Recap: Regular Season 2015 (Week 12) – Steelers @ Seahawks

Nach einem ereignisreichen Wochenende arbeiten wir noch immer an den Ergebnissen der 2. Mitgliederversammlung und verzichten daher auf eine ausführliche schriftliche Zusammenfassung des Duells zwischen den Seattle Seahawks und den Pittsburgh Steelers vom Sonntagabend im CenturyLink Field.

Die Seahawks besiegten die Steelers mit 39:30 und stehen mit einem Record von 6-5 erstmals positiv da und auch zum ersten Mal in dieser Saison auf einem Wild Card-Platz, der sie für die Playoffs qualifizieren würde. Wir lassen das Spiel mit Hilfe von ein paar Tweets Revue passieren und verweisen Euch gleichzeitig auf einen vollgepackte neue Ausgabe des German Sea Hawkers-Podcasts, die am Mittwoch erscheinen wird und sich unter anderem mit dem Sieg unseres Lieblingsteams beschäftigen wird.

Auf unserer 2. Mitgliederversammlung machten wir ein Gruppenfoto, mit dem wir pünktlich zum Kickoff einen Gruß in die Sendung von ran und ProSieben MAXX senden wollten:

Und dann ging das Spiel auch schon los. Bei den Seahawks spielte neben Richard Sherman ein anderer Cornerback anstelle von Cary Williams – und zwar DeShawn Shead, der vergangenes Jahr noch als Safety aktiv war, in der Vorbereitung aber als Cornerback überzeugte und gegen die Steelers gleich mehrere tiefe Pässe von Ben Roethlisberger in höchster Not entschärfte.

Ebenfalls in der Secondary neu mit von der Partie war Jeremy Lane, der sich im Super Bowl XLIX böse an Arm und Knie verletzt hatte und nun endlich sein Comeback gab. Zunächst kam er in den Special Teams als Gunner zum Einsatz, später aber auch als Nickelback:

In den Special Teams war er es auch, der den Interception-Reigen der Seahawks eröffnete, als die Steelers sich statt eines Punts für den Fake entschieden und Lane den Ball abfing und bis kurz vor die gegnerische Endzone trug – der Welcome Back-Moment:

Dennoch lief in der 1. Halbzeit noch lange nicht alles nach Plan. Russell Wilson brachte im 1. Quarter nur einen einzigen Pass an den Mann. Der Pass Rush existierte auch nicht. Und die Strafen – sie häuften sich bereits vor der Pause:

Beim Stande von 14:18 gegen die Seahawks ging es in die Pause. In der Kabine sprach Head Coach Pete Carroll zwei Dinge an: Den fehlenden Druck auf Big Ben sowie die fehlende Durchschlagskraft in der Offensive. Beides sollte in der 2. Halbzeit besser werden. Und auch in Sachen Interceptions legten die Seahawks noch dreimal nach:

Ahtyba Rubin, Richard Sherman und Kam Chancellor fingen Pässe von Ben Roethlisberger ab. Dennoch punkteten die Steelers weiterhin im Gleichschritt mit Seattle. Trauriger Höhepunkt der Partie war die Verletzung von Jimmy Graham, der ohne Einwirkung des Gegners in der Endzone zu Boden ging und sich das Knie hielt. Die Anzeichen ließen von Anfang an nichts Gutes vermuten:

Die Vermutung bestätigte sich nach Spielende – Graham hatte sich bei dem Spielzug die Patellasehne gerissen und fällt für den Rest der Saison aus:

Seine Mitspieler sprachen ihm Mut zu und wollten das Spiel nun für ihn gewinnen. Vor allem Pedestrian Doug Baldwin drehte jetzt auf und sorgte mit seinem dritten Touchdown für die endgültige Entscheidung. Auf Twitter ging es anschließend drunter und drüber:

https://twitter.com/evan_hill1/status/671127128956473344

https://twitter.com/whoisjoserivera/status/671127209847885824

Abschließend hier noch ein paar Statistik-Tweets und kuriose Feststellungen für die Galerie. Hauptdarsteller dabei – Quarterback Russell Wilson und Wide Receiver Doug Baldwin:

Ein krankes Geburtstagskind und ein Receiver, der zuletzt in der Pop Warner-Altersklasse drei Touchdowns in einer Partie erzielte – die Spieler des Spiels:

Das Bild des Tages zeigt fünf Footballs und zwei überglückliche Pedestrians – zwei Normalos, die insgesamt fünf Touchdowns fingen:

https://twitter.com/DougBaldwinJr/status/671158033670475778

Nach diesem erfreulichen Sieg mit einem üblen Beigeschmack wünschen wir Jimmy Graham gute Besserung und eine komplikationsfreie Heilung! Come back stronger than before!

https://twitter.com/DougBaldwinJr/status/671201117968044032

https://twitter.com/JustinBritt68/status/671162924497375233?ref_src=twsrc%5Etfw

Abschließend noch der Hinweis, dass ProSieben MAXX sich entschieden hat, die Seahawks schon am kommenden Sonntag ab 18.55 Uhr deutscher Zeit erneut zu übertragen. Dann treffen sie in Minneapolis auf die Minnesota Vikings, den Spitzenreiter der NFC North:

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