Ein Boxer im Ring muss wissen, wann er reagiert und wann er agiert. Wenn er nicht mehr aus der Verteidigungsposition gelangt und Schlag um Schlag kassiert, wird es nicht mehr lange dauern bis er K.O. geht. (mehr …)
Da stehen wir jetzt. Schwache Saison. Doppelt so viele Niederlagen wie Siege. Verpasste Playoffs. Verletzter Quarterback, weit weg von Normalform. Frustrierte Receiver. Überforderte Defense. Und mittendrin? Ein unkreativer, beratungsresistenter Coaching Staff. Zum ersten Mal seit 2017 verlängern die Seahawks die Regular Season nicht. Zum ersten Mal seit zehn Jahren wird die Saison mit einem negativen Record enden. Zeit, grundlegende Veränderungen einzufordern.
Es wird da eine Szene beschrieben im kürzlich bei The Athletic erschienenen Feature-Artikel zum beispiellosen Absturz des Earl Thomas – die bleibt hängen. An einem Abend kurz vor der Saison 2014 ist die komplette Seahawks-Familie in Seattle zusammengekommen, um noch einmal den Super-Bowl-Titel der vorangegangenen Runde zu feiern – mit der Übergabe der Ringe.
Abgeschrieben und wieder auferstanden? Der Trend der Defensive zeigt jedenfalls in die richtige Richtung. Schon im Spiel gegen die Los Angeles Rams in Woche 10 hielten die Seattle Seahawks die gute Offense von Sean McVay bei 23 Punkten. Im Spiel gegen die Arizona Cardinals vom vergangenen Wochenende waren es sogar nur derer 21.