Seahawks-Football ist zurück. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (11. August 2023) stieg das Team von Head Coach Pete Carroll in die NFL-Preseason 2023 ein. In heimischen Gefilden siegten die Gastgeber mit 24:13 gegen die Minnesota Vikings. Das Ergebnis war am Ende jedoch zweitrangig, schließlich sollen die Vorbereitungsspiele kein Härtetest für Seattles Starter sein. Stattdessen gilt es hier für die Rookies, die Free Agents sowie die Veteranen aus der zweiten und dritten Reihe sich im Hinblick auf die Plätze im 53er-Kader oder im Practice Squad zu empfehlen. So lieferte die Partie am Ende dennoch einige Erkenntnisse, die nicht nur für den Coaching Staff, sondern auch für die 12s interessant sein dürften. Die wichtigsten Szenen und Beobachtungen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) vom Spiel der Seattle Seahawks im gut besuchten Lumen Field, haben die German Sea Hawkers daher an dieser Stelle für Euch aufgeschrieben.
Nach dem für jeden Seahawks Fan überraschenden Playoff Einzug und der Hilfe der Detroit Lions in der letzten Woche, kam es nun zu einem Playoff Duell zweier Division Rivalen aus der NFC West. Die Seattle Seahawks trafen dabei auf die San Francisco 49ers im Levi’s Stadium. Die Rollenverteilung war dabei auch im Hinblick auf die Records der beiden Teams klar definiert. Die 49ers (12-4) wollten ihrer Favoritenrolle gegen die Seahawks (9-8) gerecht werden und den nächsten Schritt in Richtung Super Bowl gehen. Auf der anderen Seite schnupperte die erfolgreiche Rookie Class und Quarterback Geno Smith erstmals Playoff Luft.
Nach dem 23:6 Sieg der Seahawks zu Hause gegen die New York Jets kamen in Woche 18 der amtierende Super Bowl-Champion aus LA nach Seattle. Die Ausgangslagen konnten schon wie im Hinspiel Anfang Dezember nicht unterschiedlicher sein. Mit 5-11 standen die Rams am unteren Ende der Divison und hatten wie die ganze Saison schon zahlreiche Verletzte zu beklagen. Die Seahawks hingegen saßen mit 8-8 auf dem zweiten Platz der NFC West und wollten die Tür Richtung Playoffs weiterhin aufhalten.
Happy New Year! Die New York Jets düsten mit Mike White als Quarterback Nr. 1 in die Emerald City und die Seahawks spielten um ihre Playoff-Chance. Nachdem die Nachbarn der heutigen Gäste, die New York Giants, ihr Spiel gegen die Indianapolis Colts gewannen, ist in der NFC nur noch der 7. Platz zu vergeben, der zur Teilnahme an den Playoffs berechtigt. Voraussetzung dafür: zumindest zwei Heimsiege. Nummer eins sollte somit gegen die defensiv starken Jets folgen, die mit dem Quarterback Wechsel von Zach Wilson zu Mike White bei den Buchmachern in Las Vegas plötzlich zum Favoriten mutierten.
Chiefs an Heiligabend: So lautete das Programm für die Seattle Seahawks zum Auftakt in die Weihnachtsfeiertage. Zur diesmal tatsächlich unerwünschten Kickoff-Zeit um 19 Uhr, mussten Geno Smith und Co. sich zum zweiten Mal innerghalb von zwei Wochen mit einem absoluten Topteam der NFL messen. Damit waren die Erwartungen, dass in Kansas City vielleicht doch der achte Sieg der Saison 2022 herausspringen konnte, zwar relativ gering. Im Angesicht der weiterhin noch nicht abgeschriebenen Playoffteilnahme dagegen war ein Erfolg aber schon mehr oder weniger erwünscht.
Die Seattle Seahawks eröffneten Week 15 im heimischen Lumen Field gegen den Divisions-Rivalen aus der Bay Area, die San Francisco 49ers. Prime Game und damit kurz nach der ernüchternden Pleite gegen die Carolina Panthers die Möglichkeit zur schnellen Wiedergutmachung. Die Formkurven beider Teams verliefen jüngst konträr mit einer Ausgangslage von 7:6 für die Seahawks und 9:4 für die Niners, die selbst mit ihrem dritten Quarterback, Brock Purdy, jüngst Tom Brady und die Buccaneers deutlich in die Schranken wiesen und so zum Favoriten avancierten. (mehr …)
Nach der ärgerlichen 34:40 Overtime Niederlage gegen die Las Vegas Raiders in der letzten Woche im heimischen Lumen Field ging es nun in Week 13 nach Los Angeles zum Division Rivalen und amtierenden Superbowl Champion, die LA Rams. Die Ausgangslagen konnten dort nicht unterschiedlicher sein. Die Rams standen mit 3-8 am Ende der Divison und hatten zahlreiche Verletzte zu beklagen. Die Seahawks hingegen standen mit 6-5 auf dem zweiten Platz der NFC West und wollten die schwache Leistung der Vorwoche vergessen machen.
Raiders in der Stadt, Sonne am Himmel. Nach der Bye-Week hätten die Voraussetzungen für die Seattle Seahawks nicht besser sein können. Vor ausverkauftem Haus im Lumen Field wollte das Team von Head Coach Pete Carroll in Week 12 seine unerwartet erfolgreiche Saison um einen weiteren positiven Aspekt erweitern. Im Duell mit Las Vegas standen die Chancen dafür nicht schlecht. Mit einer Bilanz von 3-7 stand die Truppe um QB Derek Carr vor dem Kickoff am unteren Ende des 2022er NFL-Spektrums. Zwei der drei Siege wurden dabei gegen den Divisions-Rivalen Denver Broncos und Russell Wilson geholt.
#GSHeimspiel in München und das erste NFL Regular Season Game in München. Deutschland ist nach Kanada, Mexiko und dem Vereinigten Königreich erst das vierte Land, dem diese Ehre zu Teil wird. Am Ende ist es Tom Brady, der nun einen 4-0 Record in „International Games“ in seiner Vita stehen hat und die Tampa Bay Buccanneers behalten mit 21:16 gegen die Seattle Seahawks die Oberhand in einem für deutsche Football-Fans denkwürdigen Spiel.
Spiel, Satz, Sieg. Die Seahawks machen richtig Laune in dieser Saison. Ein letztlich verdienter Sieg aufgrund einer vor allem in der zweiten Hälfte dominanten Leistung steht nach diesem Sonntagabend zu Buche und die Seahawks verbessern sich auf 6-3 – damit wird die Führung in der NFC West noch weiter ausgebaut. Die Defense hielt die Cardinals über weite Teile des Spiels gut in Schach und die Offense lieferte – wie bisher in jedem Spiel in der Saison – immer dann ab, wenn es nötig war.
Giants vor der Brust. Von der Sieg/Niederlagen-Bilanz her, war das Duell mit den G-Men aus New York die wortwörtlich größte sportliche Herausforderung für die Seattle Seahawks in dieser Saison. In Week 8 gastierte Big Blue am Puget Sound und machte das Duell mit den Gastgebern das Einzige an diesem NFL-Spieltag, bei dem zwei Team mit mehr Siegen als Niederlagen auf dem Konto aufeinandertrafen. Entsprechend eng war das Spiel bis zum letzten Viertel, bevor die Gastgeber offensiv aufs Gaspedal drückten.
Nach dem Low Scoring Game in der eigenen Division der letzten Woche gegen die Arizona Cardinals gewannen die Seattle Seahawks nun in Los Angeles bei den LA Chargers mit 37:23. Diesmal überzeugten sowohl die Offensive als auch die Defensive der Seahawks, die beide ihren Anteil daran hatten, dass das Spiel so überzeugend gewonnen wurde. Wie immer in dieser Saison, hatten dort auch die Rookies der Seattle Seahawks ihre Finger im Spiel.
Eine Woche nach dem High Scoring Game gegen die New Orleans Saints, gewinnen die Seattle Seahawks 19:9 gegen die Arizona Cardinals im heimischen Lumen Field. Das Spiel wurde dabei sehr vom Laufspiel beider Mannschaften und vom Pass Rush defensiv getragen. Am Ende ein sehr gutes und verdientes Ergebnis für die Seattle Seahawks, die letzte Woche noch 39 Punkte zuließen und dies nicht auf sich sitzen gelassen haben. Erfreulich dabei ist, dass die Rookies der Seattle Seahawks weiterhin großen Einfluss auf das Spiel nehmen können.
Da wäre mehr drin gewesen: „All White“ in „The Big Easy“! Eine Woche nach dem wilden Shootout gegen Detroit gastierten die Seahawks in New Orleans bei den Saints und verloren nach einem „Auf und Ab“ mit 32:39. Saints-QB Taysom Hill lief den Gegner in Grund und Boden und avancierte zum Matchwinner für das Team aus Louisiana. Somit stehen beide Teams fortan bei einem Record von 2-3. Dabei ließ ein weiterer Shootout offensive Freuden zu, doch es wurde auch mehr als deutlich, dass sich in der Defensive schleunigst etwas verändern muss.
High-Scoring Game mit hohem Unterhaltungsfaktor oder ein 48:45-Sieg der Seattle Seahawks bei den Detroit Lions! Das Spiel mit den (bisher) meisten Punkten der Saison bot reichlich Highlights, mit dem besseren Ende für das Team von Pete Carroll. 1075 Yards kombiniert sollten am Ende der Partie zu Buche stehen, wodurch Seattle den zweiten Sieg der Saison auf der Habenseite notieren konnte. Alles gut also? Eher weniger. Denn eine Woche nach der Achterbahnfahrt im Heimspiel gegen die Atlanta Falcons gab es gegen das arg vom Verletzungspech gebeutelte Team aus Michigan reichlich Offensive zu sehen – auf beiden Seiten. (mehr …)
Falcons at Seahawks. War es dieses Spiel, dass die 12s ihren 49ers-Kater aus Week 2 vergessen lassen würde? Zuweilen ließ sich diese Frage durchaus mit „Ja“ beantworten. Grund dafür war die Tatsache, dass Seattle gerade in der Offense guten Ansätze zeigte. Gegen eine Defense aus Atlanta war das Playcalling teilweise sehr erfrischend, mit schnellen Snaps, guten Läufen und auch tieferen Pässen als in den letzten Wochen. Doch in den entscheidenden Momenten lieferten Geno Smith und Co. schlicht die wichtigen Plays nicht ab. Statt Touchdowns gab es meistens nur Field Goals und die reichten am Ende nicht.
Der Rückenwind für die Seattle Seahawks war nach dem Sieg gegen die Denver Broncos in Week 1 groß. Schließlich stand mit den San Francisco 49ers sechs Tage später ein Gegner auf dem Spielplan, der in der Russell Wilson-Ära mit 17 Siegen und vier Niederlagen dominiert wurde. Gerade in Südkalifornien hatte das Team von Pete Carroll immer viel Erfolg und konnte sechs der letzten acht Auswärtsspiele (eines davon in Arizona) gewinnen.
Russells Rückkehr geht in die Hose: Die Seattle Seahawks gewinnen 17:16 gegen die Denver Broncos. Es war Wilsons erstes NFL-Spiel nach seinem Blockbuster-Wechsel und der Scheidung mit Pete Carroll.
Nachdem der ehemalige Seahawks-Franchise-QB vor Anpfiff ausgebuht wurde, gelang es ihm gegen sein altes Team nur einmal die Endzone zu finden. Viele Strafen seiner Mitspieler, schlechtes Coaching und zwei Fumbles an Seattles Goalline verhindern einen Auswärtssieg für Wilson und die Broncos.
Auf der anderen Seite überragt Geno Smith in der ersten Halbzeit. Der neue alte Quarterback der Seahawks startete überragend ins Spiel und warf gleich zwei Touchdowns in der ersten Hälfte. Die Folge waren „Geno, Geno“-Rufe der 12s. In der zweiten Halbzeit überragte die Defense mit zwei Stops an der eigenen Goalline. Russell gelang es nicht, wie so oft für Seattle, die Partie zu drehen.
Vorhang zu, bevor der echte sich hebt. Mit dem Gastspiel der Seattle Seahawks bei den Dallas Cowboys endete die NFL-Preseason 2022 jetzt auch für das Team von Pete Carroll. In der Nacht von Freitag auf Samstag war das Ergebnis (26:27) im AT&T-Stadium zunächst zweitrangig. Denn am Ende war diese Partie vor allem für die Spieler die letzte Möglichkeit sich vor den finalen Roster-Cuts noch einmal dem Coaching Staff zu zeigen und zu beweisen, dass sie in den 53 Mann-Kader für die Regular Season am Puget Sound gehören. Die wichtigsten Szenen und Beobachtungen (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) des Auftritt der Seahawks in Texas, haben die German Sea Hawkers an dieser Stelle aufgeschrieben.