Der Corona Bowl wurde die erwartete Defensivschlacht – mit dem besseren Ende für die Los Angeles Rams. Nun steht fest: Die Seahawks werden ihre erste Losing Season seit 2011 hinlegen – es ist die erste mit Russell Wilson als Starting Quarterback. Wie schon in den letzten Wochen immer wieder angedeutet, war die Chance auf die Playoffs schon nur sehr marginal. Jetzt ist sie nur noch theoretisch vorhanden. Nach der Saison ist Aufräumen angesagt.
+++ Das Spiel wurde aufgrund der Corona-Situation von der NFL auf Mittwochnacht um 01:00 Uhr deutscher Zeit verschoben +++
Corona ist zurück! Nicht nur bei den Fallzahlen in Deutschland, sondern auch in der NFL. Im Laufe der Woche brach die Liga alle Rekorde, was die Anzahl positiv getesteter Spieler pro Tag anging. Ganz vorne mit dabei: Die Los Angeles Rams, die sogar ihr Trainingszentrum schließen mussten und nur virtuelle Meetings abhalten konnten. Doch auch die Seahawks sind nach langer Zeit noch einmal betroffen, WR Tyler Lockett und RB Alex Collins wurden am Donnerstagabend auf die Covid-Liste gesetzt. Weitere Fälle können natürlich noch dazu kommen.
Die Seahawks dürfen das erste Mal dieses Jahr zwei Siege in Folge feiern. Das Team von Head Coach Pete Carroll fährt auswärts einen am Ende deutlichen 33:13-Sieg gegen die Houston Texans ein. Bereits letzte Woche überzeugte Quarterback Russell Wilson wieder in alt gewohnter Manier. Diesen Trend konnte der Spielmacher diese Woche bestätigen. Nach zuvor einigen holprigen Auftritten der Seahawks-Offensivabteilung gab es auch in Houston wieder einige typische Wilson-Highlight-Plays zu bestaunen.
Hurra, hurra, die Seahawks sind wieder da! Zumindest was die Art zu siegen anbelangt. Am letzten Sonntag gegen die Erzrivalen der San Francisco 49ers, zeigte Seattle im heimischen Lumen Field den 12s wieder, warum wir so eine innige Hassliebe zum Team von Head Coach Pete Carroll aufgebaut haben. Interceptions, Fumbles, haarsträubende Fehler in der Defense, ein Fake Punt-Touchdown, stotterndes Laufspiel, ein paar Traumpässe von Russell Wilson und am Ende den Sieg in einem One-Score-Game mit einem Goalline-Stand 13 Sekunden vor Schluss eingetütet. In den heimischen Wohnzimmern sorgte das trotz der bislang bescheidenen Saison wieder einmal für deutlich hörbar artikulierte Glücksgefühle und einen erhöhten Verbrauch von Baldrian. Letzterer dürfte jetzt in Week 14 unter normalen Umständen nicht vonnöten sein. Schließlich reisen die Seattle Seahawks hier zu einem der NFL-Kellerkinder, den Houston Texans.
Was für ein wahnsinniges Spiel. 53 Punkte. Sieben Turnover. Herzschlagfinale inklusive. Die Seahawks können in dieser Saison einfach nicht „normal“. Ein letztlich besseres Team aus dem Pacific Northwest schlug die Niners verdient – konnte sich aber auch für viele dämliche Flaggen auf gegnerischer Seite bedanken, die immer wieder Drives verlängerten. Trotz allem war das endlich mal wieder eine ansehnliche Leistung auf beiden Seiten des Balles.
Die Zeit für Veränderung in Seattle scheint gekommen zu sein. Hatte Franchise-Quarterback Russell Wilson noch vor der Saison mit einem Abgang gedroht, scheint sowohl ein Wilson-Trade nach der Saison, als auch das Ende der Ära Carroll/Schneider nicht ausgeschlossen. Nach mehr als zehn Jahren sind die Seahawks an einem Punkt angelangt, an dem ein erneuter Anlauf mit den Herren Wilson, Carroll und Schneider viele nicht mehr für möglich halten. Zu viele Fehlentscheidungen wurden in den letzten Jahren getroffen, die das Team von Pete Carroll letztlich zu einer aktuellen Bilanz von 3-8 geführt haben. Doch bevor sich in Seattle um einen eventuellen Umbruch Gedanken gemacht werden kann, steht das erste von sechs leider mehr oder weniger unbedeutenden Spielen für die Seahawks an. Am Sonntagabend deutscher Zeit geht es zu Hause im Lumen Field gegen die San Francisco 49ers, gegen die das erste Duell des Jahres noch gewonnen werden konnte. (mehr …)
Aus, aus, die Saison ist aus. Okay, rein rechnerisch gibt es vielleicht noch die 0,5%-Chance auf die Playoffs, die für den ein oder anderen ausreicht um sich an den letzten Strohalm zu klammern. Realistisch gesehen sollte aber mittlerweile klar sein, dass die Seahawks diese Saison mit den Playoffs ungefähr so viel zu tun haben werden, wie Russell Wilson mit seiner ersten MVP-Stimme. Was bleibt uns Fans nun übrig in dieser Saison? Worin finden wir jetzt noch Trost? Spannend wird in erster Linie die Entwicklung rund um den Quarterback der Seahawks. Kriegt „Dangeruss“ noch einmal die Kurve oder wird diese Sasion von vorn bis hinten zur Katastrophe? Auch die Ausbildung der jungen Spieler muss weiter beobachtet werden. Bereits jetzt muss das Team für die Zukunft evaluiert werden. Im schlimmsten Fall aber, stehen die Seahawks vor einem jahrelangen Umbruch.
Leugnen, Wut, Verhandeln… Gefühlt gehen die 12s weltweit aktuell durch die fünf Phasen der Trauer, denn die Seattle Seahawks scheinen nach zehn Jahren Erfolg pur in der NFL jetzt auf dem Weg in den Keller der Liga zu sein. Mit einer Bilanz von 3-7 steht das Team aus dem Staate Washington nach der vollkommen verdienten Niederlage gegen die Arizona Cardinals und deren Ersatz-QB Colt McCoy so schlecht da wie noch nie in der Russell Wilson-Ära. Und ausgerechnet jetzt steht in Week 12 ein Auswärtsspiel beim formstarken Football Team aus der US-Hauptstadt Washington an.
Satz mit X, war wohl nix: Besser hätten die Voraussetzungen für die Seattle Seahawks vor dem Heimspiel gegen die Arizona Cardinals gar nicht sein können, um auch das letzte Flämmchen Hoffnung an die Playoffs vielleicht doch noch ein wenig länger lodern lassen zu können. So hatten die bisherigen Wild Card-Teams der NFC im frühen Spielfenster am Sonntag fast durch die Bank weg gepatzt. Dazu reisten die Gäste aus der Wüste zwar mit einem ihrer beiden Offensiv-Superstars an den Pudget Sound an, doch sein Trikot zog QB Kyler Murray auch im dritten Spiel in Folge nicht an. WR DeAndre Hopkins blieb verletzungsbedingt gleich in Arizona.
Russell Wilson ist zurück – und die Seattle Seahawks stehen bei einer Bilanz von 3-6. Die Stimmung rund um das Team war im Vorfeld der Partie gegen die Green Bay Packers von einer gewissen Euphorie geprägt. Der Franchise-Quarterback absolvierte eine Blitz-Reha, kehrte zum frühestmöglichen Zeitpunkt zurück auf das Feld. Nach dem überzeugenden Sieg gegen die Jacksonville Jaguars und einer immer stärker aufspielenden Defensive fehlte dem Vernehmen nach nur noch Wilson, um einen großen Push Richtung Playoffs zu wagen. Die Ernüchterung ließ dann aber nicht lange auf sich warten: Mit 0:17 verloren die Seattle Seahawks im Lambeau Field. Das erste Mal in der Russell-Wilson-Ära gelang den Seahawks kein einziger Punkt. Und der Zug Richtung Playoffs scheint immer weiter abzufahren und das ohne das Team aus der Emerald City.
Die Seahawks bleiben mit QB Russell Wilson erfolglos in der „Frozen-Tundra“. Zum fünften Mal in Folge kann Wilson aus seiner alten College-Heimat Wisconsin nicht mit einem Sieg nach Seattle zurückkehren. Gegen die Green Bay Packers und QB Aaron Rodgers verliert die Mannschaft aus dem Pacific Northwest 0:17. Während die Defense lange sehr gut dagegen halten konnte, enttäuschte die Offensive um Wilson maßlos. Es ist das erste Mal seit 2011, dass die Seahawks in einem Spiel keine Punkte erzielen. (mehr …)
Eine Woche durchgeatmet, und dann? Genau das ist die Frage, die sich alle 12s stellen dürften, wenn es darum geht, wie die Seattle Seahawks aus ihrer Bye Week herauskommen. Auf der einen Seite ist nach Week 9 und den Ergebnissen der anderen relevanten Teams aus der NFC weiter zumindest die Aussicht auf den Wild Card-Spot und damit einen Playoffteilnahme für die Truppe aus dem Pacific Northwest drin. Auf der anderen ist es für eine Mannschaft, die aktuell bei einer Bilanz von 3-5 steht auch nicht ausgeschlossen, dass das Team von Head Coach Pete Carroll sich schneller als man sich es wünscht aus dem Rennen um die Postseason, zumindest für 2021, ein für alle Mal verabschiedet. Schließlich stehen in den kommenden beiden Wochen zwei Spiele gegen Gegner an, die doch etwas schwerer zu schlagen sind als die Jacksonville Jaguars.
Einer der wenigen äußerst ruhigen Abende für Seahawks-Fans endete in Week 8 der NFL-Saison 2021 mit einem verdienten 31:7-Sieg unseres Lieblingsteams aus dem Pacific Northwest gegen völlig überforderte Jacksonville Jaguars rund um den First Overall-Pick Trevor Lawrence. Die Offense lieferte vor allem in der ersten Halbzeit ab, die Defense zeigte über das ganze Spiel viel, was sie gerade zu Saisonbeginn vermissen ließ. Die Jaguars waren allerdings auch unterirdisch schlecht.
Herzlich Willkommen zum hoffentlich letzten Spiel der Saison, in dem der Name des Seahawks-Quarterbacks nicht Russell Wilson lautet – hoffentlich. Die dritte Woche ohne den Franchise-Star aus Seattle steht vor der Tür und es gilt die dritte Niederlage abzuwenden. Das Matchup verspricht zumindest die bislang beste Chance für QB Geno Smith und Co., die fast erloschenen Hoffnungen auf die Playoffs wieder aufglühen zu lassen. Zu Gast sind die Jaguars aus Jacksonville, die angeführt von ihrem Quarterback Trevor Lawrence frisch aus einer Bye Week kommend, die Reise nach Seattle antreten. In der Woche 6 gelang dem First Overall Pick sein erster Sieg, die Jaguars stehen dementsprechend mit einem Record von 1-5 in der Nahrungskette der NFL noch hinter den Seahawks.
Die Seahawks verlieren das dritte Spiel in Folge und stehen bei 2-5. Das allein sollte eigentlich schon schlimm genug sein, die Vermeidbarkeit dieser Niederlage schmerzt jedoch zusätzlich. Erschwerend kommt hinzu, dass die Seahawks sich mit schnellen Schritten aus dem Playoff-Rennen verabschieden. Direkte Duelle gegen die Wild Card-Konkurrenz aus Minnesota und New Orleans könnten am Ende ausschlaggebend gewesen sein.
Nach der schmerzlichen Niederlage in Overtime bei den Steelers stehen die Seattle Seahawks jetzt bei einer Bilanz von 2-4. Es ist das zweite Mal unter Head Coach Pete Carroll, dass die Seahawks mit 2-4 in die Saison gestartet sind. 2015 konnten die Hawks das Ruder noch einmal herumreißen. Doch die Vorzeichen für eine Wende sind dieses Jahr nicht gegeben. Denn Seattle wird bis auf weiteres ohne Russell Wilson auskommen müssen. Der Mann, der mit Hilfe von Doug Baldwin 2015 den Playoff-Run ermöglichte.
Die zweite Overtime dieser Saison bringt die vierte Niederlage – und schon wieder ist es eine vermeidbare. Ein von beiden Seiten durchwachsenes Spiel (beide Offenses erzielten negative EPA-Werte) entschied sich letztlich durch eine starke Einzelleistung von DE TJ Watt. Nun ist das passiert, was alle nach der Wilson-Verletzung erwartet haben und die Seahawks stehen bei 2-4. Der schlechteste Saisonstart seit 2015. Die Playoffs? In unrealistischer Ferne, schaut man auf die nächsten zwei Spiele ohne Unterstützung von Russell Wilson. Zudem: In der gesamten NFC haben nur noch die Giants (1-5) und die Lions (0-6) einen schlechteren Record als die Seahawks.
7 plus 7 gleich 14, oder anders ausgedrückt: Geno Smith gegen Ben Roethlisberger – Trikotnummer 7 gegen Trikotnummer 7. Nach dem schmerzhaften Aus von Russell Wilson wird nämlich genau das, das Quarterback-Duell am Sonntag sein, wenn die Seahawks in Pittsburgh auf die Steelers treffen. Für beide Teams ist dabei die Ausgangslage dabei ähnlich, während die Kader-technischen Voraussetzungen vollkommen unterschiedlich sind. Denn sowohl Seattle, als auch die Stahlmänner aus Pennsylvania stehen nach fünf Spielen in der NFL-Saison 2021 bei einer Bilanz von zwei Siegen bei drei Niederlagen. Für beide Seiten muss also ein Sieg her. Nur wird im Playoff-Rennen der Anschluss in der eigenen Division nicht zu verloren bzw. wieder hergestellt.
Was für eine bittere Niederlage. Die Seahawks verlieren nicht nur ein wichtiges Divisionsduell und stehen nun mit einer Bilanz von 2-3 da – sie verlieren auch Quarterback Russell Wilson mit einer Verletzung am Finger. Das könnte die weitaus schlimmere Nachricht sein, je nachdem, wie lang die Ausfallzeit des Quarterbacks nun sein wird.