Kategorie: Analyse

Seahawks-Draft Check 2024 – Die Linebacker-Klasse unter der Lupe

Nach dem Abgang von Linebacker-Legende Bobby Wagner, starten die Seattle Seahawks einen Neuanfang auf der doch sonst gut besetzten Position des Inside Linebackers. Mit Jerome Baker und Tyrel Dodson kamen aus Miami bzw. Buffalo zwei gute Linebacker in der Free Agency nach Seattle, die beide aber jeweils nur kurzfristige Verträge unterschrieben. Beim Blick auf die Inside Linebacker Klasse im diesjährigen Draft, gibt es einige vielversprechende Talente, die ihren Weg zu den Seahawks finden könnten. Trotz der Neuzugänge werfen wir hiermit einen Blick auf die vielversprechensten Linebacker der NFL Draft Klasse 2024.

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Seahawks-Draft Check 2024 – Die Offensive Line-Klasse unter der Lupe

Lasst uns mit einem Sorgenkind der Seattle Seahawks beginnen, welches im Rückblick auf die Saison 2023 mit einem bildlichen Vergleich starten könnte, zum Beispiel mit einem Blick auf eine Käsetheke. Mit vielen Löchern versehen, ein ständig wechselndes Angebot und am Ende war mit der Auslage keiner so richtig zufrieden. Verletzungsbedingt musste das Team zu oft Lücken füllen, die durch die Ausfälle von T Charles Cross, T Abe Lucas oder anderen entstanden. Hier konnten in der Offseason mit den Verpflichtungen von Veteranen Tackle George Fant, C Nick Harris oder G Laken Tomlinson offensichtliche Nöte bedient werden, so dass man im kommenden Drafting nicht nur nach „Needs“ draften muss. Ein Blick auf die Klasse der Offensive Line 2024 lohnt aber dennoch, wie der Blick auf eine kleine Auswahl von verfügbaren Spielern zeigen soll.

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Die Suche nach dem neuen Head Coach

Die Entlassung von Head Coach Pete Carroll ist nun etwa eine Woche her – Zeit, auf die potentiellen Nachfolger zu schauen und eine erste Einschätzung zum gewünschten Profil des Head Coachs vorzunehmen. Zudem ist interessant, wie der neue starke Mann der Seahawks, General Manager John Schneider, der jetzt den Titel Executive Vice President tragen darf, die Suche insgesamt angehen wird. Das wichtigste vorab: Es wird wohl noch etwas dauern.

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Von Schwäche zur Stärke: Die Transformation der Seahawks Offensive Line

Die Seahawks Offensive Line ist über Jahre die größte Schwäche der Seahawks gewesen. Russell Wilson ist nach dem Super Bowl-Sieg gegen die Denver Broncos jedes Jahr um sein Leben gelaufen – sein Nachfolger, Geno Smith, muss das nicht.

Die Seahawks Offensive Line beschützt Geno Smith ohne große Probleme und das trotz vieler Verletzten. Im ersten Spiel des Jahres haben sich beide Seahawks Starting-Tackles Charles Cross und Abraham Lucas verletzt. Cross steht vor seinem Comeback nach der Bye-Week. Lucas ist hingegen auf der Injured-Reserve-Liste gelandet. Wann er wieder spielen kann, ist nicht klar.

Cross und Lucas sind letztes Jahr das erste Rookie-Tackle-Duo seit 1970 geworden, das die ersten 15 Spiele ihres Teams zusammen starten konnte. Doch auch ohne die beiden ist die O-Line in der Lage Geno Smith zu beschützen. Gegen die Lions und Panthers hat die Seahawks Offensive Line insgesamt nur drei Sacks zugelassen. Auch gegen die Giants waren es nur zwei.

Kein einziger Starter beendet Giants-Spiel auf seiner angestammten Position

Die Leistung der Offensive Line der Seahawks war in New York nochmal beeindruckender, weil zwei weitere Starter sich während des Spiels verletzt haben und nicht weiterspielen konnten. In der ersten Hälfte mussten Right Guard Phil Haynes mit einer Wadenverletzung und Left Guard Damien Lewis mit einer Knöchelverletzung vom Feld.

Sie wurden von zwei Rookies ersetzt. Fünftrundenpick Olu Oluwatimi und Viertrundenpick Anthony Bradford kamen in die Partie. Starting Center Even Brown ist der einzige Starter aus Woche eins, der noch übrig ist. Er rückte im Spiel gegen die Giants auf Left Guard. Dass bedeutete, das der einzige verbliebene Starter der Seahawks O-Line nicht mehr auf seiner Stamm-Position spielen konnte. Und trotzdem gelang es der Offense der Seahawks gegen die Giants – mit Unterstützung der Defense – 17 Punkte zu scoren.

Von Schwäche zur Stärke: Die Seahawks Offensive Line

In den letzten drei Spielen hat die Seahawks Offense damit 98 Punkte erzielt – und dass trotz zahlreicher Verletzter O-Line-Starter. Die O-Line ist keine Schwäche mehr, sondern eine Stärke dieses Teams.

Head Coach Pete Carroll ist sehr zufrieden mit der Leistung der O-Line. Er sagt nach dem Spiel in New York: „Die O-Line war erneut ein Flickenteppich, wie in den letzten drei Wochen. Ich bin sehr stolz, dass die Jungs bereit waren und auf so einem hohen Level gespielt haben. Sie geben uns die Chance in diesen Spielen konkurrieren zu können.“

Dickerson macht das Unmögliche möglich

Carrolls Lob geht nicht nur an die Spieler, sondern auch an Andy Dickerson, O-Line Coach der Seahawks. Dickerson kam 2021 von den Los Angeles Rams nach Seattle. Zunächst war er Run-Game-Coordinator, letztes Jahr übernahm er dann die Verantwortung für die Seahawks Offensive Line.

Seit er für die O-Line verantwortlich ist, hat die Unit einen großen Sprung nach Vorne gemacht. Lucas und Cross haben eine solide erste Saison in der NFL gespielt. Die Leistung von Seattles O-Line-Backups dieses Jahr zeigt, wie wertvoll er für Carroll ist. Trotz zahlreicher Verletzten stellt Seattle die elftbeste O-Line der NFL im Passblocking. Laut ESPN gewinnen Seattles O-Liner 60,4% ihrer Passblocking-Snaps gegen ihre Gegner.

Für Dickerson ist es nicht das erste Mal, dass es ihm gelingt aus Backups so gute Leistungen herauszuholen. 2019 wurde er bei den Rams vor eine ähnliche Herausforderung gestellt. Mehrere Starter sind ausgefallen und trotzdem schaffte es die Rams O-Line sechs Spiele am Stück keinen einzigen Sack zuzulassen. 2019 coachte Dickerson die O-Line, die die wenigsten Sacks in der gesamten NFL erlaubt hat.

Auch wenn es unglaublich ist, was Dickerson aus Backup O-Linern herauskitzeln kann, fragt man sich doch, was für Leistungen er aus Startern, wie Cross und Lucas noch herausholen kann. Die Bye-Week diese Woche kommt angesichts dessen genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Spieler bekommen Zeit gesund zu werden und die Backups noch mehr Zeit von Dickerson gecoacht zu werden, bis es in einer Woche gegen die Bengals wieder aufs Feld geht.

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Defense der Seattle Seahawks – Vorschau auf die Regular Season 2023

Immer ein paar Punkte mehr erzielen als der Gegner – das ist natürlich auch eine Taktik, um Spiele zu gewinnen. Eine Alternative dazu wäre, die Schwachstellen in der (laufanfälligen) Defense abzustellen. Daher blicken die 12s zu Beginn der Regular Season 2023 beim ersten Auftritt gegen die Los Angeles Rams gespannt auf die Einheit um Defensive-Coordinator Clint Hurtt. Immerhin verstärkte der erste Pick der Seahawks aus dem 2023er-Draft in Kansas City die ohnehin schon starke Secondary: mit Devon Witherspoon kommt einer der beiden stärksten Cornerbacks der letztjährigen Klasse an den Puget Sound. Jamal Adams und Bobby Wagner kehren zurück, der Eine aus dem Krankenstand, der Andere vom kalifornischen Rivalen aus LA.

Ganze 24,6 Punkte im Schnitt ließ die Defense der Seahawks in der vergangenen Saison zu: damit lag die Franchise auf Rang 25 in der NFL. Insbesondere die Laufverteidigung sah dabei ein ums andere Mal erschreckend harm- und hilflos aus; hier lag das Team mit zugelassenen 4,9 Yards pro Laufversuch ziemlich am Ende der gesamten Liga. Nur die beiden schlechtesten Teams der vergangenen Runde aus Houston und Chicago präsentierten sich dort schlechter. Mit den Draft-Picks und dem gesamten Roster der Seahawks sieht es auf den ersten Blick nicht so aus, als könnte dieser Makel abgestellt werden.

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Breakout-Kandidaten der Seahawks – Vorschau auf die Regular Season 2023

Habemus 53er-Kader! Am Abend des 29.08. deutscher Zeit war es endlich so weit: Die Seattle Seahawks und alle anderen Franchises der NFL mussten ihren finalen Kader für die Regular Season bekannt geben. Ausführliche Zusammenfassungen dazu findet ihr auf unseren Social-Media-Kanälen, hier soll es nun um potenzielle Breakout-Kandidaten im Team der Seahawks gehen.

Die erste Frage, die wir uns stellen: Wie qualifiziert man sich dazu, ein Breakout-Spieler zu sein? Gestandene Veteranen wie Tyler Lockett oder DK Metcalf haben ihren Breakout bereits lange hinter sich. Die meisten Rookies konnten sich bisher nicht hinreichend beweisen, um einen Platz auf dieser Liste zu rechtfertigen, denn idealerweise hat ein Spieler, der auf dieser Liste landen möchte, im vergangenen Jahr bereits vereinzelt positiv von sich reden gemacht.

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Offense der Seattle Seahawks – Vorschau auf die Regular Season 2023

Das Warten für die Seattle Seahawks und die eigene Offense hat in wenigen Wochen ein Ende. Denn die Regular Season der NFL anno 2023 steht an und die 12s weltweit sind gespannt, ob das Überraschungsteam der Vorsaison den Kurs Richtung Playoffs hier weiter halten kann. Im Vergleich zum Jahr 2022 haben sich dabei einige Dinge geändert. Nicht nur das Roster ist ein anderes, sondern auch das Gefühl, mit dem die Verantwortlichen sowie die Spieler in die Saison gehen – Stichwort „Erwartungshaltung“.

Waren die Hawks vor einem Jahr noch auf dem Weg in den Rebuild, mit einem abgeschriebenen Quarterback und der Favoritenrolle auf den ersten Pick im Draft, so steht jetzt ein ganz anderes Team da. Und zwar eines, dem auch außerhalb von Seattle gerade in der NFC einiges zugetraut wird. Daher wollen wir Euch in diesem Artikel einen Einblick in die Offense der Seahawks gewähren, Stärken und Schwächen herausstellen und versuchen, Antworten auf die größten Fragen zu geben. Darunter: Kann Geno Smith seine überraschend starke Form halten? Machen die jungen Offensive Tackles Charles Cross und Abraham Lucas den nächsten Schritt nach vorn? Und wie sieht diese Offensive schematisch aus?

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Seahawks-Draft Check 2023 – Die Defensive Back-Klasse unter der Lupe

Die Secondary der Seahawks ist historisch durch die legendäre „Legion of Boom“ immer schon mit großen Namen gespickt gewesen: Richard Sherman, Marcus Trufant, Earl Thomas oder Kam Chancellor sind nur einige von vielen Superstar-Defensive Backs aus Seattle. Erst letzte Saison ging Rookie Tariq Woolen komplett durch die Decke und ist ein legitimer Kandidat für die Nummer-Eins dieser Positionsgruppe in Seattle im Jahr 2023. Hinzu kommt, dass die Safeties bei den Hawks mit Quandre Diggs, Julian Love und Jamal Adams bereits enorm vielversprechend sind. Wie viele andere Positionen im Football braucht es allerdings Tiefe in der Secondary und junge Talente für die Zukunft.

Deshalb ist es auch für Seattle wichtig, sich mit den Cornerback- und Safety-Prospects des kommenden Drafts zu beschäftigen. Und das ist auch gut so, denn diese Klasse bietet außergewöhnliches Talent und Vielseitigkeit, wodurch die folgenden Defensive Back-Kandidaten an nahezu jedem Punkt im Draft für Pete Carroll und Co. relevant sind. Als ehemaliger Safety habe ich außerdem eine Schwäche für diese Positionsgruppe. Also blicken wir jetzt einfach mal gemeinsam auf meine Top-Defensive Backs!

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Seahawks-Draft Check 2023 – Die Wide-Receiver-Klasse unter der Lupe

Die Passempfänger sind in der NFL nicht erst seit kurzer Zeit in aller Munde. Die Top-Receiver der Liga sind ebenso große Stars wie die Quarterbacks und begeistern jeden Zuschauer mit akrobatischen Fängen, ihrer Geschwindigkeit und der mal mehr, mal weniger ansprechenden Jubelarie nach einem Touchdown.

Bei den Seattle Seahawks hat sich in den vergangenen Jahren ein beeindruckendes Tandem etabliert. Tyler Lockett, 2015 von den Seattle Seahawks gedraftet, spielt vermutlich die unauffälligste Hall of Fame-Karriere aller Zeiten und gehört immer noch zu den unterschätztesten Wide Receivern in der NFL. 2019 unterstützte dann DK Metcalf die Positionsgruppe und wurde innerhalb kürzester Zeit zu einem der Top-Wide Receiver. Damals wie heute ist es schwer zu verstehen, warum Metcalf erst Ende der zweiten Runde ausgewählt werden konnte.

In der Spitze sind die Seahawks hervorragend besetzt, daran gibt es keine Zweifel. Doch seit Jahren gehört es auch zur Wahrheit in der Kaderplanung, dass die Tiefe auf der Position nicht ausreichend ist. Zwar wurde sowohl per Draft (D’Wayne Eskridge und Dareke Young) als auch in der Free Agency (unter anderem Marquise Goodwin) probiert, die Position zu adressieren. Mit Erfolg war das aber selten gekrönt. Eskridge beispielsweise blieb bisher klar hinter den Erwartungen zurück und konnte sich bislang nicht als Wide Reciever etablieren. Young machte in der späten Phase seiner Rookie-Saison 2022 unter anderem auch als Vorblocker von sich reden, brachte es aber auch nur auf drei Passfänge für 35 Yards und hat einen weiten Weg vor sich. Goodwin hingegen spielte eine gute 2022er-Saison in Seattle, hat sich jetzt aber den Cleveland Browns angeschlossen.

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Seahawks-Draft Check 2023 – Die Linebacker-Klasse unter der Lupe

Linebacker, oder die Suche nach einem Anker im zweiten Level der Seahawks-Defense, sie geht im NFL Draft 2023 weiter. Der Status quo liest sich wie folgt: Jordyn Brooks wird die nächste Saison wohl nach seiner schweren Knieverletzung hauptsächlich auf der PUP-Liste verbringen. Und auch deshalb ist Seattle, trotz der für uns 12s traumhaften Rückholaktion von Seahawks Linebacker-Legende Bobby Wagner, weiter auf der Suche nach der Zukunft auf der Linebacker Position im diesjährigen Draft. Mit der Verpflichtung von Devin Bush scheinen hier die Plätze für die Starter hier zunächst geklärt, jedoch sind sie nicht in Stein gemeißelt, wenn der Blick auf die Linebacker-Tiefe im Kader fällt.

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Seahawks-Draft Check 2023 – Die Interior Offensive Line-Klasse unter der Lupe

Ja, ich weiß. Die Offensive Line ist keine Highlight-Position. Besonders nicht, wenn es dann auch noch um die Interior-Line, also Guard und Center geht. Nichtsdestotrotz ist die O-Line als Kollektiv von enormer Bedeutung für die Offense eines Teams. Gerade die Seahawks wissen, dass selbst ein Star-Quarterback sowie Elite-Receiver eine wackelige Pass Protection nur bedingt kompensieren können. Nachdem Pete Carroll und John Schneider letztes Jahr unser (hoffentlich) Franchise-Tackle-Duo drafteten, besteht für diesen Darft noch Bedarf im Innenbereich der Line. Also perfekter Anlass, um gemeinsam auf meine Top 5 der besten Interior-Offensive-Linemen zu schauen!

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Seahawks-Draft Check 2023 – Die Edge Rusher-Klasse unter der Lupe

Edge Rusher bitte melden! Oder „Living on the Edge“ und damit getreu dem Motto: „Nur gucken, nicht anfassen!“ So agierten die Defensive Ends und Outside Linebacker der Seattle Seahawks mehrheitlich in der vergangenen Saison. Daher haben John Schneider und Co. eigentlich einen klaren Auftrag im NFL Draft 2023 (oder in der Free-Agency) – und der kann nur lauten: mehr Sacks, mehr Druck und Unterstützung für Uchenna Nwosu, Darrell Taylor und ihre Defensive Line-Kollegen.

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Seahawks-Draft Check 2023 – Die Defensive Tackle-Klasse unter der Lupe

Es ist eine Erzählung, die die 12s so gut wie jedes Jahr über die Seattle Seahawks liefern könnten. Nur drei Dinge auf dieser Welt sind uns sicher: Tod, Steuern und Probleme in der Defensive Line. Auch dieses Jahr ist die Interior Defensive Line wieder einmal im Fokus. Nach den namhaften Entlassungen der eigentlich gesamten Defensive Line in Form der Defensive Tackle Shelby Harris, Poona Ford und Al Woods fehlt es dem Team aus dem US-Bundesstaate Washington nicht nur qualitativ, sondern auch quantitativ an Spielern.

Zwar konnte das Front Office in der Free-Agency-Phase dieses Mal namhaft zuschlagen und hat in Form von Dre’Mont Jones, Defensive End und Defensive Tackle-Hybrid, ehemals Denver Broncos, einen Spieler verpflichtet, der dem Team auch in der Spitze helfen soll. Damit sind die Probleme in der Positionsgruppe aber keineswegs behoben.

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Seahawks-Draft Check 2023 – Die Quarterback-Klasse unter der Lupe

Der NFL-Draft steht mal wieder vor der Tür. Für viele Football-Fans ist das die spannendste Zeit des Jahres, weil sie hier endlich wissen, welche College-Talente ihre Lieblings-Franchise in der kommenden Saison verstärken werden. Auf der anderen Seite weiß die Mehrheit der NFL-Fans, die nicht so tief im Thema Uni-Football drin sind, mit einem Großteil der vielen hundert Prospects gar nichts anzufangen. Deswegen hat sich die Redaktion der German Sea Hawkers jetzt, knapp zwei Wochen vor dem Draft, eine Aufgabe gestellt. Und die ist es, den 12s im Rahmen des Seahawks-Draft Checks die – unserer Meinung nach – besten Talente auf den für die Seahawks wichtigsten Positionen der anstehenden Saison einmal genauer vorzustellen. Und los geht es heute natürlich mit den Quarterbacks:

Die NFL ist eine Quarterback-Liga. Auf der mit Abstand wertvollsten Position im American Football suchen jedes Jahr zahlreiche Teams nach dem nächsten Patrick Mahomes, Joe Burrow oder Josh Allen. Denn die Faustregel lautet: Nur Mannschaften mit Elite-Quarterbacks haben eine realistische Chance auf den Titelgewinn.

Bei der kommenden Talentauswahl im April gibt es vier Talente, die aller Voraussicht nach zu Beginn der ersten Runde ausgewählt und das neue Gesicht einer NFL-Franchise werden könnten. Neben Bryce Young (Alabama) werden Anthony Richardson (University of Florida), Will Levis (Kentucky) und C.J. Stroud (Ohio State University) eine realistische Chance eingeräumt, der erste Pick im Draft zu werden.

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Weichenstellung in der Free Agency – Welche Spieler sollten die Seahawks halten?

Free Agency in der NFL oder die Offseason, die die Geduld aller Football-Fans Jahr für Jahr auf die Probe stellt. Denn dass aktuell keine Football-Spiele stattfinden, bedeutet jedoch nicht, dass keine großen Entscheidungen in der Liga bevorstehen. Ganz im Gegenteil: Das NFL-Kalenderjahr endet am 14. März 2023. Dementsprechend können vertragslose Spieler mit Beginn der Free Agency am 15. März 2023 bei neuen Teams anheuern. Wie immer stehen die Franchises also vor der Frage: Verlängern oder ziehen lassen? Mit dem neuen Vertrag für Geno Smith haben John Schneider und Co. das bereits größte Offseason-Fragezeichen beantwortet. Doch Geno wäre nicht der einzige Free Agent der Seahawks gewesen, über den die 12s sprechen sollte!

Zeit also, für die German Sea Hawkers gemeinsam einen Blick auf die relevantesten vertragslosen Spieler zu werfen und zu prüfen, inwiefern ein Festhalten an jeden Spieler individuell sinnvoll ist.

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Seahawks-Quarterback ab 2023 gesucht – Geno, Rookie oder Beides?

Die Seattle Seahawks müssen in dieser Offseason auf der wichtigsten Position im Football eine richtungsweisende Entscheidung treffen. Nicht nur unter den 12s wird die Frage, wie es „Under Center“ weitergehen soll, kontrovers diskutiert. Auch das Front Office rund um General Manager John Schneider sucht spätestens seit dem Russell Wilson-Trade nach einer langfristigen Quarterback-Lösung.
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Seahawks-Offense 2022 – Weg mit Wilson, Showtime mit Smith

Offense wins Games, Defense wins … na ja. Das war sie nun also, die Saison 2022. Beendet mit einer 9-8-Bilanz in der Regular Season, an dem sicher die Offense einen sehe großen Anteil hatte: Mit 23,9 Punkten im Schnitt lagen die Seahawks dabei auf Platz neun in der NFL. 23 Punkte waren es auch im Wildcard-Game gegen die 49ers, das reichte bekanntlich nicht zum Weiterkommen – doch war von dieser Offensive wirklich mehr zu verlangen? Gegen die beste Defense der Liga? Wohl kaum. Damit blicken wir auf die gesamte Offense der Hawks in der Saison 2022 – Positionsgruppe für Positionsgruppe.

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Reitausflug ohne Russell: Quarterback-Reset bei den Seahawks

„Blockbuster: After weeks of negotiations, in one of the largest trades in NFL history, the Seattle Seahawks and Denver Broncos have agreed to terms for a deal involving Super-Bowl winning QB Russell Wilson, sources tell ESPN.”

Es war dieser Tweet von ESPN-Experte Adam Schefter, der am 8. März 2022 in Seattle und bei 12s auf der ganzen Welt einschlug wie eine Bombe. Insbesondere auch bei dem Autor dieses, nennen wir es ‚Abgesanges‘ auf die Seahawks-Karriere von Russell Wilson. Hier ließ er das Fanboy-Herz gewaltig in die Hose rutschen. Denn nach einer zugegeben verkorksten Saison 2022, die durch eine frühe Fingerverletzung des Franchise-Quarterbacks verhagelt wurde, rechnete nach der unerwartet ruhigen und nahezu harmonischen Offseason zwischen der Seahawks-Führung und dem Spielmacher, kaum ein Fan mehr mit der einschneidensten sportlichen Veränderung bei den Seattle Seahawks seit der Einberufung des ehemaligen Drittrundenpicks an 75. Stelle im NFL Draft 2012. Der Trade des 33-jährigen Russell Wilson kann als Präzedenzfall in der modernen NFL eingeordnet werden. Nie zuvor war ein Franchise-QB von seinem Kaliber in bestem Alter und ohne sorgenerweckende (Verletzungs-)Historie, von seinem Team ohne potenzielle QB-Alternative in der Hinterhand zu einem anderen Team getradet worden.

Der Deal sah am Ende so aus: Russell Wilson und ein Viertrundenpick 2022 gegen die Broncos-Spieler QB Drew Lock, DT Shelby Harris, TE Noah Fant, First- und Second Round-Picks 2022 und 2023 sowie ein Fünftrundenpick 2022.

Das (vorläufige) Ergebnis: Die Regular Season 2022 läuft bei den Seahawks unter dem Motto: „Riding without Russell“ oder „Reitausflug ohne Russell“.

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Quo vadis, Seahawks? Wer schafft es 2022 in den 53-Mann-Kader

Der öffentliche Teil des Training Camps und die Spiele der NFL-Preseason 2022 sind Geschichte. Für die Seattle Seahawks und Head Coach Pete Carroll geht es in zwei Wochen zum Saisonauftakt gegen Russell Wilson und die Denver Broncos. Bis es jedoch zum Duell mit dem ehemaligen Franchise-Quarterback im Lumen Field am Montagabend, 13. September, um 2:15 Uhr deutscher Zeit, kommt, stehen für das Trainerteam der Seahawks und alle anderen 31 NFL-Teams schwere Entscheidungen an. Die Frage lautet: Wer behält seinen Job, wer wird entlassen? Bis Dienstagabend (30. August 2022) um 22 Uhr muss jede Franchise von 80 Spielern 27 entlassen, um auf einen 53-Mann-Kader zu kommen.

Doch wer hat in der Saison-Vorbereitung die Coaches Carroll, Desai, Hurtt, Waldorn und Co. von sich überzeugt und sich einen Kaderplatz in Seattle gesichert? Wir schauen uns jede Position an und versuchen so nah wie möglich an den Roster der Seahawks, die 2022 in der Regular Season auch in München gastieren, am Dienstagabend heranzukommen.

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