Es ist ein Bild, wie die NFL es schon seit Jahren kennt: Am Tag nach dem bitteren Ausscheiden der Seattle Seahawks gegen die Los Angeles Rams kamen die Spieler ein letztes Mal im Virginia Mason Athletic Center zusammen, um letzte Meetings abzuhalten – und vor allem, um ihre Koffer zu packen. Der 53-Mann-Kader der Seahawks steht vor einem gewaltigen Umbruch, denn insgesamt 29 Spieler gehen in die Free Agency. Klar ist schon jetzt, dass der Kader der Seahawks aus der NFL-Saison 2020 in dieser Form wohl nie wieder zusammenspielen wird.
Nach dem Ausscheiden ging alles ganz schnell. Bereits am Tag nach der Niederlage bei den Green Bay Packers kamen die Spieler der Seattle Seahawks wieder im Virginia Mason Athletic Center zusammen, um letzte Meetings abzuhalten, ihre Spinde in der Umkleidekabine auszuräumen – und sich voneinander zu verabschieden. Die Offseason beginnt und mit ihr kommen die Spekulationen über Wechsel und Vertragsverlängerungen. Es ist so gut wie sicher, dass die 53 Spieler, die zuletzt im Kader der Seahawks standen, in dieser exakten Konstellation nie wieder zusammenkommen werden.
Sobald die Saison in der NFL für ein Team zu Ende ist, geht alles recht schnell. Bereits am Tag nach der Niederlage bei den Dallas Cowboys kamen die Spieler der Seattle Seahawks wieder im Virginia Mason Athletic Center zusammen, aber nicht, um erneut miteinander zu trainieren, sondern um ihre Spinde in der Umkleidekabine auszuräumen – und sich voneinander zu verabschieden. Es ist höchst wahrscheinlich, dass sie in dieser exakten Konstellation nie wieder zusammenkommen werden. Deshalb nutzen viele der Profis die Möglichkeit, ihre Teamkollegen einen Helm oder ein Trikot signieren zu lassen, bevor sie in alle Richtungen der USA davonfliegen oder im Ausland Urlaub machen. Dann beginnt die Offseason und mit ihr die Spekulationen über Spieler, deren Verträge auslaufen.
Von 2012 bis 2016 erreichten die Seattle Seahawks jedes Jahr die Playoffs, zweimal stand das Team im Super Bowl, einmal gewann es die Vince Lombardi Trophy. Nur die Green Bay Packers und die New England Patriots können im gleichen Zeitraum ähnliche oder noch bessere Serien vorweisen. So war es keine Überraschung, dass vor der Saison 2017 der Gewinn der NFC West und das damit verbundene Erreichen der Playoffs definiertes Ziel waren. Dieses Vorgaben hat das Team von Head Coach Pete Carroll nicht erfüllt. Mit einem Record von 9-7 verpassen die Seahawks sowohl den Sieg in der Division als auch einen Wild Card-Platz. Die längste Serie an Postseason-Teilnahmen in der Franchise-Geschichte ist vorbei.
Am Donnerstagabend kam aus Seattle die Nachricht, dass die Seahawks Kicker Blair Walsh unter Vertrag genommen haben. Richtig – den Blair Walsh, der dem Team aus dem Pacific Northwest im Januar 2016 zum Weiterkommen in den Playoffs verholfen hatte, indem er den vermeintlichen Game Winner für Minnesota links neben die Stangen setzte. In der darauffolgenden Saison, die vor wenigen Tagen zu Ende ging, wurde Walsh von den Vikings nach Week 12 entlassen. Nun findet er sich im Kader der Franchise wieder, deren Weiterkommen er ein Jahr zuvor mit seinem Fehlschuss maßgeblich beeinflusst hatte. Mit Walsh kommt die Frage auf, wie es nun mit Stephen Hauschka weitergeht, der ebenfalls keine einfache Saison hatte.
Am 9. März startete offiziell die Saison 2016 und mit ihr die Free Agency. Die Free Agency gleicht – wie in unserem Beitragsbild zu erkennen – einer kleinen Völkerwanderung, denn zahlreiche Spieler wechseln in dieser Zeit zu neuen Teams. Wie gewohnt ging es vor allem in den ersten Tagen der Free Agency ziemlich drunter und drüber. Das erklärt auch, warum American Football ein so schnelllebiges Geschäft ist und nur noch ein Teil der Spieler aus dem Beitragsbild heute für Seattle spielen.