Week 1 der NFL Season 2025 haben sich alle 12s wohl ganz anders vorgestellt. Nach einer Niederlage vor heimischem Publikum gegen den Erzrivalen aus San Francisco kam es für die Seattle Seahawks im frühen Sonntags-Slot von Week 2 zu einem Duell mit den Pittsburgh Steelers. Für Neu-OC Klint Kubiak und die gesamte Offense hieß es dabei im neuen System weiter zusammen zu wachsen und sich einzuspielen. Für die Defense unter Head Coach Mike Macdonald auf der anderen Seite galt es die Fehler der Vorwoche auszumerzen.
Zum Jahreswechsel gaben sich die Pittsburgh Steelers (8-7) die Ehre im Lumen Field bei den heimischen Seattle Seahawks (ebenfalls 8-7) und für beide Teams war in Punkto Playoff – Qualifikation noch alles drin. Auch wenn die jüngsten Leistungskurven durchaus unterschiedliche Verläufe zeigten, trafen sich zwei Teams die durchaus auf Augenhöhe sind, was die Leistungen in dieser Saison betraf. Eine Woche nach dem erneut nervenaufreibenden „Last-Minute Sieg“ in Nashville wollte das Team von Cheftrainer Pete Carroll einen großen Schritt in Richtung Playoffs gehen und nach zuletzt zwei Siegen in Folge waren die Hoffnungen auf Sieg Nummer drei durchaus berechtigt. Bei einem Sieg wären die Seahawks mit einer Wahrscheinlichkeit von 89% in den Playoffs gewesen. Doch das Leben ist bekanntlich kein Konjunktiv und so sollte alles anders kommen als gehofft…
Seahawks-Football ist zurück. In der Nacht von Samstag auf Sonntag stieg das Team von Head Coach Pete Carroll in die NFL-Preseason 2022 ein. Bei den Pittsburgh Steelers war das Ergebnis (25:32) aber zunächst zweitrangig. Am Ende lieferte dieses Spiel dennoch einige Erkenntnisse, die nicht nur für Coaching Staff, sondern auch für die 12s interessant sein dürften. Die wichtigsten Szenen und Beobachtungen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) vom Spiel der Seattle Seahawks im gut besuchten Acrisure Stadium (ehemals Heinz Field), haben die German Sea Hawkers an dieser Stelle aufgeschrieben.
Die zweite Overtime dieser Saison bringt die vierte Niederlage – und schon wieder ist es eine vermeidbare. Ein von beiden Seiten durchwachsenes Spiel (beide Offenses erzielten negative EPA-Werte) entschied sich letztlich durch eine starke Einzelleistung von DE TJ Watt. Nun ist das passiert, was alle nach der Wilson-Verletzung erwartet haben und die Seahawks stehen bei 2-4. Der schlechteste Saisonstart seit 2015. Die Playoffs? In unrealistischer Ferne, schaut man auf die nächsten zwei Spiele ohne Unterstützung von Russell Wilson. Zudem: In der gesamten NFC haben nur noch die Giants (1-5) und die Lions (0-6) einen schlechteren Record als die Seahawks.
7 plus 7 gleich 14, oder anders ausgedrückt: Geno Smith gegen Ben Roethlisberger – Trikotnummer 7 gegen Trikotnummer 7. Nach dem schmerzhaften Aus von Russell Wilson wird nämlich genau das, das Quarterback-Duell am Sonntag sein, wenn die Seahawks in Pittsburgh auf die Steelers treffen. Für beide Teams ist dabei die Ausgangslage dabei ähnlich, während die Kader-technischen Voraussetzungen vollkommen unterschiedlich sind. Denn sowohl Seattle, als auch die Stahlmänner aus Pennsylvania stehen nach fünf Spielen in der NFL-Saison 2021 bei einer Bilanz von zwei Siegen bei drei Niederlagen. Für beide Seiten muss also ein Sieg her. Nur wird im Playoff-Rennen der Anschluss in der eigenen Division nicht zu verloren bzw. wieder hergestellt.
Ein ernüchternder Abend. Die Seattle Seahawks haben erstmals unter Pete Carroll ein Heimspiel im September verloren. Beim 27:33 gegen die New Orleans Saints machten wirres Play Calling in der Offensive, desaströses Tackling in der Defensive und unterlegene Special Teams den Unterschied. Eine weitere Erkenntnis: Statistiken sind unterm Strich nicht alles. Die Seahawks sammelten doppelt so viele Yards wie die Saints, mehr First Downs, weniger Strafen und sie hatten mehr Ballbesitz, aber in den entscheidenden Situationen waren sie nicht da. Deshalb stehen sie nach drei Spieltagen bei einem Record von 2-1.
In Week 1 mit einem Punkt Vorsprung gewonnen, in Week 2 mit zwei Punkten Vorsprung. Die Seattle Seahawks haben auch auswärts ihr Auftaktspiel gemeistert. Sie besiegten die Steelers im Heinz Field mit 28:26 – und gewannen damit erstmals seit 1999 wieder in Pittsburgh. Ohne die zwei Fumbles wäre es eine dominante Vorstellung des Teams aus dem Pacific Northwest gewesen. So aber wurde die Partie kurz vor Schluss nochmals spannend. Im Rückblick dreht sich alles um den Dissly-Dissly-Hype, eine Aufforderung zum Tanz und eine Geburtstagsdusche.
Für die Seattle Seahawks geht es in Week 2 nach Pittsburgh zu den Steelers ins Heinz Field. Es ist ein Ort, an den es aus Sicht der Blau-Grünen seit Jahren keine guten Erinnerungen gibt. Unglaublich, aber wahr: In diesem Jahrtausend haben die Seahawks im Stadion mit den gelben Sitzschalen noch keinen einzigen Punkt erzielt. Die letzten Punkte im Heinz Field erzielte ein Kicker namens Todd Peterson per Field Goal aus 38 Yards im Jahre 1999, als das Team aus dem Pacific Northwest in Pittsburgh einen deutlichen 29:10-Auswärtssieg feierte.
Im Schnellcheck stellen wir Woche für Woche die Gegner der Seattle Seahawks und deren deutsche Fangruppierungen etwas genauer vor. Wir schauen uns an, wie der Kontrahent in der Vergangenheit gegen unser Lieblingsteam gespielt hat, betrachten die Franchise und den Spielerkader und liefern alle wichtigen Informationen zur zugehörigen Fangruppierung in Deutschland. In Week 2 stehen die Pittsburgh Steelers und die Steelers Nation Germany e.V. im Fokus.
Nach einem ereignisreichen Wochenende arbeiten wir noch immer an den Ergebnissen der 2. Mitgliederversammlung und verzichten daher auf eine ausführliche schriftliche Zusammenfassung des Duells zwischen den Seattle Seahawks und den Pittsburgh Steelers vom Sonntagabend im CenturyLink Field.
Es war einmal das Jahr 2006. Am 5. Februar trafen in Detroit in Super Bowl XL die Seattle Seahawks auf die Pittsburgh Steelers. Erstmals waren die Seahawks im Endspiel der NFL vertreten, doch leider verloren sie diese Premiere mit 10:21. Viele Seattle-Fans haben diese Niederlage bis heute nicht verdaut, denn sie geben den Schiedsrichtern die Schuld an der Niederlage. Tatsächlich übten auch die Medien nach dem Spiel viel Kritik an den Herren in Schwarz-weiß. Bill Leavy und seine Crew hätten das Endspiel ruiniert. Auch der damalige Seahawks-Head Coach Mike Holmgren war enttäuscht: „Wir wussten, es würde schwer werden gegen die Steelers. Aber ich wusste nicht, dass wir auch gegen die Jungs in den gestreiften Shirts spielen müssen. Diese Frustration müssen die Spieler der Seahawks zehn Jahre später mitnehmen in das Aufeinandertreffen und damit einen wichtigen Sieg einfahren. Zu sehen ist die Partie ab 22.25 Uhr deutscher Zeit unter anderem im Free-TV bei ProSieben MAXX.
Als Fans der Seahawks dürfen wir uns in dieses Wochenende noch entspannt zurücklehnen. Seattle hat durch das Erreichen von Platz eins in der NFC in der Wild Card Round Pause und kann in Ruhe die potentiellen Gegner beobachten – so wie auch wir heute und morgen.