Championship-Hinweis: Aufgrund von persönlichen Terminproblemen des Autors konnten wir diesen Artikel leider nicht am exakten Jahrestag veröffentlichen. Diese Verschiebung um vier Tage bitten wir zu entschuldigen und hoffen, dass Ihr trotzdem viel Spaß beim Lesen habt!
Die Seattle Seahawks im Jahr 2022. Nach dem erfolgreichsten Jahrzehnt der Franchise-Geschichte könnte nach der abgelaufenen Saison eine goldene Ära im Pacific Nothwest zu Ende gehen. Seit 2012 gehörten die Seahawks zur Spitze der Liga, holten den ersten Super Bowl an den Puget Sound und waren nur ein Yard von einem zweiten Ring entfernt. Dazu waren die Playoffs seitdem, bis auf zwei Jahre, immer fest eingeplant. Auf die Art und Weise, wie sich Seattle zu einem NFL-Powerhouse entwickelte, wollen die German Sea Hawkers in den nächsten Monaten in einer fünfteiligen Serie zurückschauen. In Teil 2 geht es heute um den 18. Januar 2015, den Tag, an dem die Seahawks den Sieg im NFC Championship Game 2014 feierten.
Unter der Woche muss es eine mächtige Ansage vom Trainerteam gegeben haben: Im Vergleich zur Niederlage gegen die Los Angeles Rams kamen die Seattle Seahawks nämlich wie ausgewechselt aus der Kabine und legten eine furiose erste Hälfte hin. Nur ein bisschen Pech bei den Schiedsrichterentscheidungen verhinderte eine noch höhere Führung. Durch eine über das gesamte Spiel recht souveräne Vorstellung gewannen die Seahawks letztlich verdient mit 28:21 gegen die Arizona Cardinals.
Die Seattle Seahawks begannen in Woche 7 mit dem Spiel bei den Arizona Cardinals den schwierigsten Abschnitt in ihrem Spielplan. Dieser harte Stretch endet nun wiederum mit dem Rückspiel zu Hause gegen das Team von Head Coach Kliff Kingsbury. Die Ausbeute der Seahawks in besagtem Saisonabschnitt ist mehr als mager. Lediglich 1-3 ist die Bilanz in den vergangenen vier Spielen. Viel zu wenig für ein Team, das den Anspruch hat, einen tiefen Playoff-Run hinzulegen.
Ein schläfriger Start, ein schläfriges Ende, dazwischen viel Spektakel. Und die Erkenntnis: Klare Siege sind noch möglich. Sie tun gut, besonders gegen Divisionsrivalen. Und sie schonen das Herz – zumindest phasenweise. Die Seattle Seahawks haben die San Francisco 49ers am Sonntagabend im CenturyLink Field mit 37:27 besiegt – und dabei besonders auf einer Seite des Balles überrascht. Ohne sechs etatmäßige Starter kehrten sie nicht nur in der Offensive zur 2020 gewohnten Effizienz zurück, sondern machten auch in der Defensive ihr bestes Saisonspiel.
Die Seattle Seahawks stehen vor dem möglicherweise richtungsweisendsten Spiel in dieser noch jungen NFL-Saison. Nach der bitteren Pille bei den Arizona Cardinals steht direkt das nächste Divisionsduell gegen die San Francisco 49ers vor der Tür. Gefühlt könnte der Besuch des Erzrivalen im CenturyLink Field entscheiden, in welche Richtung es dieses Jahr für das Team aus dem Pacific Northwest geht. Mit einer Niederlage könnte Seattle gar auf Rang 3 in der starken NFC West zurückfallen, während die Mannschaft mit einem Sieg den Grundstein für den Divisionssieg legen kann.
In neongrünen Trikots weiterhin ungeschlagen, zum ersten Mal in der Franchise-Geschichte mit 5-0 gestartet und Russell Wilsons Regen-Fluch besiegt. Aber geraaade so. Die Seattle Seahawks haben beim 27:26-Heimerfolg über die Minnesota Vikings gewiss nicht alles richtig gemacht. Doch sie haben am frühen Montagmorgen im CenturyLink Field gezeigt, dass sie auch in wenig aussichtsreichen Situationen die Niederlage nicht einfach so hinnehmen und ihrem Quarterback immer eine Chance geben wollen – und wurden deshalb am Ende mit dem fünften Saisonsieg belohnt.
Ein Geisterspiel live im Stadion verfolgen – das geht nicht. Oder doch? Für ein Mitglied der German Sea Hawkers wurde es nun zur Realität. Jennifer-Christin Buschmann nahm als deutsche Vertreterin in Week 2 am Fan-Mosaik teil und jubelte den Seattle Seahawks via Webcam live im TV und im CenturyLink Field zu. Dank einer von der NFL zusammen mit Sponsor Microsoft initiierten Aktion dürfen zu Sunday Night Football in dieser Saison elf auserwählte 12 ihre Fangruppierung auf großer Bühne repräsentieren. Im Interview erzählt Jenny, wie es dazu kam und warum es garnicht so einfach ist, mitten in der Nacht drei Stunden lang ohne Pause vor dem Laptop zu sitzen.
Erst das Heimspiel gegen die Minnesota Vikings und dann ist für die Seattle Seahawks durchatmen angesagt. Doch bevor es in die Bye Week geht, können Russell Wilson und Co. noch einmal über 60 Minuten beweisen, warum sie aktuell mit an der Spitze der NFL stehen. Mit einer Bilanz von 4-0 ist der Start in die Saison 2020 für das Team aus dem Pacific Northwest schon jetzt historisch gut.
Wären die Seattle Seahawks ein Film, es wäre wohl Stanley Kubricks legendärer Horror-Klassiker „Shining“. Sich wiederholende Muster, die die Zuschauerinnen und Zuschauer an die Bildschirme fesseln, immer wieder zusammenzucken lassen und ihnen zeigen, dass am Ende die Guten gewinnen. Ein (hier im positiven Sinne) verrückter Hauptdarsteller. Und ein magischer-mystischer Drehort. Am Ende steht im CenturyLink Field ein knapper 38:31-Sieg über die Dallas Cowboys auf der Anzeigetafel. Erstmals seit 2013 wieder starten die Seahawks mit 3-0 in eine Saison.
Was passiert, wenn man die Seattle Seahawks und die Dallas Cowboys gemeinsam in ein Stadion steckt und aufeinander loslässt? Es regnet Punkte. Zu dieser Schlussfolgerung kann man getrost kommen, wenn man sich die jüngsten Ergebnisse der beiden Mannschaften ansieht. Am Sonntag kommt es um 22.25 Uhr im CenturyLink Field zum direkten Aufeinandertreffen der zwei Shootout-Teams – und die Wettervorhersage prognostiziert Touchdowns. Viele. Auf beiden Seiten. Im Gleichschritt.
Wo endet ein Spiel zwischen den Seattle Seahawks und den New England Patriots? An der Ein-Yard-Linie natürlich. Die gute Nachricht vorweg: Diesmal ging’s besser aus für Head Coach Pete Carrolls Team. Und: Russell Wilson kocht weiter. Die schlechte: Das muss er auch tun, denn seine Defensive wird ihm in den kommenden Wochen wohl kaum helfen. Die Seahawks besiegten am frühen Montagmorgen die Patriots mit 35:30, weil sie einen Quarterback in MVP-Form haben. Sie verloren fast noch, weil sie eine Defense ohne jegliche Durchschlagskraft im Pass Rush haben und die Manndeckung ohne Druck an der Line irgendwann immer zusammenbricht.
Es haben nur ein paar Zentimeter gefehlt zum Bilderbuch-Finale und zum NFC-West-Titel. Oder ein bisschen Cleverness. Oder ein bisschen Mithilfe der Schiedsrichter. Weil aber all das am frühen Montagmorgen nicht vorhanden war, unterlagen die Seattle Seahawks nach starker Rückkehr in der zweiten Halbzeit verdient den San Francisco 49ers mit 21:26 und müssen damit als zweitplatziertes Team der NFC West auswärts in der Wild-Card Round bei den Philadelphia Eagles ran. In allen Mannschaftsteilen ist dann eine Steigerung erforderlich, um das Playoff-Abenteuer zu verlängern und die Chance auf eine Revanche zu erhalten.
23:17. Vier Zahlen, die für eines der spektakulärsten Spiele in der Franchise-Geschichte der Seattle Seahawks stehen. Seit Richard Sherman am 19. Januar 2014 seine Fingerspitzen in den Nachthimmel von Seattle streckte und damit die Titelträume der San Francisco 49ers beendete, ist viel passiert. Der Cornerback selbst beispielsweise hat die Seiten gewechselt, wenn die zwei Teams zur Primetime bei Sunday Night Football aufeinandertreffen. Die Niners wurden von sechs Quarterbacks angeführt, während in Seattle weiterhin Russell Wilson das Spiel dirigiert. Seattle gewann von elf Aufeinandertreffen zehn. Und San Francisco wanderte einmal Richtung Tabellenende in der NFC West und zurück an die Spitze, ehe es nun endlich wieder zu einem Duell der zwei Rivalen auf Augenhöhe kommt.
Im enttäuschendsten Spiel der Regular Season 2019 verlieren die Seattle Seahawks zu Hause gegen die Arizona Cardinals. 13:27 ist das Ergebnis in einer Partie, in der das Team aus dem Pacific Northwest eine kollektiv grauenvolle Leistung abrief. Egal ob Offense, Defense oder Trainerstab – nichts lief für die Seahawks zusammen, sodass die Niederlage gegen das Team von Head Coach Kliff Kingsbury hochverdient war.
Die Seattle Seahawks sind zurück zu Hause. Zum Auftakt einer hoffentlich bis tief in den Januar hineinreichenden Heimserie gastieren die Arizona Cardinals im CenturyLink Field. Nach dem klaren 27:10-Erfolg in der Wüste in Week 4 muss das Team von Head Coach Pete Carroll nun auch das Rückspiel gegen den NFC-West-Rivalen gewinnen, um weiterhin beste Chancen auf den Heimvorteil und die Bye Week in den Playoffs zu haben.
Falls es noch nicht bekannt war – jetzt dürfte auch der letzte Fan wissen, dass es mit den Seattle Seahawks keine normalen Spiele gibt. Jüngstes Beispiel: Monday Night Football gegen die Minnesota Vikings. Beim 37:30-Heimerfolg im CenturyLink Field hatte das Team aus dem Pacific Northwest den Sieg schon zu Beginn des vierten Quarters fast sicher, ließ die Gäste dann aber wieder zurückkommen. So wurde die Partie einmal mehr zur Nervenschlacht.
In Woche 13 der NFL-Saison können die Seattle Seahawks eine Playoff-Teilnahme so gut wie perfekt machen. Doch viel wichtiger als irgendwelche Rechenspielchen dürfte dem Team von Head Coach Pete Carroll sein, den Fokus auf Platz eins in der NFC West und eine damit verbundenen wahrscheinlichen Bye Week in den Playoffs nicht zu verlieren. Hierfür ist ein Sieg gegen die Minnesota Vikings in Monday Night Football unabdingbar, zumal die San Francisco 49ers (10-1) in beeindruckender Manier gegen die Green Bay Packers gewannen und damit im Rennen um die Divisionskrone momentan noch ein Spiel vor den Seahawks liegen.
Ohne Zittern geht nicht – und diesmal sogar nicht ohne Overtime-Zuschlag. Dank gut aufgelegter Offensive und trotz einem Playoff-Platz nicht würdiger Defensive haben die Seattle Seahawks die Tampa Bay Buccaneers mit 40:34 besiegt. Drei verschossene Kicks von Jason Myers sorgten unterstützend dafür, dass der Sonntagabend im CenturyLink Field einmal mehr ein hochspannender wurde.
Während die Seattle Seahawks auswärts bisher noch ungeschlagen sind (4-0), kassierten sie auf heimischen Feld bereits zwei Niederlagen. Damit die aktuelle Heimbilanz (2-2) in eine positive verwandelt werden kann, muss das Team aus dem Pacific Northwest es ausgerechnet mit dem neuen Head Coach der Tampa Bay Buccaneers, Bruce Arians, aufnehmen. Dieser hat als Cheftrainer im CenturyLink Field eine Bilanz von 4-1.