Die Atmosphäre der NFL Frankfurt Games aufsaugen und mit Seahawks-Fans das Lieblingsteam schauen – beides geht, bei der Watchparty der German Sea Hawkers in Zusammenarbeit mit der Frankfurt Galaxy am 5. November 2023. In der PSD Bank Arena (Heimstadion des ELF-Teams aus der Mainmetropole) kommen 12s am ersten NFL-Wochenende in Frankfurt voll auf ihre Kosten.
Wide Receiver Tyler Lockett wurde im NFL Draft 2015 in der 3. Runde von den Seattle Seahawks gezogen. Zunächst galt diese Auswahl noch als reiner Special Teams-Pick, was sich auch direkt im ersten Spiel bestätigte, als Lockett per Punt Return einen Touchdown erzielte. Doch durch seine sicheren Hände und seine Geschwindigkeit erarbeitete sich der damalige Rookie einen Platz in der Wide Receiver-Rotation. Am Ende seiner ersten Saison ging es für ihn sogar zum Pro Bowl – wenn auch „nur“ als Returner.
Besonders seine sicheren Hände waren 2015 bemerkenswert. Hinter Doug Baldwin (76%), Jamison Crowder (76%), Danny Amendola (75%) und Larry Fitzgerald (75%) gab es ligaweit keinen Receiver mit einer höheren Catch Rate als Tyler Lockett (74%). Besonders beeindruckend war, wie er auch bei harten Safety-Hits den Ball sicher am Mann behielt.
In der aktuellen Spielzeit konnte Tyler Lockett jedoch nur bedingt an den Erfolg der Vorsaison anknüpfen, auch weil er über einen langen Zeitraum angeschlagen war und die Offense der Seahawks insgesamt öfter strauchelte. Bis einschließlich Week 15 hatte er 32 Catches für 429 Yards und sechs Carries für 114 Yards. Nur 59,6% der Pässe von Russell Wilson kamen bei Lockett an, der 8,12 Yards daraus machte. Die weitere Bilanz: null Touchdowns und eine Interception.
Doch dann kam das Spiel gegen die Los Angeles Rams: Lockett kam anstelle des schwächelnden Jermaine Kearse als Starter aufs Feld. Erstmals in dieser Runde sammelte er über 100 Receiving Yards und fing seinen ersten Touchdown. Mehr Snaps für einen gesunden Tyler Lockett – auch im Running Game – tun den Seahawks gut, weil der schnelle Spieler der Offensive deutlich mehr Möglichkeiten eröffnet. Und die wird diese Offense in den Playoffs dringend benötigen.
Tyler Lockett hatte gegen die Los Angeles Rams mit 130 Yards und einem Touchdown einen erfolgreichen Abend. (Bild: imago)
[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][bsf-info-box icon=“Defaults-info-circle“ icon_size=“32″ title=“Statistik der Woche“]
In dieser Rubrik liefern wir Euch während der Saison einmal pro Woche eine Zahl, die das Spiel der Seattle Seahawks gut charakterisiert und analysieren, warum das der Fall ist. Sei es das Passer Rating von Russell Wilson, die Anzahl der zugelassenen Sacks der O-Line oder die Zahl der Tackles von Bobby Wagner – die Statistikverliebtheit im Ursprungsland des American Football bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich tiefgründiger mit der Materie zu befassen.
Ihr habt Daten/Werte/Stats, die unser Lieblingsteam Eurer Meinung nach gut beschreiben? Teilt es uns in den Kommentaren mit!
Seattle-Seahawks-Receiver Jermaine Kearse hat einige Spitznamen: Mr. Clutch beispielsweise. Chop Chop. Oder Pedestrian, zu deutsch Fußgänger. Nach dem Interview mit den German Sea Hawkers könnte ein weiterer hinzukommen: Marshawn II. So knapp, wie der heimatverbundene Passempfänger auf unsere Fragen antwortete, könnte man meinen, er habe sein Medientraining von Beast Mode höchstpersönlich erhalten. Dennoch freuen wir uns sehr, dass Kearse mit uns trotz hektischem Training-Camp-Alltag und vollem Terminkalender über seine deutschen Wurzeln, Fußball und sein Rolle als Hometown Kid gesprochen hat.
Seattle Seahawks Wide Receiver Jermaine Kearse has a few nicknames: Mr. Clutch, for example. Chop Chop. Or Pedestrian. After the interview with the German Sea Hawkers he may have gained another one: Marshawn II. His brief replies to our questions could make one believe that the receiver has gotten his media training from Beast Mode himself. Nevertheless, we are very happy that he took the time during training camp season and even with his packed schedule had a minute to talk about his German roots, soccer, and his role as the hometown kid.