Die Offensive Line war in den vergangenen Jahren, Monaten und Wochen die Schwachstelle der Seattle Seahawks. Während sie Quarterback Russell Wilson inzwischen besser beschützt, rutschte sie beim Blocken fürs Laufspiel am vergangenen Sonntag auf einen neuen Tiefpunkt.
Am heutigen Tag sind genau 15 Jahre vergangen seit 9/11, als Anschläge die USA in ihren Grundfesten erschütterten. 15 Jahre, in denen sich das Land verändert hat. Politisch. Ökonomisch. Humanitär. Militärisch. 15 Jahre, in denen Gesellschaftsbereiche aber auch unberührt blieben von Veränderungen.
Am vergangenen Montag wurde die Beförderung von Defensive Backs Coach Kris Richard zum neuen Defensive Coordinator von den Seattle Seahawks offiziell bestätigt. Er galt lange als Favorit auf den Posten, der nach dem Abgang von Dan Quinn vakant war.
Ein Prunkstück unserer Defense ist die Legion of Boom. Doch genau hier könnte es in den nächsten Wochen zu Problemen kommen. Im Season Opener gegen die Packers verletzte sich Nickelback Jeremy Lane erneut an der Hüfte und wird dem Team für mindestens acht Wochen fehlen. Am Montag wurde Lane auf die „short-term IR“-Liste platziert. Das beutetet, dass er die nächsten sechs Wochen nicht mit dem Team trainieren kann und frühestens in Week 10 gegen die Giants wieder spielen darf. Das ist das besondere an dieser IR: Der Vorgang ermöglicht dem Team, einen Spieler vom Roster zu nehmen und ihn nach acht Wochen zurückzuholen. Bei der normalen IR ist dies nicht möglich. Pro Season darf ein Team nur einen Spieler auf die Short-Term IR setzen, was wir nun mit Lane getan haben. Auch Cornerback Tharold Simon wird aufgrund einer Knieverletzung für ca. vier Wochen außer Gefecht gesetzt sein.