Schlagwort: Stat of the Week

Statistik der Woche: D-Line-Day

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Nach dem Heimsieg gegen die Detroit Lions sind jetzt die Atlanta Falcons die nächste Herausforderung für die Seattle Seahawks. Am Samstagabend trifft das Team aus dem Pacific Northwest auf eine variable Offense, die angeführt wird von wahrscheinlich nächsten NFL-MVP und Falcons-Quarterback Matt Ryan.

Ein Schlüsselduell – neben dem Matchup WR Julio Jones gegen CB Richard Sherman – wird es sein, Atlantas Laufspiel in den Griff bekommt. Wenn es nach der Statistik von Footballoutsiders.com geht, trifft eins der besten Running Games der Liga auf die zweitbeste Laufverteidigung der Liga. Die Stärke der Falcons sind dabei besonders die Big Plays. In Bezug auf Läufe mit mehr als zehn Yards liegt das Team aus dem US-Bundesstaat Georgia auf Rang 3. Doch genau das ist die Stärke der Seattle-Verteidigung, denn die liegt was Open-Field Runs (ins offene Feld hinaus) betrifft ebenfalls auf Rang 3 und bei Second-Level Runs (Runs zwischen 5 und 10 Yards) auf Rang 6. Ein auf dem Papier ebenbürtiges Aufeinandertreffen.

Eine wichtige Aufgabe der Defensive Line wird es aber auch sein, Druck auf Falcons-QB Matt Ryan auszuüben. Im Spiel in Week 6 der Regular Season schaffte es Seattle in der 1. Halbzeit, einen sehr guten Pass Rush zu entwickeln. In dieser Zeit ging für Atlanta offensiv recht wenig. Am Samstag dürfen Beobachter des Spiels wieder viele Rotations mit Frank Clark, Michael Bennett und Cliff Avril erwarten. Die drei D-Liner spielten in der vergangenen Woche alle mindestens in 70% der Snaps, bei Bennett waren es sogar 87%. Dass die Offensive Line der Falcons anfällig für Sacks ist, zeigt der Wert bei den Adjusted Sacks: 6,5%. Damit liegt Atlanta im unteren Mittelfeld der Liga.

Schafft es Seattle, mit einem Four-Man Rush genug Druck aufzubauen, können sich die Linebacker drauf konzentrieren, die kurzen Routen zu decken und  damit einen weiteren wichtigen Teil der Falcons-Offense aus dem Spiel zu nehmen.

Jarran Reed und die D-Line der Seattle Seahawks müssen Falcons-QB Matt Ryan am Samstag ordentlich unter Druck setzen. (Bild: imago)

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In dieser Rubrik liefern wir Euch während der Saison einmal pro Woche eine Zahl, die das Spiel der Seattle Seahawks gut charakterisiert und analysieren, warum das der Fall ist. Sei es das Passer Rating von Russell Wilson, die Anzahl der zugelassenen Sacks der O-Line oder die Zahl der Tackles von Bobby Wagner – die Statistikverliebtheit im Ursprungsland des American Football bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich tiefgründiger mit der Materie zu befassen.

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Statistik der Woche: Doug Baldwins Schlüsselrolle

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Nach dem Spiel gegen die San Francisco 49ers ist die Regular Season 2016 vorbei. Weil die Konkurrenz aus Atlanta sich jedoch keinen Patzer mehr erlaubte, geht es für die Seattle Seahawks nun in der Wild-Card Round gegen die Detroit Lions. Das Team aus dem Pacific Northwest trifft in der Nacht von Samstag auf Sonntag auf die schlechteste Defense der NFL – zumindest wenn es nach FootballOutsiders.com geht. Und das, obwohl die Lions in Person von Darius Slay einen der besten Cornerbacks der Liga haben. Hier wird das Matchup gegen Seahawks-WR Doug Baldwin interessant –  jedoch mit einer Besonderheit. Doug Baldwin agiert häufig aus dem Slot. Dorthin bewegen sich die Top-Cornerbacks für ihr Matchup nur äußerst selten.

Eine große Stärke von Baldwin ist das Fangen. Pro Football Focus listet ihn in dieser Kategorie als Top-10-Receiver. Wie schon im vergangenen Jahr liegt seine Catch-Rate bei 75 Prozent und damit im Vergleich mit den restlichen Wide Receivern der Liga sehr hoch. Eine weitere große Stärke Baldwins ist Route Running, sprich die Art und Weise, wie er seine Routen auf dem Spielfeld läuft. Durch seinen dynamischen ersten Schritt schafft er es oft, schon an der Line of Scrimmage den Verteidiger loszuwerden.

In der laufenden Saison hat Baldwin, sowohl was Targets (125) und Receptions (94) als auch Yards (1128) angeht, einen neuen Karrierebestwert aufgestellt. Mit entscheidend war dafür das Spiel gegen die Arizona Cardinals in Week 16, als Baldwin auf 13 Receptions kam. Am frühen Sonntagmorgen gegen Detroit ist zu hoffen, dass Baldwin in der Planung der Seahawks eine ähnlich dominante Rolle einnimmt wie gegen Arizona. Der einstige Undrafted Free Agent muss sich möglichst oft gegen Darius Slay durchsetzen, denn einen Ausfall als Ziel Russell Wilsons wäre sehr bitter. Von allen Pässen des Spielmachers gingen über 22% in die Richtung seines Lieblingsreceivers.

(Bild: imago)

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In dieser Rubrik liefern wir Euch während der Saison einmal pro Woche eine Zahl, die das Spiel der Seattle Seahawks gut charakterisiert und analysieren, warum das der Fall ist. Sei es das Passer Rating von Russell Wilson, die Anzahl der zugelassenen Sacks der O-Line oder die Zahl der Tackles von Bobby Wagner – die Statistikverliebtheit im Ursprungsland des American Football bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich tiefgründiger mit der Materie zu befassen.

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Statistik der Woche: Paul Richardson – Next Man Up

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Nach der schweren Verletzung von Wide Receiver Tyler Lockett im Spiel gegen die Arizona Cardinals rückt mit Paul Richardson ein ähnlicher Spielertyp in den Fokus. Richardson wurde im NFL Draft 2014 in der 2. Runde von Seattle ausgewählt und sollte eine ähnliche Rolle einnehmen wie Percy Harvin. Am Anfang hatte er jedoch keinen Platz in der Rotation und konnte diesen erst nach dem Trade von Harvin zu den Jets erhalten. Doch dann verletzte er sich in den Playoffs der gleichen Saison gegen die Carolina Panthers schwer und fiel dadurch auch größtenteils für die Spielzeit 2015 aus.

2016 wird Richardson bislang nur sporadisch eingesetzt, doch das könnte sich jetzt ändern. Gegen die Cardinals kam er auf einen persönlichen Saisonbestwert von vier Receptions (42 Yards). Dazu fing er den ersten Touchdown seiner NFL-Karriere. Richardson kann wie Lockett als Wide Out und auch im Slot eingesetzt werden. Von der Geschwindigkeit her ist er mindestens auf dem gleichen Niveau – im diesjährigen Training Camp galt Richardson sogar als der schnellere der beiden Spieler. In der Scouting Combine rannten beide Receiver die 40 Yards in 4,40 Sekunden. Dazu kommt bei Richardson mit der Größe ein weiterer Vorteil, denn für einen 1,83m-Spieler ist er besonders schnell. Auch in den Special Teams könnte Richardson die Rolle von Lockett übernehmen.

So oder so ist der Ausfall von Tyler Lockett sehr bitter, doch Seattle hat als Backup einen Spieler, der dem Team ein ähnliches Paket liefern kann. Nun liegt es bei Paul Richardson, diese Leistungen aufs Feld bringen – am besten direkt gegen die San Francisco 49ers am Sonntag.

Paul Richardson kam im Spiel gegen die Arizona Cardinals auf vier Receptions. (Bild: imago)

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Statistik der Woche: Tyler Lockett – endlich in 2016 angekommen

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Wide Receiver Tyler Lockett wurde im NFL Draft 2015 in der 3. Runde von den Seattle Seahawks gezogen. Zunächst galt diese Auswahl noch als reiner Special Teams-Pick, was sich auch direkt im ersten Spiel bestätigte, als Lockett per Punt Return einen Touchdown erzielte. Doch durch seine sicheren Hände und seine Geschwindigkeit erarbeitete sich der damalige Rookie einen Platz in der Wide Receiver-Rotation. Am Ende seiner ersten Saison ging es für ihn sogar zum Pro Bowl – wenn auch „nur“ als Returner.

Besonders seine sicheren Hände waren 2015 bemerkenswert. Hinter Doug Baldwin (76%), Jamison Crowder (76%), Danny Amendola (75%) und Larry Fitzgerald (75%) gab es ligaweit keinen Receiver mit einer höheren Catch Rate als Tyler Lockett (74%). Besonders beeindruckend war, wie er auch bei harten Safety-Hits den Ball sicher am Mann behielt.

In der aktuellen Spielzeit konnte Tyler Lockett jedoch nur bedingt an den Erfolg der Vorsaison anknüpfen, auch weil er über einen langen Zeitraum angeschlagen war und die Offense der Seahawks insgesamt öfter strauchelte. Bis einschließlich Week 15 hatte er 32 Catches für 429 Yards und sechs Carries für 114 Yards. Nur 59,6% der Pässe von Russell Wilson kamen bei Lockett an, der 8,12 Yards daraus machte. Die weitere Bilanz: null Touchdowns und eine Interception.

Doch dann kam das Spiel gegen die Los Angeles Rams: Lockett kam anstelle des schwächelnden Jermaine Kearse als Starter aufs Feld. Erstmals in dieser Runde sammelte er über 100 Receiving Yards und fing seinen ersten Touchdown. Mehr Snaps für einen gesunden Tyler Lockett – auch im Running Game – tun den Seahawks gut, weil der schnelle Spieler der Offensive deutlich mehr Möglichkeiten eröffnet. Und die wird diese Offense in den Playoffs dringend benötigen.

Tyler Lockett hatte gegen die Los Angeles Rams mit 130 Yards und einem Touchdown einen erfolgreichen Abend. (Bild: imago)

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Statistik der Woche: Russell Wilson und die Interceptions

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Seattle Seahawks-Quarterback Russell Wilson ist eigentlich nicht bekannt dafür, häufig und viele Interceptions zu werfen. Selbst nach seinem Fünf-Interception-Spiel bei den Green Bay Packers rangiert der Spielmacher mit einem Karrierewert von 2,0% Interceptions immer noch auf Rang fünf der All-Time-Bestenliste. Dennoch hat er es 2016 geschafft, den Negativrekord aus seiner Rookie-Saison (10 Interceptions) einzustellen – und das bei noch drei verbleibenden Spielen.

Natürlich hatte Wilson – wie beim Spiel in Green Bay in einigen Situationen – auch Pech, weil Mitspieler einfache Bälle nicht fingen. Trotzdem aber wirkt er derzeit anfälliger für Interceptions als noch in den letzten Monaten und Jahren. Die Gründe sind vielschichtig. Was dabei aber besonders auffällt: er warf acht seiner zehn Interceptions bei Auswärtsspielen.

Trotz allem ist das Spiel vom vergangenen Sonntag kein Grund, besorgt zu sein, denn fünf Interceptions haben auch schon Quarterbacks wie Drew Brees, Dan Marino, Kurt Warner oder Troy Aikman geworfen. Peyton Manning hat sogar schon einmal sechs Interceptions in den Armen der Gegnern untergebracht.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag besteht bereits die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Die Los Angeles Rams kommen nach Seattle – und die haben in dieser Saison erst sechs Interceptions gefangen. Russell Wilson kommt derweil auf vier Siege und nur drei Interceptions in fünf Thursday Night Football-Partien.

Seahawks-QB Russell Wilson setzt zum Wurf an. Gegen Green Bay landeten am vergangenen Sonntag fünf seiner Pässe in den Armen des Gegners. (Bild: imago)

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Statistik der Woche: K.J. Wright – glänzend im Schatten von Bobby Wagner

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Wenn man Experten und Fans nach den wichtigsten Spielern in der Defense der Seattle Seahawks fragt, lauten die Antworten meist: FS Earl Thomas, LB Bobby Wagner, CB Richard Sherman, DE Michael Bennett oder SS Kam Chancellor.

Einen extrem wichtigen Spieler im Scheme der Seahawks vergisst man dabei gerne: K.J. Wright. Der Weak-Side Linebacker („Will“) wird oft übergangen, wenn es darum geht, die besten Verteidiger in Seattle zu küren. Wright spielt eine starke Saison und ist bei den Seahawks der zweite Spieler hinter Bobby Wagner, der kurz davor steht, die 100 Tackles-Grenze zu erreichen – und das, obwohl er sehr häufig in der Passverteidigung eingesetzt wird.

Gerade der erwähnte Wagner ist es, der dafür sorgt, dass Wright oft übersehen wird. Und das nicht im negativen Sinne – der Middle Linebacker ist dieses Jahr in herausragender Verfassung und erntet dafür meist die Lorbeeren. Aus diesem Grund widmen wir die Statistik der Woche diesmal K.J. Wright. Pro Football Focus (PFF) hat übrigens beide Spieler unter den Top 5 aller Linebacker in dieser Saison gelistet. Rang 3 für Wagner und Rang 4 für Wright.

Im Spiel gegen die Carolina Panthers in der Nacht von Sonntag auf Montag wurde K.J. Wright erneut vermehrt in der Passverteidigung eingesetzt. Er kam deshalb auch nur auf drei Tackles, doch durch seine gute Coverage ließ er bei drei Targets nur einen Catch von sieben Yards zu und kam dazu auf einen Pass Breakup. Abgerundet wurde Wrights gute Leistung vom Wochenende durch einen Forced Fumble, der von Cassius Marsh eingesammelt wurde. Diese Leistung brachte ihm eine Platzierung im PFF-Team der Woche. Er war ein entscheidendes Element einer dominanten Defense, die den Panthers das Leben schwer machte.

Seahawks-Linebacker K.J. Wright ringt Panthers-Quarterback Cam Newton zu Boden. (Bild: imago)

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In dieser Rubrik liefern wir Euch während der Saison einmal pro Woche eine Zahl, die das Spiel der Seattle Seahawks gut charakterisiert und analysieren, warum das der Fall ist. Sei es das Passer Rating von Russell Wilson, die Anzahl der zugelassenen Sacks der O-Line oder die Zahl der Tackles von Bobby Wagner – die Statistikverliebtheit im Ursprungsland des American Football bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich tiefgründiger mit der Materie zu befassen.

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Statistik der Woche: Justin Britts Bedeutung für die Offensive Line

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Justin Britt wurde vor zwei Jahren in der 2. Runde des NFL Draft als Offensive Guard gedrafted. Auf dieser Position konnte er trotz zahlreicher Einsätze nicht dauerhaft überzeugen und so machte ihn Offensive Line-Trainer Tom Cable in diesem Jahr zum Center. Bis zum Sonntag bei den Tampa Bay Buccaneers absolvierte Britt jedes Spiel als Starter und Kopf der O-Line. Anfangs war diese wacklig, wie man es schon aus den vergangenen Jahren gewohnt war. Doch Mitte der Saison hatte sich auch diese neue Formation besser aufeinander abgestimmt und schaffte es, Quarterback Russell Wilson besser zu schützen.

Wie groß war der Anteil Justin Britts daran? Manchmal wird die Bedeutung eines Spielers erst deutlich, wenn dieser fehlt. In Abwesenheit von Britt schaffte es die Offensive Line nicht mal annähernd, Wilson zu beschützen oder Freiräume für die Running Backs frei zu blocken.

In dem Spiel gegen die Buccaneers war Wilson bei mehr als 50% seiner Dropbacks unter Druck und schafft es diesmal nicht, dann noch gut zu spielen. In diesem 23 Plays unter Druck erreichte Wilson eine Completion-Rate von lediglich 23,1% (3 von 13 Pässen kamen an). In der Vorwoche mit Britt hatte Wilson aber dennoch eine Completion-Rate von 56,4%. Zudem wurde er gegen Tampa sechs mal gesacked. Hier wird die Leistung von Justin Britt erkennbar. Dieser schafft es sehr gut, den Druck an der Line of Scrimmage zu erkennen und in Absprache mit seinem Quarterback Anpassungen vorzunehmen. Diese Kommunikation mit seinem Center fehlte Russell Wilson diesmal.

https://twitter.com/JustinBritt68/status/803998232716029952

Der Ersatz von Britt, Rookie Joey Hunt, lieferte individuell keine schlechte Leistung ab ließ auch nur ein QB Hurry zu. Doch die Abstimmung mit seinen Mitspielern, besonders mit Germain Ifedi war schlecht. Der Right Guard war durch die Mitte für drei der sechs Sacks verantwortlich. Gegenseitige Unterstützung der O-Liner war Fehlanzeige. Die Rückkehr von Justin Britt wäre sehr wichtig, denn bei den Carolina Panthers spielen ähnlich gute Defensive Tackles.

Die O-Line der Seattle Seahawks war am Sonntag bei den Tampa Bay Buccaneers oft überfordert. (Bild: imago)

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Statistik der Woche: Russell Wilson unter Druck

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Häufig sehen wir dieses Bild – Russell Wilson ist nach dem Snap schnell unter Druck (under pressure), entwischt wie ein Magier den Pass Rushern des Gegners und bringt dann den Ball doch noch an den Mitspieler. Auch gegen die Philadelphia Eagles war dies oft der Fall, zum Beispiel beim Touchdown-Pass auf Tight End Jimmy Graham. Überraschend ist das nicht mehr, denn schon in der vergangenen Saison war Wilson einer der besten QBs, wenn er unter Druck geriet. Das hat sich auch in diesem Jahr nicht geändert.

Doch werfen wir mal einen genaueren Blick auf seine Werte unter Druck:

In dieser Saison ist Wilson bei fast 40% aller Dropbacks unter Druck und schafft es trotzdem, dabei noch auf eine Completion-Rate von 56,4% (66 von 117 Pässen kommen an) zu kommen. Unter Druck warf Wilson auch schon sechs Touchdown-Pässe – das sind über 50% seiner gesamten Touchdowns. Damit kommt er auf eine Wertung von 98,5, was der beste Wert aller QBs unter Druck ist.

Gegen die Eagles war Wilson sogar noch häufiger als sonst unter Druck und zwar in fast 44% aller Dropbacks, doch hier griff Offensive Coordinator Darrell Bevell auf ein bewährtes Mittel zurück. Er verordnete der Offense häufig Play Action-Spielzüge. Am Ende kam Wilson auf 271 Yards und einen Touchdown.

Russell Wilson scrambled und hält so wieder einmal einen Spielzug am Leben. (Bild: imago)

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