Die Seattle Seahawks haben in der diesjährigen Draftclass unter anderem einen Fokus auf die Cornerback-Position gelegt. Mit dem letzten Pick in der siebten Runde wurde an 255. Stelle Michael Dansby von Arizona ausgewählt. Der athletische und schnelle Cornerback bringt dabei echtes Entwicklungspotenzial mit. Gerade im Man-Coverage-System der Seahawks könnte er so mit etwas Anlaufzeit eine echte Hilfe werden. Mit 1,80 m und 84 kg bringt er schließlich einen guten Körperbau mit, wobei er etwas kleiner als Drittrundenpick Julian Neal und Siebtrundenpick Andre Fuller ist.
Bud Clark, Julian Neal, Andre Fuller und Michael Dansby – 50 Prozent der eigenen Draft-Picks 2026 für Defensive Backs verwenden, ist genau das Vorgehen, das man von einem auf die Verteidigung spezialisierten NFL-Cheftrainer erwartet. Mike Macdonald hat sich seine Ressourcen aber nicht so eingeteilt, weil er kompromisslos sein eigenes Profil schärfen will. Der Head Coach muss zwei Stammspieler seiner Secondary ersetzen: die in der Free Agency abgewanderten Coby Bryant (Chicago Bears) und Tariq Woolen (Philadelphia Eagles).
Dass Andre Fuller als Siebtrundenpick dabei eine prominente Rolle zukommen wird, ist zunächst mal unwahrscheinlich. Dennoch hat der Passverteidiger Fähigkeiten, mit denen er gut ins Defensivsystem der Seattle Seahawks passen könnte.
„Ein Seahawk durch und durch!“ So beschreibt Seahawks-General Manager John Schneider den 99. Pick des diesjährigen NFL-Drafts, Cornerback Julian Neal. Doch wer ist dieser CB, der aus dem College von Arkansas kommt? Wird er die ideale Ergänzung zu Devon Witherspoon oder der Ersatz für den abgewanderten CB Riq Woolen? Al Pick Nr. 99 der 2026er-Rookie-Klasse „gehörte“ er ursprünglich dem dem Draft-Gastgeber aus Pittsburgh. Für Julian Neal gingen die Seahawks also drei Plätze zurück und sicherten sich von den Steelers zusätzlich Pick Nr. 216. Und dann konnten Schneider und Head Coach Mike Macdonald endlich: „Willkommen auf der Darkside!“ zu Julian Neal sagen.
Aller guten Dinge sind… zwei? Nach dem Pick von Nehemiah Pritchett bedienten sich die Seattle Seahawks erneut in der Secondary von Auburn. Mit Pick 192 und der sechsten Runde des NFL Drafts wählte man einen weiteren Cornerback für die von Mike Macdonald geleitete Defensive.
Ein Pick für die Tiefe oder ein Herausforderer für das vorhandene Personal? Das erfahrt ihr hier.
Noch ein Cornerback! Nehemiah Pritchett aus Auburn wurde an Position 136 von John Schneider und co. ausgewählt und verstärkt künftig das Defensive Back Corps. Ehrlicherweise muss man sagen: gar so schlecht sind die Erfahrungen mit Cornerbacks aus der jüngsten Vergangenheit nicht gewesen.
Schaut man sich das vorhandene Spielermaterial der Seahawks an, von Devon Witherspoon, Riq Woolen und co., dann wird schnell deutlich, warum sich die Seahawks nochmals auf dieser Position verstärkt haben. Nehemiah Pritchett bringt Skills mit, die der Passverteidigung der Seahawks die notwendige Vielseitigkeit geben sollen, auch wenn in manchen Bereichen noch „Luft nach oben“ ist…
Die Secondary der Seahawks ist historisch durch die legendäre „Legion of Boom“ immer schon mit großen Namen gespickt gewesen: Richard Sherman, Marcus Trufant, Earl Thomas oder Kam Chancellor sind nur einige von vielen Superstar-Defensive Backs aus Seattle. Erst letzte Saison ging Rookie Tariq Woolen komplett durch die Decke und ist ein legitimer Kandidat für die Nummer-Eins dieser Positionsgruppe in Seattle im Jahr 2023. Hinzu kommt, dass die Safeties bei den Hawks mit Quandre Diggs, Julian Love und Jamal Adams bereits enorm vielversprechend sind. Wie viele andere Positionen im Football braucht es allerdings Tiefe in der Secondary und junge Talente für die Zukunft.
Deshalb ist es auch für Seattle wichtig, sich mit den Cornerback- und Safety-Prospects des kommenden Drafts zu beschäftigen. Und das ist auch gut so, denn diese Klasse bietet außergewöhnliches Talent und Vielseitigkeit, wodurch die folgenden Defensive Back-Kandidaten an nahezu jedem Punkt im Draft für Pete Carroll und Co. relevant sind. Als ehemaliger Safety habe ich außerdem eine Schwäche für diese Positionsgruppe. Also blicken wir jetzt einfach mal gemeinsam auf meine Top-Defensive Backs!
In der Season Preview 2019 war Cornerback Shaquill Griffin als einer der Spieler erwähnt, auf denen bei den Seattle Seahawks in der aktuellen Runde der Fokus liegen würde. Seine Rookie-Saison war verhältnismäßig gut, seine zweite Saison, gleichzeitig seine erste als Nummer-eins-Cornerback verlief dagegen ziemlich enttäuschend.
Die Redaktion hat sich Gedanken gemacht zum Abschied von Cornerback Richard Sherman und ein paar Erinnerungen an die Zeit mit dem prägenden Verteidiger hervorgekramt. Über ein Shermie-Plüschtier, eine peinliche Begegnung in der Bourbon Street in New Orleans und Thanksgiving in Santa Clara.
Die Offensive Line war in den vergangenen Jahren, Monaten und Wochen die Schwachstelle der Seattle Seahawks. Während sie Quarterback Russell Wilson inzwischen besser beschützt, rutschte sie beim Blocken fürs Laufspiel am vergangenen Sonntag auf einen neuen Tiefpunkt.
Noch befinden wir uns mitten im Sommerloch der NFL-Offseason – doch Besserung ist in Sicht. Ende Juli beginnt das Training Camp der Seattle Seahawks und dann dauert es nicht mehr lange, bis die Sonntage wieder einen Sinn haben. Während das erste Spiel der Regular Season 2017 immer näher rückt, ist es an der Zeit einen Blick auf den Kader der Seahawks zu werfen. In den kommenden Wochen werden wir nach und nach jede Position unter die Lupe nehmen, um herauszufinden, wie gut der Kader für die neue Saison aufgestellt ist. In Teil zwei der Serie beleuchten wir heute die Cornerback-Position.