Schlagwort: Seattle Seahawks

Recap: Regular Season 2018 (Week 14) – Vikings @ Seahawks

American Football ist ein Teamsport. Dass nicht immer der Quarterback allein für Erfolg oder Misserfolg verantwortlich ist, machte der wichtige Sieg gegen die Minnesota Vikings deutlich. Trotz der schwächsten Performance von Russell Wilson in dieser Saison bezwangen die Seattle Seahawks ihre Gäste aus dem hohen Norden mit 21:7. Grundlage hierfür wiederum war eine beeindruckende Leistung der Defensive angeführt von Bobby Wagner. Die Seahawks stehen nun bei 8-5 und haben eine Wild Card nach dem vierten Sieg in Serie so gut wie sicher.

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Preview: Regular Season 2018 (Week 14) – Vikings @ Seahawks

Nach dem im Endergebnis überzeugenden Sieg gegen die San Francisco 49ers stehen die Seahawks bei 7-5 und haben die vergangenen drei Spiele in Serie gewonnen. Nun treffen sie im abschließenden Monday Night Football-Spiel der Woche 14 auf die Minnesota Vikings, einen deutlich stärkeren Gegner, der das Team von Pete Carroll sowohl defensiv als auch offensiv deutlich mehr fordern wird.

Von den insgesamt 15 Spielen gegen die Vikings hat Seattle zehn Spiele gewonnen, darunter auch das von Blair Walsh tragisch entschiedene Playoff-Duell sowie die letzten vier Begegnungen der Serie. Die letzte Seahawks-Niederlage in einem regulären Spiel gegen die Wikinger stammt aus dem Jahr 2009. Doch viel wichtiger als die Vergangenheit ist die Gegenwart und besonders in diesem Spiel die Playoff-Auswirkungen für die nahe Zukunft. Im heimischen CenturyLink Field treffen die beiden derzeitigen Wild-Card-Teams der NFC aufeinander – und der Sieger hat sehr gute Chancen auf die Playoffs. Die Vikings könnten sogar noch einmal auf den Sieg in der NFC North schielen.

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#12sEverywhere: DangeRuss in Seattle

GSH-Mitglied Peter Emig kam gerade aus der Stadtbibliothek von Seattle, als in der WhatsApp-Gruppe der Fanklub-Gruppenreise 2018 jemand schrieb, dass Russell Wilson gerade im Nike Store in Seattle sei. Der Quarterback der Seattle Seahawks hatte wenige Momente zuvor im Laden sein neues Schuhmodell vorgestellt und war dabei auf Instagram zu sehen. Praktisch für Peter, dass es von der Bücherei bis zum Store nur wenige Gehminuten waren. Die verrückte Geschichte einer spontanen Begegnung inklusive brenzliger Schatzsuche und Happy End.

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Recap: Regular Season 2018 (Week 13) – 49ers @ Seahawks

Richard Sherman hat Russell Wilson schon mal „fünf Picks werfen sehen“, erzählte er unter der Woche. Am Sonntagabend im CenturyLink Field musste der ehemalige Cornerback der Seattle Seahawks aber mit ansehen, wie sein einstiger Quarterback vier Touchdowns warf und seinem neuen Team, den San Francisco 49ers, beim 43:16 nicht den Hauch einer Chance ließ.

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Preview: Regular Season 2018 (Week 13) – 49ers @ Seahawks

Es war eine der besten Rivalitäten der vergangenen Jahre in der NFC. Die San Francisco 49ers unter Jim Harbaugh gegen die Seattle Seahawks unter Pete Carroll. Carroll ist immer noch der Head Coach der Seahawks, während Harbaugh seit längerer Zeit mit der University of Michigan um die College Football Playoffs kämpft. Das Highlight dieser Rivalität (aus Seattles Sicht) war die Interception von Malcom Smith im NFC Championship Game 2013, nachdem Richard Sherman einen Pass auf Michael Crabtree abwehrte. Beide Protagonisten auf Seiten spielen jetzt bei den 49ers (Crabtree läuft für die Baltimore Ravens auf).

Seitdem hat sich aber noch einiges mehr verändert. Die Seahawks versuchen auch in diesem Jahr die Playoffs zu erreichen, dagegen werden die 49ers auch zum vierten Mal in Serie einen Draft Pick in den Top Ten haben.  (mehr …)

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Recap: Regular Season 2018 (Week 12) – Seahawks @ Panthers

Es ist eine Floskel, aber wo passt sie besser als hier: Ein verdammt wichtiger Sieg war das in Charlotte. Die Seattle Seahawks haben am Sonntagabend mit 30:27 bei den Carolina Panthers gewonnen. Sie haben ihren direkten Konkurrenten dadurch aufgrund des gewonnenen Tiebreakers überholt und können sich trotz eines schweren Spielplans zum Ende der Saison hin berichtigte Hoffnungen auf den Playoff-Einzug über die Wild Card machen. Sweet Carolin(a)! Nun der Rückblick auf die positiven und negativen Aspekte des Spiels:

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Preview: Regular Season 2018 (Week 12) – Seahawks @ Panthers

Nach dem wichtigen Sieg in der vergangenen Woche gegen die Green Bay Packers sind die Seattle Seahawks noch im Playoff-Rennen. Und weil der Rest der Liga in Week 11 ergebnistechnisch nahezu perfekt für das Team aus dem Pacific Northwest spielte, sind die Chancen auf eine Wild Card noch einmal erheblich gestiegen. Seattle hat aufgrund des Restprogramms also noch alles in der eigenen Hand. Das kommende Matchup mit den Panthers aus North Carolina ist eines der Schlüsselspiele für die Seahawks, da das Team um Quarterback Cam Newton (6-4) noch vor Seattle steht und ebenfalls um eine Wild Card in der NFC mitspielt.

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Recap: Regular Season 2018 (Week 11) – Packers @ Seahawks

Nach zwei Niederlagen in Folge konnten die Seattle Seahawks endlich den Befreiungsschlag schaffen. Mit dem 27:24-Sieg gegen die Green Bay Packers kann sich Seattle vorerst im Playoff-Rennen halten und sich Hoffnungen auf eine Wild Card machen. Obwohl die Seahawks lange im Spiel zurücklagen, konnte das Team von Head Coach Pete Carroll mit einem beeindruckenden vorletzten Drive zurückschlagen und am Ende den Sieg wortwörtlich nach Hause „laufen“. Die Zusammenfassung eines packendes Duells.

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Preview: Regular Season 2018 (Week 11) – Packers @ Seahawks

Schon am Donnerstag stehen die Spieler der Seahawks wieder auf dem Feld. Gegner sind diesmal die mit einer Bilanz von 4-4-1 derzeit vor den Seahawks liegenden Green Bay Packers. Deshalb wäre es umso wichtiger das direkte Duell zu gewinnen und somit vor die Packers zu gelangen und ein weiteres Team aus dem Playoff-Rennen vorerst zu überholen. Eine Niederlage würde dagegen die praktischen Playoff-Chancen fast gegen Null tendieren zu lassen. Wir blicken gemeinsam mit euch auf die wichtigsten Matchups und geben einen Tipp für den Ausgang des Spiels ab.

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Recap: Regular Season 2018 (Week 10) – Seahawks @ Rams

Am gestrigen Abend spielten die Seahawks ihr zweites Spiel gegen den Favoriten aus Los Angeles und trotz des Regular Season Sweeps verkaufte sich das Team sehr gut und hatte mit dem finalen Drive sogar die Chance auf den Sieg. Wir blicken nun gemeinsam auf die positiven und negativen Aspekte des Spiels zurück.

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Preview: Regular Season 2018 (Week 10) – Seahawks @ Rams

Zum zweiten Mal in dieser Regular Season geht es für die Seattle Seahawks gegen ihren Angstgegner, die Los Angeles Rams. Gegen kein NFL-Team hat Russell Wilson eine so schlechte Bilanz wie gegen die Böcke. Sechs Siege stehen sieben Niederlagen gegenüber. Nach der Heimniederlage in Week 5 muss der Seahawks-Quarterback sein Team nun auswärts anführen. Mit einer Bilanz von 4-4 ist Seattle wieder in der Verfolgerposition im Kampf um die Playoff-Plätze in der NFC. Doch ab jetzt tut jede Niederlage besonders weh – und ausgerechnet gegen Sean McVays Rams ist man zum Siegen verdammt.

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Recap: Regular Season 2018 (Week 9) – Chargers @ Seahawks

Im dritten Heimspiel der Saison setzte es die zweite Niederlage und gleichzeitig auch die zweite Heim-Niederlage gegen ein Team aus Los Angeles. Beim 17:25 gegen die Chargers sahen die Seattle Seahawks nicht gut aus – und trotzdem hatten sie wie auch gegen die Rams spät im Spiel noch eine Chance auf den Sieg. Um es direkt vorweg zu nehmen: Die Schiedsrichter waren nicht gut, aber das hatte für beide Teams Vor- und Nachteile. Grund für die Niederlage der Seahawks war die schlechteste Leistung der Defensive in dieser Saison und eine über weite Strecken ideenlose Offensive. Der Rückblick.

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Preview: Regular Season 2018 (Week 9) – Chargers @ Seahawks

Knapp einen Monat nach der Heimniederlage gegen die Los Angeles Rams begrüßen die Seattle Seahawks in Woche 9 der Regular Season mit deren Stadtrivalen aus der AFC wieder einen Gegner im CenturyLink Field. Philip Rivers und seine Chargers (5-2) kommen gut vorbereitet und erholt aus ihrer Bye Week nach Seattle. Mit dem Gegner aus LA geht es gegen eine der bisher stärksten Mannschaften der NFL. Durchschnittlich knapp 28 erzielte Punkte machen die Offensive der Chargers zu einer Top-10-Mannschaft in dieser Kategorie – eine harte Prüfung für Bobby Wagner und Co.

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Nachruf: Paul Allen (1953-2018)

Paul Allen war für die Seahawks und Seattle mehr als ein NFL-Teambesitzer. Er war der, der das Team 1997 vor dem Wegzug bewahrte. Er war der, der das kulturelle Seattle mit gestaltete. Er war der, der einen Teil seines Vermögens in seine Heimatstadt, Forschung und wohltätige Zwecke investierte. Ein Blick auf Allens Lebenswerk.

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Preview: Regular Season 2018 (Week 6) – Seahawks @ Raiders

Es ist soweit. Das, worauf viele Fans in Europa schon lange gewartet haben, wird endlich Realität. Die Seattle Seahawks spielen in Europa, genauer genommen im Wembley Stadium in London. Gegner sind die Oakland Raiders um Head Coach Jon Gruden. Dort spielen in Person von Marshawn Lynch und Bruce Irvin auch zwei ehemalige Seahawks aus dem Kader von Super Bowl 48. Umgekehrt haben auch der aktuelle Defensive Coordinator der Seahawks, Ken Norton Jr., und Kicker Sebastian Janikowski eine Vergangenheit beim Gegner. Ein Blick auf die wichtigsten Matchups.

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Mehr als 200 German Sea Hawkers reisen nach London

Wenn die Seattle Seahawks am Sonntag um 19 Uhr deutscher Zeit im Londoner Wembley Stadium gegen die Oakland Raiders antreten, werden rund 85.500 Zuschauer live vor Ort dabei sein. Unter diesen befinden sich dann auch mindestens 200 Mitglieder der German Sea Hawkers e.V., die übers Wochenende die Hauptstadt des Vereinigten Königreichs unsicher machen werden.

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Recap: Regular Season 2018 (Week 5) – Rams @ Seahawks

In der vergangenen Nacht fand das zweite Heimspiel der Seattle Seahawks statt, zu Gast waren die bis dato ungeschlagene Los Angeles Rams, der Rivale aus der NFC West. Als klarer Underdog lieferte sich das Team aus dem Pacific Northwest dem Favoriten einen bis kurz vor Spielende engen Kampf, verlor dann aber mit 31:33. Ein Blick zurück auf die guten und die schlechten Aspekte sowie auf die spielentscheidenden Szenen des Abends.

Positiv:

WR Tyler Lockett: In der Abwesenheit von Doug Baldwin hatte sich Tyler Lockett zum Nummer-eins-Receiver der Seahawks entwickelt und auch nach der Rückkehr des offenbar noch nicht zu 100 Prozent fitten Baldwin hat sich daran bislang nichts geändert. Am Sonntag bekam es Lockett mit einem der besten Cornerbacks der Liga zu tun, doch Marcus Peters wurde seinem Ruf im Spiel selten gerecht. Besonders Play Action, die große Stärke Russell Wilsons, wurde zur Waffe. Entscheidend diesmal: Die Waffe wurde endlich stärker eingesetzt. Große Raumgewinne resultierten daraus, und ein Touchdown von Tyler Lockett. Eine nicht zu vernachlässigende Randnotiz: Auch David Moore, die Überraschung der Offesason, glänzte. Bei seinem zweiten Touchdown im Spiel schaffte er es durch eine schöne Doppel-Bewegung, Peters zu irritieren und Wilsons Ball lässig in die Endzone tragen.

Running Back-Duo: Chris Carson und Mike Davis waren fast nicht aufzuhalten und kamen zusammen auf 184 Yards bei 31 Läufen. Die beiden Running Backs machten viel aus ihren Möglichkeiten und das, obwohl sie häufig schon an der Line of Scrimmage attackiert wurden. Viele Tackles konnten sie durchbrechen. Carson hatte am Ende mit 116 Yards bei 19 Versuchen (6,1 Yards pro Lauf) mehr Raumgewinn als Davis, dieser war mit 5,7 Yards pro Lauf und einem Touchdown aber ebenfalls erfolgreich.

Offensive Line: Achtung, das ist kein Tippfehler im Text. Über weite Strecken des Spiels dominierte die Offensive Line der Seahawks und das gegen die beiden Naturgewalten Ndamukong Suh und Aaron Donald. Im Laufspiel sorgten Seattles O-Liner immer wieder für große Räume für die Läufer und im Passspiel gaben sie Wilson viel Zeit, auch wenn dieser zwei Sacks einstecken musste. Neben den ungewohnt positiven Aspekten war aber auch ein gewohnt negativer vorhanden: Im letzten Drive waren es wieder einmal Strafen (Fehlstart Germain Ifedi und Holding D.J. Fluker) die ein mögliches Field Goal und damit die Chance auf den Sieg zunichte machten. Alles in allem machte die O-Line aber ihr bestes Spiel – vielleicht seit Jahren. Mike Solaris Verpflichtung als Coach dieser Positionsgruppe trägt bereits Früchte. Herrlich zu sehen war das, als Fluker beim Touchdown von Mike Davis den Koloss Suh einfach mal aus dem Weg und mit Hilfe eines Rams-Spielers in den Boden hinein schob.

Neutral:

Laufverteidigung: Zwar schaffte Seattle es, Todd Gurley bei 3,5 Yards pro Lauf zu halten, doch ließ das Team auch zu, dass der Offensiv-Star der Rams drei Touchdowns erlaufen konnte. Ging mit kurzem Feld bei den Rams im Passangriff nichts mehr, waren sie daran interessiert, den Ball per Lauf in die Endzone zu bringen. Hier war schmerzlich zu spüren, dass K.J. Wright fehlte. Bobby Wagner konnte diese Last nicht alleine stemmen, auch wenn Austin Calitro und Barkevious Mingo sehr bemüht waren, Wagner zu unterstützen.

Pass Rush: Durch eine Lebensmittelvergiftung unter der Woche geschwächt, wurde Frank Clark kurz vor der Partie fit gespritzt. Für ihn war die ganze Woche über klar, dass er spielen würde. Diese Einstellung legte er direkt im ersten Drive an den Tag, erzwang durch einen schnellen Move gegen Left Tackle Andrew Whitworth einen Fumble von Jared Goff, auch wenn der Ball von den Rams wieder eingesammelt wurde. Wenig später holte sich Clark bei einem abgewehrten Ball in Koproduktion von Wagner und Cornerback Tre Flowers (die langen Arme des Rookies machen sich Woche für Woche bezahlt) die erste Interception seiner Karriere. Und auch wenn er danach lange blass blieb, war er immer noch auffälliger als der Rest der Pass Rusher. Insgesamt erzeugte die Gruppe zu wenig Druck auf Goff und das, wo man den jungen Spielmacher so noch am ehesten beikommen könnte.

Schlussszene: Was genau war passiert? Die Seahawks zwangen die Rams kurz vor Spielende ins 4th & Inches. Weil die Position des Balls gemessen werden musste, wurde die Uhr angehalten. Pete Carroll hatte aber bereits zuvor die Uhr mit dem letzten Seahawks-Timeout angehalten, um Zeit zu sparen. Nach dem Messen standen die Rams zum Punt bereit und Carroll wurde von den Schiedsrichtern gefragt, ob er das Timeout immer noch nehmen wolle. Der Trainer bejahte, weil er verhindern wollte, dass die Uhr bis knapp über 60 Sekunden herunterläuft. Die Rams entschieden sich daraufhin in der Auszeit kurzerhand, per Quarterback-Sneak das Spiel entscheiden zu wollen – und das gelang ihnen.
Warum Carroll jetzt die Uhr anhielt, fragen sich jetzt viele Fans. Und warum nicht schon vor dem Two-Minute Warning? Er gab damit den Rams in einer Schlüsselsituation mehr Zeit, sich zu entscheiden. Carroll wollte eben seinem Team so viel Zeit wie nur möglich geben, um das Spiel mit einem letzten Drive noch zu gewinnen. Vor dem Two-Minute Warning ein Timeout zu nehmen, wäre nicht sinnvoll gewesen, weil die Rams dann vermutlich geworfen hätten, da die Uhr ja eh angehalten worden wäre. Und das klappte ja das gesamte Spiel über hervorragend. Möglich wäre aber gewesen, die Rams direkt punten zu lassen und das letzte Timeout für den Drive aufzuheben. Denn beim Zeitmanagement miserablen Seahawks hätte das Timeout am Ende garantiert geholfen. Soweit kam es dann aber nicht mehr. Vielleicht hat Carroll in dieser Szene die richtige Entscheidung getroffen, vielleicht nicht. Sie war nicht spielentscheidend, sondern ein weiterer Hinweis darauf, wie schlecht die Seahawks aktuell mit der Uhr umgehen.

Negativ:

Passverteidigung: Solange es nicht in die Redzone der Seahawks ging, war die neu zusammengewürfelte Secondary der Seahawks mehr als anfällig. Die Rams kamen durch ein nahezu perfektes Play Calling von Sean McVay immer nahezu mühelos in die Hälfte der Seahawks, um dann ihr Laufspiel mit Gurley aufziehen zu können. Gerade durch viel Bewegung in der Rams-Offensive vor dem Snap wurde die Defense der Seahawks entlarvt und Jared Goff, der trotzdem keinen guten Abend erwischte, hatte es einfach, seine Ziele zu treffen. Am Ende ließ Seattle Goff für 321 Yards werfen. Er kam trotz zweier Interceptions auf eine Wurfgenauigkeit von 71 Prozent.
Und dann war da noch der Moment zu Beginn des vierten Viertels, in dem Shaquill Griffin bei 4th & 2 Robert Woods umnietete, obwohl der Ball noch nicht beim Receiver angenommen war. Ein neues First Down und wenig später ein Touchdown der Rams waren die Folge. Griffin machte vielleicht das schwächste Spiel seiner noch jungen Karriere, er wirkte oft glücklos, rutschte aus, kam zu spät, lief hinterher.

Special Teams: Es ist passiert, im fünften Saisonspiel wurde zum ersten Mal ein Punt von Michael Dickson geblockt. Dazu war seine letzter Punt auch noch ein eher schwacher. Bei einem weiteren Punt hatten die Seahawks das Pech, dass dieser zu schnell für das Coverage-Team war und bevor er gerettet werden konnte zum Touchback in die Endzone fiel.
Wenn wir schon beim Coverage-Team der Special Teams sind: Das erlebte keinen guten Abend und ließ bei beiden Kickoffs von Sebastian Janikowski einige Return-Yards zu, sodass die Trainer sich gezwungen sahen, danach die Kickoffs per Dropkick durch Dickson ins Feld zu kicken, um die Return-Yards der Rams zu reduzieren. Ohne Dickson wären die Special Teams wieder absoluter Bodensatz der NFL.

RB Rashaad Penny: Aufgrund der guten Leistungen der anderen beiden Läufer kommt Penny derzeit nicht über die Rolle des dritten Running Backs und Teilzeit-Returners hinaus. Sollten Carson und Davis weiter so gut laufen und sich trotz des großen Arbeitsumfangs nicht abnutzen, sind die Chancen für Penny eher gering, daran etwas zu ändern. Geht es so wieder, wäre Penny ein Pick, der wie einige zuvor in die Rubrik „wir können nichts mit unserem First Rounder anfangen“ passen würde. Dann aber sollte sich an dieser Stelle besonders das Front Office kritisiert fühlen.

Ausblick:

Nach der bitteren Niederlage bleibt wenig Zeit zum Ärgern, denn es geht nach London zum Highlight-Event für uns europäische Seahawks-Fans. Am Mittwochabend bricht das Team in Renton auf, um in London das Auswärtsspiel gegen Jon Grudens absolut schlagbare Oakland Raiders um die ehemaligen Hawks Bruce Irvin und Marshawn Lynch zu bestreiten.

Nach einem enttäuschenden 0-2-Start in die Saison hatte Seattle am Sonntagabend erstmals in dieser Saison die Chance, den Record in die positive Richtung zu drehen. Dass das nicht gelang, ist kein Drama, denn mit einem Sieg gegen die Los Angeles Rams hat wohl niemand gerechnet, er wäre Bonus gewesen. So geht es nun mit 2-3 auf die Insel, wo das klare Ziel der Seahawks sein muss, sich mit einem Sieg über die Raiders und einem ausgeglichenen Record in die Bye Week zu verabschieden.

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Preview: Regular Season 2018 (Week 5) – Rams @ Seahawks

Am fünften Spieltag empfangen die Seattle Seahawks in ihrem zweiten Heimspiel der Regular Season die Los Angeles Rams. Als klarer Underdog will Seattle seinem Rivalen aus der NFC West Paroli bieten. Die Rams sind eins von zwei noch ungeschlagenen Teams und kommen mit großem Selbstvertrauen ins CenturyLink Field. Quarterback Jared Goff und Running Back Todd Gurley spielen in diesem Jahr auf einem herausragenden Niveau, was auch Head Coach Sean McVay und seinem genialen Play Calling zu verdanken ist. Zusammen mit einer starken Offensive Line und einer guten Wide Receiver-Gruppe bilden sie die zweitbeste Offensive der noch jungen Saison.

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Recap: Regular Season 2018 (Week 4) – Seahawks @ Cardinals

Mit dem 20:17-Auswärtssieg gegen die Arizona Cardinals konnten die Seattle Seahawks ihre Bilanz auf ein 2-2-0 verbessern und liegen nun auf dem zweiten Rang in der Division. Wir blicken auf den teuer erkauften Sieg und sagen Euch was gut und was weniger gut lief. Dazu geben wir einen kleinen Einblick, was das Team in der kommenden Woche erwartet.

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