Mein Plan war, kurz nach Saisonende bei den Seattle Seahawks nochmals einen Mailbag-Beitrag zu verfassen. Ich hatte natürlich gehofft, diesen im Februar nach meiner Rückkehr aus Florida schreiben zu können, wo Russell Wilson gerade als Super-Bowl-MVP die Vince Lombardi Trophy in Richtung seines Vaters nach oben gestreckt hat. Doch weil beschriebenes Szenario nur in meiner Fantasie existiert und Wilson in dieser Saison in Florida höchstens wertvollster Spieler des wertlosen Pro-Bowl-Spektakels wird, gibt’s die letzte Nachgehawkt-Ausgabe der Saison schon im Januar.
Nach dem Ausscheiden ging alles ganz schnell. Bereits am Tag nach der Niederlage bei den Green Bay Packers kamen die Spieler der Seattle Seahawks wieder im Virginia Mason Athletic Center zusammen, um letzte Meetings abzuhalten, ihre Spinde in der Umkleidekabine auszuräumen – und sich voneinander zu verabschieden. Die Offseason beginnt und mit ihr kommen die Spekulationen über Wechsel und Vertragsverlängerungen. Es ist so gut wie sicher, dass die 53 Spieler, die zuletzt im Kader der Seahawks standen, in dieser exakten Konstellation nie wieder zusammenkommen werden.
Nach dem Ausscheiden der Seattle Seahawks und noch vor Super Bowl LIV wollen wir in die Offseason starten und voraus schauen. Das Front Office muss in den kommenden Wochen und Monaten wichtige Entscheidungen treffen, um in der Saison 2020 ein konkurrenzfähiges Team aufs Spielfeld stellen zu können. Der Überblick inklusive Ausblick.
In der Divisional Round der Playoffs ist die Saison der Seattle Seahawks am frühen Montagmorgen zu Ende gegangen. Bei den Green Bay Packers im Lambeau Field unterlag das Team aus dem Pacific Northwest mit 23:28. Wundersame Comebacks gab es bei Duellen der Seahawks und Packers in jüngerer Vergangenheit einige, doch diesmal erholte sich Seattle nicht von einem 3:21-Pausenrückstand.
Weiter geht die Reise quer durch die USA auf dem Weg nach Miami. Die Seattle Seahawks treffen in der Divisional Round der Playoffs im altehrwürdigen Lambeau Field auf die Green Bay Packers. Bei eisigen Temperaturen um den Gefrierpunkt will Quarterback Russell Wilson das Team aus dem Pacific Northwest zum ersten NFL-Sieg in Wisconsin seit 1999 und zum zweiten Divisional-Playoff-Auswärtserfolg der Franchise-Geschichte führen. Es ist also gleich doppelt an der Zeit, Geschichte zu schreiben.
Nach dem glanzlosen Sieg bei den Philadelphia Eagles dürfen die Seattle Seahawks an diesem Wochenende nach Wisconsin reisen, um sich dort mit den Green Bay Packers zu messen. Die sind übrigens die einzige NFC-Playoff-Franchise, gegen die das Team aus dem Pacific Northwest in dieser Saison noch nicht gespielt hat. (mehr …)
Die Seattle Seahawks haben die Wild-Card Round überstanden. Bei den Philadelphia Eagles im Lincoln Financial Field dauerte es wie zuletzt so oft zu lange, ehe das Team von Head Coach Pete Carroll die Endzone fand. Dann aber machten das Passspiel und die Verteidigung den Unterschied. Am Ende stand das gleiche Ergebnis (17:9) wie bereits in Week 12 auf der Anzeigetafel – und die Seahawks stehen nach zwei Jahren Abstinenz wieder in der Divisional Round der Playoffs. Am kommenden Wochenende reisen sie nach Wisconsin zu den Green Bay Packers.
It’s Playoff Time! Zum achten mal in der zehnjährigen Pete-Carroll-Ära stehen die Seattle Seahawks in den Playoffs. Nach dieser Saison liegt hinter dem Team aus dem Pacific Northwest die mit Abstand erfolgreichste Dekade der Franchise-Geschichte. Für manche 12s ist die Teilnahme an der Postseason daher fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden, doch sollten Seattles Anhänger diesen Moment auch nutzen, um dankbar für ein weiteres Playoff-Spiel ihres Lieblingsteams zu sein. Denn das ist alles andere als selbstverständlich und spricht für die gute Arbeit, die Cheftrainer Carroll und General Manager John Schneider seit 2010 in Seattle machen.
In der Wild-Card Round der NFL-Playoffs müssen die Seattle Seahawks nach Pennsylvania reisen und sich dort am Sonntagabend zum zweiten Mal in dieser Saison mit den Philadelphia Eagles messen. Dabei ist das Regular-Season-Spiel aus Week 12 zwar ein Indiz, wie die Hausherren zu schlagen sind. Doch in dieser Ausgabe der Statistik der Woche sind die Zahlenwerte beider Teams in Offensive und Defensive im Fokus, denn aus ihnen lässt sich wunderbar eine Strategie ableiten.
Ein aufregendes Jahr liegt zurück, ein vollgepacktes neues steht an. 2019 war für alle German Sea Hawkers ein Jahr der Erlebnisse – ob in Seattle, Karlsruhe, zu Hause am Bildschirm oder in den sozialen Medien. 2020 hat das Potenzial, ebenfalls ein Jahr zu werden, auf das Mitglieder voller Stolz und guter Gefühle zurückblicken können. 12 für 12s zwischen den Jahren.
Es haben nur ein paar Zentimeter gefehlt zum Bilderbuch-Finale und zum NFC-West-Titel. Oder ein bisschen Cleverness. Oder ein bisschen Mithilfe der Schiedsrichter. Weil aber all das am frühen Montagmorgen nicht vorhanden war, unterlagen die Seattle Seahawks nach starker Rückkehr in der zweiten Halbzeit verdient den San Francisco 49ers mit 21:26 und müssen damit als zweitplatziertes Team der NFC West auswärts in der Wild-Card Round bei den Philadelphia Eagles ran. In allen Mannschaftsteilen ist dann eine Steigerung erforderlich, um das Playoff-Abenteuer zu verlängern und die Chance auf eine Revanche zu erhalten.
23:17. Vier Zahlen, die für eines der spektakulärsten Spiele in der Franchise-Geschichte der Seattle Seahawks stehen. Seit Richard Sherman am 19. Januar 2014 seine Fingerspitzen in den Nachthimmel von Seattle streckte und damit die Titelträume der San Francisco 49ers beendete, ist viel passiert. Der Cornerback selbst beispielsweise hat die Seiten gewechselt, wenn die zwei Teams zur Primetime bei Sunday Night Football aufeinandertreffen. Die Niners wurden von sechs Quarterbacks angeführt, während in Seattle weiterhin Russell Wilson das Spiel dirigiert. Seattle gewann von elf Aufeinandertreffen zehn. Und San Francisco wanderte einmal Richtung Tabellenende in der NFC West und zurück an die Spitze, ehe es nun endlich wieder zu einem Duell der zwei Rivalen auf Augenhöhe kommt.
Gemeinsam mit Wide Receiver Jaron Brown und Tight End Luke Willson von den Seattle Seahawks wünschen wir allen 12s ein fröhliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Im enttäuschendsten Spiel der Regular Season 2019 verlieren die Seattle Seahawks zu Hause gegen die Arizona Cardinals. 13:27 ist das Ergebnis in einer Partie, in der das Team aus dem Pacific Northwest eine kollektiv grauenvolle Leistung abrief. Egal ob Offense, Defense oder Trainerstab – nichts lief für die Seahawks zusammen, sodass die Niederlage gegen das Team von Head Coach Kliff Kingsbury hochverdient war.
Die Seattle Seahawks sind zurück zu Hause. Zum Auftakt einer hoffentlich bis tief in den Januar hineinreichenden Heimserie gastieren die Arizona Cardinals im CenturyLink Field. Nach dem klaren 27:10-Erfolg in der Wüste in Week 4 muss das Team von Head Coach Pete Carroll nun auch das Rückspiel gegen den NFC-West-Rivalen gewinnen, um weiterhin beste Chancen auf den Heimvorteil und die Bye Week in den Playoffs zu haben.
Nach seiner Schienbeinverletzung im Auswärtspiel bei den San Francisco 49ers in Week 10 absolvierte Tyler Lockett drei Spiele, in denen er aus verschiedenen Gründen (Verletzung, Grippeerkrankung, generell fehlendes Tiefpassspiel) nicht seine gewohnte Leistung zeigen konnte. Zwischen Week 12 und Week 14 hatte er drei seiner fünf Spiele mit unter 50 Yards in dieser Saison (außerdem in Week 1 und im Spiel gegen die 49ers, als er sich verletzte).
Es war DIE Nachricht des späten Sonntagabends: Die San Francisco 49ers verlieren ihr Heimspiel (!) gegen die Atlanta Falcons (!) und stehen damit – genau wie die Seattle Seahawks – bei elf Siegen und drei Niederlagen. Nun ergibt sich in der National Football Conference (NFC) ein spannendes Bild: Sowohl die Seahawks als auch die 49ers in der NFC West, zusätzlich aber auch die Green Bay Packers in der NFC North und die New Orleans Saints in der NFC South, haben einen Record von 11-3. Ein guter Moment, um kurz zu erklären, wie die Tiebreaker (Entscheidungsprozess in einer Pattsituation) in der NFL funktionieren.
Es hätte der entspannte Sonntagabend werden können, der sich Ende des dritten Viertels abzeichnete im Bank of America Stadium in Charlotte. Doch die Seattle Seahawks wären in dieser Saison nicht die Seattle Seahawks, wenn sie es nicht auch gegen deutlich unterlegene Carolina Panthers noch spannend gemacht hätten. Die engen Siege ziehen sich wie ein roter Faden durch die Runde, doch am Ende zählen sie genauso viel wie die klaren Erfolge. Und deshalb stehen die Seahawks zwei Wochen vor Ende der Regular Season und mit zwei ausstehenden Heimspielen nun bei 11-3.