Schlagwort: Seattle Seahawks

Seahawks Draft-Check 2025 – Offense-Prospects unter der Lupe

Offense wins games – unter diesem Motto möchten die Seattle Seahawks in der NFL-Saison 2025 wieder die Spitze der NFC West angreifen. In Jahr 1 unter dem neuen Head Coach Mike Macdonald war die „Abteilung Attacke“ anno 2024 noch viel zu zahnlos, als dass sie mit einer immer kompletter werdenden Defense signifikant zu mehr als 10 Siegen aus 17 Spielen beitragen konnte. Und so ist es jetzt am neuen Offensive Coordinator der Seahawks, Klint Kubiak, eine schlagkräftige Unit, um QB Sam Darnold aufzustellen.

Der Weg dorthin führt nach der Free Agency, traditionell über den NFL-Draft. Eine Woche nach Ostern dürfen sich alle 32 Teams hier die besten Nachwuchsspieler vom College aussuchen und besonders Seattle geht mit 5 Picks in den Top 100 mit viel Draftkapital nach Green Bay. Dementsprechend hoch sind hier die Erwartungen an General Manager John Schneider, mit vielen neuen und vor allem vielversprechenden Spielern an den Puget Sound zurückzukehren.

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Seahawks Draft-Check 2025 – Defense-Prospects unter der Lupe

Defense wins championships – das wissen auch die Seattle Seahawks, schließlich war die Furcht einflößende Legion of Boom wahrscheinlich DER wichtigste Bestandteil beim Gewinn von Super Bowl XLVIII. Doch nachdem sich die Verteidigung unter „Meistermacher“ Pete Carroll jahrelang von ihrer gelebten Dominanz verabschiedet hatte, erfolgte vor der NFL-Saison der Umbruch im Pacific Northwest. Mit Mike Mcdonald wurde hier ein Mann Cheftrainer in Seattle, der als einer der besten jungen Defense-Gurus der Liga gilt.

Und siehe da, nach ein paar Anlaufschwierigkeiten formte der Head Coach gegen Ende der abgelaufenen Spielzeit eine Verteidigungs-Unit, die in den letzten Spielen statistisch gesehen zu den Top 5 der Liga gehörte. Daher ist es für die Seahawks mit Blick auf den NFL-Draft 2025 in Green Bay wichtig, diesen jungen Defense-Kern mit talentierten Nachwuchsspielern vom College zu verstärken. Und mit 5 Picks in den Top 100 ist Seattle hier eigentlich in einer Top-Ausgangsposition.

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Millionenspiel – Seahawks starten in die Free Agency 2025

Die Free Agency ist nun ganz offiziell gestartet und auch im Pacific Northwest sollte es in dieser Zeit der Offseason wohl turbulenter werden als in den Saisons zuvor. Dafür, dass John Schneider und Co in der Offseason aktiv sein werden und müssen sprechen nämlich mehrere Faktoren. 

Allen voran die Abgänge der WR DK Metcalf und Tyler Lockett und QB Geno Smith reißen beachtliche Lücken im Kader auf. Außerdem waren Schwachstellen vor allem in der O-Line ein entscheidender Faktor für das Nicht-Erreichen der Playoffs und verlangen personelle Verbesserungen. Das Front Office in Seattle hat dabei verglichen mit den Vorjahren diesmal die Möglichkeiten viele und vor allem große Verpflichtungen in der Free Agency einzugehen – schließlich steht genügend Cap Space zur Verfügung.

Wer in den ersten Stunden der Free Agency bereits gesigned wurde wer die heißesten Kandidaten für bestehende Kaderlücken sind (passender Weise stellen wir euch 12 vor) lest ihr im folgenden Artikel.

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Vor Free Agency und Draft – State of the Seattle Seahawks-Roster 2025

Roster-Building 101: für diesen Kurs pauken aktuell John Schneider und sein Front Office-Staff zusammen mit Mike Macdonald und seinen Coaches. Denn vor dem Start der NFL-Free Agency 2025 nächste Woche, befindet sich der Kader der Seattle Seahawks – zumindest auf der offensiven Seite des Balles – komplett im Umbruch. So wurde vor wenigen Tagen nicht nur Veteran-WR und Fanliebling Tyler Lockett gecuttet. Nur wenige Stunden später meldete auch WR DK Metcalf seinen Trade-Wunsch an und vor dem Wochenende war dann auch plötzlich QB Geno Smith nach einem Trade zu den Las Vegas Raiders weg.

So steht der neue Offensive Coordinator jetzt also ohne einen Spielmacher und einen seiner besten Passempfänger da, während ein zweiter WR auf dem Weg aus der Tür ist. Und so steht hier die Frage: was wird nun aus dem Roster der Seattle Seahawks? Weil Antworten aktuell vor dem Start der Free Agency und mit dem NFL-Draft 2025 an Horizont schwer zu finden sind, schauen wir einfach mal auf Seattles Kader und geben euch einen Überblick mit unserem „State of the Roster 2025“.

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12 Fragen an… Jonathan Ratzel (Seahawks International Fan of the Year)

Jonathan Ratzel liebt die Seahawks. Damit ist er nicht alleine, denn schon die German Sea Hawkers, der deutschsprachige Fanklub des NFL-Teams aus Seattle, zählt über 1.700 Mitglieder. Ratzels Liebe zu den Seahawks geht unter die Haut. Auch damit dürfte das Karlsruher GSH-Mitglied kein Unikat sein, denn viele 12s tragen Tattoos ihres Lieblingsteam. Was Ratzel zum internationalen Seahawks-Fan des Jahres macht? Das vielleicht wildeste Autogramm der Saison. Im Interview erzählt der Karlsruher, warum er im November 2024 plötzlich in der Unterhose vor NFL-Legende Jermaine Kearse stand. 

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Grubb raus, Kubiak rein – Das sind die neuen Seahawks-Coaches 2025

Coaches, angetreten! So dürfte der Leitspruch in Seattle sein, denn nicht nur auf der Seite der Spieler, sondern auch eben im Bereich der Trainer tut sich bei NFL-Teams in jeder Offseason einiges. Und so war es für die Seahawks nach dem Ende der Spielzeit 2024 im zweiten Jahr in Folge in den letzten Wochen erneut alles andere als ruhig. Schließlich gab es nach dem/der Abgang/Entlassung von Pete Carroll vor etwas mehr als 12 Monaten in Seattle nach knapp 14 Jahren ein echtes Trainerbeben. Bei den Übungsleitern blieb dabei im Zuge der Verpflichtung von Neu-Head Coach Mike Macdonald kaum ein Stein auf dem anderen. Dementsprechend groß war nicht nur bei den 12s der Wunsch nach Konstanz für 2025.

Doch die Ergebnisse der Regular Season 2024 und dem Verpassen der Playoffs trotz einer Bilanz von 10 Siegen und 7 Niederlagen brachten Macdonald und das Front Office um General Manager John Schneider Anfang des Jahres unter Zugzwang. Besonders auf der offensiven Seite des Balles ging hier nämlich unter dem im Frühjahr 2024 neu eingestellten Offensive Coordinator Ryan Grubb herzlich wenig. Am Ende lag die Offense trotz jeder Menge Talent mit Spielern wie den WRs DK Metcalf (wenn der nicht Teil eines Trade-Paketes wird) und Jaxon Smith-Njigba oder RB Ken Walker III, gepaart mit einer katastrophalen Offensive Line und einen verunsicherten QB Geno Smith, so brach, dass hier die Reißleine gezogen werden musste.

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Seahawks Defense 2024 – Zwischen Genie und Wahnsinn

Der 31. Januar 2024 war für die Seattle Seahawks ein Neustart, den viele junge Fans bisher so nicht kannten. An diesem Tag wurde die Verpflichtung von Mike Macdonald bekannt, der die Seahawks als neuer Head Coach in die nächsten erfolgreichen Saisons führen sollte. Gerade die jüngeren unter uns kannten bis dahin nur den Namen Pete Carroll und seine Defense-Philosophie. Durch die neue Trainerverpflichtung erwarteten die Verantwortlichen eine deutliche Steigerung der Verteidgung, da diese seit den „Legion of Boom“-Zeiten den Erwartungen hinterherlief. Mit Macdonald kam auch Defensive Coordinator Aden Durde, mit einigen Jahren Erfahrung als Defensive Line-Coach und Linebacker-Coach. 

Die defensive Seite des Balls zeigte in der Folge jedoch schwankende Leistungen, und der Eindruck zu Beginn der Saison war, dass die Defense auch in der abgelaufenen Spielzeit nicht an die glorreichen Zeiten unter Dan Quinn anknüpfen könnte. Hierbei wurden über einige Anpassungen Verbesserungen vorgenommen, die wir im anschließenden Fazit aus der Regular Season im Bereich der Defensive anschauen werden.

Das Defense-Scheme und die Findungsphase

Die Free Agency begann hoffnungsvoll und Mike Macdonald brachte, entgegen den Erwartungen, keinen einzigen Spieler aus der Defense der Baltimore Ravens mit. Gerade die Linebacker-Position, nach den Abgängen von Seahawks Linebacker-Legende Bobby Wagner und Linebacker Jordyn Brooks, stellte eine riesige Lücke dar, die mit Jerome Baker und Tyrel Dodson gefüllt wurde. Der Abgang von Safety Quandre Diggs sollte mit Jaguars-Safety Rayshawn Jenkins aufgefangen werden und die Rotationsrolle von Mario Edwards in der Defensive Line wurde mit Veteran Jonathan Hankins kompensiert. Auf dem Papier waren das erst einmal solide Neuverpflichtungen.

Die Realität bis zur Bye Week der Seahawks Mitte November sah allerdings anders aus. Bei vier Siegen standen auf der anderen Seite auch fünf Niederlagen, unter anderem gegen die Giants oder Blowouts wie gegen Detroit, Buffalo oder eine ganz bittere Overtime-Niederlage gegen die Rams. Letztere nahm vielen Fans die Hoffnung, dass es gerade defensiv eine bessere Saison werden sollte. Einen entscheidenden Turning Point gab es dabei bereits vor dem Bills-Spiel. Hier wurde mit dem Trade für Linebacker Ernest Jones IV die künftige Nummer 1 auf dieser Position von den Tennessee Titans nach Seattle geholt. Im Gegenzug gingen Jerome Baker und ein Draft-Pick in die andere Richtung.

Nach leichten Verbesserungen, besonders im Spiel gegen die Rams, wurde dann Tyrel Dodson völlig überraschend in der Bye Week entlassen. Hinzukam, dass Neuzugang Rayshawn Jenkins sich im Oktober an der Hand verletzte und Coby Bryant die Starter-Rolle als zweiter Safety nach Julian Love kampflos gewann. Mit Blick auf die Free Agency vor der Saison war das also ein völliger Griff ins Klo der Front Office-Verantwortlichen um Gerneral Manager John Schneider. Dazu kam auch, dass viele Spieler Probleme hatten, ihre Aufgaben in der komplizierten Defensive zu erledigen und sich an das System von Macdonald zu gewöhnen. Dies machte sich besonders bei dem jungen Kern um die Cornerbacks Riq Woolen, Devon Witherspoon und eben Coby Bryant bemerkbar.

Jedoch waren hier in der abgelaufenen Saison, obwohl gerade der Start in die Saison defensiv nicht optimal lief, viele Verbesserungen zu sehen. Das negativste Thema gegen Ende der Pete Carroll-Ära war das der verpassten Tacklings. 2023 noch unter den schlechtesten drei Teams wurde dies besonders nach der Ankunft von Ernest Jones verändert und das Team landete unter den Top-11 der Liga in dieser Kategorie. Die allseits geliebte Schwäche gegen den Lauf wurde also fast abgestellt. In der Vorsaison hatte die Seahawks-Defense mit 2.352 Yards noch die zweitmeisten Rushing Yards der NFL zugelassen, wohingegen die 2024er-Defensive nur 2.053 Yards zuließ und damit auf dem 16. Platz von 32 Teams rangierte.

Im Hinblick auf die Sacks (45 zur Vorsaison 47) fiel jedoch auf, dass die Seahawks mehr Pressures generieren konnten bei fast gleich viel gecallten Blitz-Plays. Dies machte sich besonders bei den zugelassenen Passing Yards bemerkbar. In der Vorsaison noch mit 3.961 zugelassenen Passing Yards im Mittelfeld, entwickelte sich das Team von Mike Macdonald im Jahr 2024 zu einer Top-10 Passing Defense (3.603 Passing Yards).

Zukunftsaussichten und der Wunsch einer Top 5-Defense

Gerade weil die Phase nach der Bye Week wirklich eine 1+ war, stellt sich hier jedoch die Frag, was das Front Office und das Coaching Team in Seattle investieren kann. Mit Hinblick auf unsere eigenen Free Agents fällt dabei sofort der Name Ernest Jones auf. Er war am Ende der Anker der Defense und ist bereits nach einer Halbserie als Seahawk Free Agent. Dieser will nach eigenen Aussagen in Seattle bleiben und lässt das Front Office sowie sein eigenes Management nun in Verhandlungen treten:

Dies ermöglicht allerdings nur ein optimaler Cap Space, den die Seahawks, Stand jetzt, bisher nicht haben, was uns an dieser Stelle zu möglichen Entlassungen führt. Denn Cut Kandidaten auf der defensiven Seite des Balles gibt es nach 2024 einige, darunter D-Liner Dre’Mont Jones, Outside Linebacker Uchenna Nwosu sowie Safety Rayshawn Jenkins. Jones hat in seiner Karriere bisher nicht bewiesen, dass er ein Spieler ist, der seinem derzeitigen Vertrag gerecht wird. Mit einem Cap Hit von 25 Millionen Dollar impliziert der NFL-Fan, dass er einer der besseren Defensive Linemen oder Edge Rusher in der Liga ist. Eine Entlassung würde je nach Zeitpunkt etwa 11,5 Millionen bis 16,5 Millionen Dollar einsparen.

Bei Nwosu ist die Situation jedoch noch eklatanter. Der Outside Linebacker ist öfter verletzt und hat in den letzten zwei Saisons viele Spiele verpasst. Aufgrund der guten Entwicklungen der letzten Draft Classes um Derick Hall und Boye Mafe, wird ein Abschied von Nwosu immer wahrscheinlicher. Hier kann das Front Office mit einem Cut knapp 8,5 Millionen Dollar einsparen. Der dritte Kandidat in der Defensive ist Rayshawn Jenkins, welcher sich früh in der Saison verletzte und von Coby Bryant mehr als gut vertreten wurde. 5,4 Millionen könnten hier eingespart werden. Die Offensive gibt natürlich auch Möglichkeiten her, um Geld einzusparen, was wir in dieser Recap zusammengefasst haben.

Je nach Vertragsentscheidungen wird der kommende NFL-Draftt ebenfalls sehr interessant. Hier müssen sicherlich die zweite Cornerback-Position, welche während der Saison von vier verschiedenen Spielern bekleidet wurde, sowie die Safety oder D-Line Positionen ergänzt werden, um weitere Tiefe in den Kader zu bringen. Dies werden wir in der Offseason noch näher beleuchten.

Spannende Jahre für die Zukunft der Macdonald-Defense

Durch die erfolgreichen Drafts auf der defensiven Seite über die letzten Jahre wurde bei den Seahawks ein junger defensiver Kern mit erfahrenen Spielern in den Free Agencies kombiniert. In Kombination mit Playcaller Mike Macdonald und Defensive Coordinator Aden Durde ist das ein spannendes Projekt für die Zukunft. Damit sind die Zeiten vorbei, in denen die Fans hoffen mussten, dass die zukünftigen Gegner an der Goal Line gestoppt werden könnten. Mit einigen Ergänzungen im Draft und der Disziplin, die im System von Macdonald benötigt wird, dürfte es den Seahawks in den nächsten Jahren möglich sein, eine Top 5-Defense in der Liga zu werden.

Dies wird in einer Division mit kreativen offensiven Köpfen wie Sean McVay und Kyle Shanahan vonnöten sein, um den NFC West-Titel nach Seattle zu holen und einen tiefen Playoff-Run zu ermöglichen. Stay tuned.

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Der neue Offensiv-Koordinator: Klint Kubiak

Das ging dann doch schnell: die Seattle Seahawks haben nach der Trennung von OC Ryan Grubb in Klint Kubiak (37) einen neuen „Chef“ für die zuletzt mediokre Offensive gefunden. Kubiak kommt von den New Orleans Saints und soll für stürmische Zeiten am Puget Sound sorgen. Ob das gelingt und Kubiak mit Head Coach Mike Macdonald besser harmoniert als der zuletzt unglücklich agierende Ryan Grubb? Alle Jahre wieder, so fühlt es sich an, versuchen die Seahawks mit einem Impuls an der Seitenlinie ihre Offensive zu trimmen. Hier lest ihr ein erstes Kurzportrait sowie eine Einschätzung, was die 12s in der kommenden Saison erwarten könnte:

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Seahawks Offense 2024 – die Gretchenfrage als Neustart?

Ein komplett neuer Trainerstab zum Neubeginn in der „Post-Carroll-Ära“: das bedeutete auch, mit Ex-Huskies Coach Ryan Grubb neue Impulse in der Offensive zu setzen. So jedenfalls der Plan. Bekanntermaßen waren die Seahawks um Headcoach Mike MacDonald nicht vollends zufrieden mit den Ideen von Grubb und co. und so ist die Position des Offensiv – Koordinators bereits wieder vakant, mit offenem Ausgang in personeller Hinsicht. 

Doch ist es wirklich nur der Playcaller, der die „Schuld“ an den offensichtlich ungenügenden Leistungen trug oder war es erneut die viel zu häufig löchrige und umformierte Offensive Line? Hätte General Manager John Schneider QB Geno Smith nicht mittels Draft oder Free Agency mehr Hilfe zur Seite stellen müssen? Andere zeigten mit den Fingern auf das WR Corps um DK Metcalf, dessen Potential sicher höher liegt, als das, was er in der abgelaufenen Saison zeigte. Quo Vadis, Seahawks Offensive? Wohin geht die Reise 2025? Zunächst ein Fazit aus der vergangenen Saison im Bereich Offensive.

Die Ideen von OC Ryan Grubb: ausgezaubert.  

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne und so hoffte sicherlich auch HC Mike Macdonald etwas von seiner „Vision“ in der Offensive der Seahawks wieder erkennen zu können. Indes, es blieb bei dem Versuch, denn nach seiner Entlassung bekam OC Grubb in seine Vita von eben jenem Head Coach geschrieben, „er sei ein toller Coach, aber ich hatte gehofft, mehr von meinen Ideen vom Football zu sehen“. Offensichtlich hatten Beide eine unterschiedliche Auffassung davon, wie man spielen mochte. Indes, der Ball liegt nun beim Chef, der nun ausdrücken muss, was denn seine Inspiration ist.

Fakt ist, die Hawks sind entgegen der Vorsaison vermehrt über den Pass ins Spiel gekommen. Dies brachte zwar Geno Smith einige Karrierezahlen (und vertragliche Boni), doch lahmte dafür das Laufspiel.

21 Touchdowns über den Pass, 17 über den Lauf – das liest sich noch recht ausgeglichen, doch in netto Yards sprechen 4020 zu 1627 Yards eine deutliche Sprache in Richtung des Passspiels. Fair, RB Ken Walker fiel öfter aus und Kollege RB Zach Charbonnet versuchte nach Kräften auszuhelfen, doch bekam man das Gefühl nicht los, dass man die Runningbacks hätte öfter und gewinnbringender einsetzen müssen.

22.1 zu 21.6: was sich anhört wie Fantasy Football sind die Punkte pro Spiel laut ESPN. Und genau dort fanden sich die Seahawks am Ende der Saison wieder, im Mittelfeld der Tabelle. Für Viele sicherlich eine Frage, ob denn die Saison als Erfolg oder Misserfolg zu verstehen war.

Klar, für QB Geno Smith lasen sich die Zahlen hervorragend: 4320 Yards, 21 Touchdowns – aber eben auch 15 Interceptions. Das System Grubb ließ das Passspiel glänzen. Davon profitierte auch WR Jaxon Smith – Njigba, welcher sein „Breakout – year“ hatte. Die bevorzugte Anspielstation (bei 100 Receptions) erzielte 1130 Yards und sechs Touchdowns.

Trade – Gerüchte gehören rund um WR DK Metcalf schon seit längerer Zeit dazu. Klar, er polarisiert (und zählt auch zu den besseren Verdienern) doch in nur zwei Spielen weniger als JSN kommt er auf knapp 1000 Yards und fünf Touchdowns – und zwei kostspielige Fumbles. Zur Wahrheit gehörte aber auch, der neue OC wird DK, so er denn bleibt, mehr in die Offensive integrieren müssen.

Ob dann Fanliebling Tyler Lockett noch dabei sein wird ist höchst unsicher. Ein Kandidat zum cutten oder auch zum Karriereende? Wer die Bilder aus der Kabine im letzten Saisonspielen bei den L.A. Rams sah, mit dem Receiver als Letzter in der Umkleide und seinen traurigen Posts, der dürfte ahnen, dass Locketts letzte Saison in den Büchern steht (zwei Touchdowns – 600 Yards).

Im Bereich Runningback stachen natürlich RB Ken Walker mit sieben Touchdowns und 573 Yards heraus (allerdings in nur 12 Spielen) – sein „Ersatz“ Zach Charbonnet kam in 17 Spielen auf acht Touchdowns und 569 Yards. Man hatte zwar bei Charbonnet das Gefühl, dass er mehr der Scorer und weniger das Workhorse ist, doch in Spielen wie in Arizona war er zur Stelle. Der Runningback, der eher den flinken Laufstil pflegte als die Dampfwalze Walker war genauso wie sein Kollege auch mal ins Passspiel eingebunden (beide um 300 Yards und je einen Touchdown), doch kam man nie umher zu sagen, dass mehr „laufen“ könnte. Allerdings gehört zur Wahrheit auch, dass die Reihe davor, nun ja, ein ums andere Mal wackelte:

Fix the O-Line? Doch mal investieren?

Und hier kommen wir zur Gretchenfrage: wieder in die Line investieren? Mit T Charles Cross sah man bei der letzten Playoff – Teilnahme, dass sich diese (gefühlt langweiligen) Picks lohnen. Man ist zwar als Seahawks Fan gewohnt, dass es hier für den Gegner Lücken gibt und gab und frag nach bei Russell Wilson, diese Thematik schon lange gärt. Doch GM John Schneider weigerte sich standhaft, einen Guard entsprechend zu zahlen – das rächte sich, wie die Zahlen zeigten:

39.4 % erlaubte die Offensive Line um T Charles Cross im Bereich Pressure Rate (Rang 30) und eine 8.3% Sack- Rate (Rang 24). Ob es im Run-blocking besser lief? Als Drittletzter wohl kaum. Abseits der Zahlen und Statistiken musste die Line viel zu häufig umgebaut werden. Klar, Verletzungen sind Teil des Geschäfts, doch nur Laken Tomlinson und Charles Cross spielten 60% der Snaps – so ließ sich keine Konstanz aufbauen. Dazu noch das jähe Karriereende von C Connor Williams inmitten der Saison.

Der Fairness halber muss man OC Ryan Grubb anrechnen, der zwar in der Vergangenheit für die O-Line bei seinen Stationen zuständig war, dass John Schneider ihn nicht unbedingt auf Rosen bettete. Ein Guard von Format ist eben sein Geld wert, die Draft Klasse von 2025 ist in diesem Bereich wohl auch eher dünn besiedelt. Ob sich die Taschen von GM John Schneider doch noch einmal weiten?

Was fiel sonst noch auf?

Für Viele flog TE Noah Fant vor der Saison unter dem Radar. Betrachtet man die Zahlen des Tight Ends, so blieb er auch genau dort: 500 Yards und ein Touchdown, da wäre mehr Luft nach oben. Unter OC Shane Waldron und co. band man die Tight Ends noch erfolgsversprechender ins Spiel ein, doch blieb dies in 2024 gänzlich aus. TE Pharao Brown erhielt mehr Flaggen als Yards und lediglich A.J. Barner erzielte immerhin vier Touchdowns.

Fehlgeschlagen wohl auch der Versuch um Returner Laviska Shenault: 456 Yards und einen sehenswerter Touchdown gegen die 49ers, doch endete seine erste Saison am Puget Sound gleich mit der Entlassung. Auch hier dürfte man sich neu aufstellen, da auch Ersatz Kenny MacIntosh seine Stärken woanders haben dürfte.

Wer auch immer die Nachfolge von Ryan Grubb antritt, wird Vielfältiges vorfinden. Einen QB, welchem der Headcoach vertraut, einen JSN, der am Anfang seiner Karriere steht und mit DK einen (potentiell) kongenialen Partner hat. Aber eben auch eine löchrige Offensive Line, die es zu stopfen gilt. Also, alles wie gehabt am pazifischen Nordwesten?

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Regular Season 2024 (Week 18) – Seahawks @ Rams

Zum letzten Spieltag der NFL Regular Saison der Seattle Seahawks schlug es das Team nach Inglewood zu den LA Rams. Aufgrund der Niederlage der Cardinals in der Vorwoche und der bisher glücklosen Niederlagen im eigenen Lumen Field, stand bereits im Voraus fest, dass dieses Spiel bedeutungslos sein würde, im Hinblick auf die Playoff Chancen der Seahawks aus Seattle. Auf der anderen Seite wartete eine Mannschaft die, angeführt von Backup Quarterback Jimmy Garoppolo, schon bereits fest mit den Playoffs planen konnte und nur noch auf den vierten Seed rutschen konnte.

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Preview: Regular Season 2024 (Week 18) – Seahawks @ Rams

Das Auswärtsspiel in Week 18 bei den LA Rams wird nicht nur das erste Spiel im Kalenderjahr 2025 für die Seahawks sein, sondern auch das letzte Spiel in der NFL Saison 2024, das steht schon vor diesem Divisionsduell fest. Den Rams ist der NFC-West Titel und damit die fixe Playoff-Teilnahme nicht mehr zu nehmen, ein Wildcard-Spot ist für das Team aus Seattle ebenfalls nicht mehr in Reichweite. Daran konnte auch der schwache Sieg in der Vorwoche gegen die Bears nichts ändern. Dennoch gibt es verschiedene mehr oder weniger relevante Aspekte in diesem Spiel, auf die 12s achten können.

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Recap: Regular Season 2024 (Week 17) – Seahawks @ Bears

Kurz nach Weihnachten 2024 galt es für die Seattle Seahawks die schmerzhafte Niederlage im Lumen Field gegen die Minnesota Vikings abzuhaken und sich auf die Bears zu konzentrieren. Denn nur vier Tage nach dem letzten Heimspiel der Regular Season ging es für Rookie-Head Coach Mike Macdonald und sein Team nach Chicago. Dort wartete im Soldier Field eine Mannschaft, die seit neun Spielen keinen Sieg mehr eingefahren hatte und der Footballwelt in Primetime zeigen wollte, dass sie kein NFL-Kanonenfutter ist.

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Preview: Regular Season 2024 (Week 17) – Seahawks @ Bears

Week 17 führt die Seattle Seahawks in den Norden der USA an den Lake Michigan. Denn in der Nacht nach dem 2. Weihnachtsfeiertag muss das Team von Cheftrainer Mike Macdonald bei den Chicago Bears antreten. Und das bedeutet, dass Geno Smith und Co. sich nur vier Tage nach der bittereren Heimniederlage gegen die Minnesota Vikings wieder voll auf ein Spiel konzentrieren müssen, das für den weiteren Verlauf von Seattles NFL-Regular Season 2024 von entscheidender Bedeutung ist. Zwar haben die Seahawks das Erreichen der Playoffs nicht mehr in der eigenen Hand, doch ein Sieg könnte die Chancen auf die Postseason weiter am Leben halten, während eine Niederlage in Chicago schon vor dem letzten Spieltag das Aus bedeuten würde.

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Recap: Regular Season 2024 (Week 16) – Vikings @ Seahawks

Nach dem viermonatigen Marathon der NFL-Regular Season 2024 ging es für die Seaatle Seahawks in Week 16 in den Sprint um die Playoffs. Gegner im Lumen Field waren die Minnesota Vikings, aktuell eines der absoluten Topteams in der NFC. Nach der krachenden Niederlage gegen die Green Bay Packers vor Wochenfrist konnten Geno Smith und Co. mit einem Sieg gegen die Wikinger aus dem Norden der USA ihr Postseason-Schicksal weiter in der eigenen Hand halten.

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Preview: Regular Season 2024 (Week 16) – Vikings @ Seahawks

Week 16 der NFL-Regular Season 2024 steht für die Seattle Seahawks an und damit das letzte Heimspiel des laufenden Kalenderjahres. Und nach einer deutlichen Primetime-Niederlage gegen die Green Bay Packers an gleicher Stelle vor Wochenfrist, könnte die Aufgabe für das Team von Rookie-Head Coach Mike Macdonald an diesem Spieltag nicht viel wichtiger sein. Zum einen sind die Seahawks immer noch im Playoff-Rennen in der NFC. Dafür müssen sie aber ihre Division gewinnen und das geht nur, wenn Seattle mit den LA Rams mithält und Siege einfährt.

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Recap: Regular Season 2024 (Week 15) – Packers @ Seahawks

Eine enttäuschende Niederlage im heimischen Lumen Field gegen die starken Green Bay Packers beendet den zwischenzeitlichen Höhenflug der Seahawks und zeigt, dass es halt doch nur die Übergangssaison ist, von der im Vorfeld sowieso alle ausgegangen waren. Eine nicht funktionierende Laufverteidigung, Abstimmungsprobleme in der Offense und eine Verletzung des Starting-Quarterback Geno Smith sind die Schlüsselfaktoren für eine Niederlage, die hoffentlich nicht allzu lange in den Köpfen der Spieler bleiben wird, denn am kommenden Wochenende steht direkt das nächste schwere NFC North-Duell gegen die Minnesota Vikings an.

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Preview: Regular Season 2024 (Week 15) – Packers @ Seahawks

Week 15 steht vor der Tür und das zur besten Sendezeit! (Zumindest Prime-Time in den Vereinigten Staaten, während der einheimische Football – Fan sich die Nacht um die Ohren schlagen muss) Die Green Bay Packers (9-4 Siege) sind zu Gast am pazifischen Nordwesten und die Cheeseheads kommen mit reichlich Rückenwind und einem breit aufgestellten Team in die Emerald City. Ob „Action Green“ wieder der Glücksbringer sein wird und die Seattle Seahawks ihre Siegesserie ausbauen können? Die Los Angeles Rams sitzen mit ihrem jüngsten Auswärtssieg in San Francisco dem Team um Quarterback Geno Smith gehörig im Nacken und das letzte Saisonspiel wird zum Showdown in L.A. – ob das junge Team von Headcoach Mike MacDonald das Nervenflattern bekommt? Oder kommt das Team aus Wisconsin gerade zur rechten Zeit?

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Recap: Regular Season 2024 (Week 14) – Seahawks @ Cardinals

Auch in Week 14 der NFL Saison 2024 erwartete die Seahawks nach dem Auswärtserfolg bei den New York Jets ein Spiel auf gegnerischem Boden. In Phoenix traf das Team aus Seattle mit dem Selbstbewusstsein aus drei Siegen in Folge auf die Arizona Cardinals, gegen die sie erst zwei Wochen zuvor einen überzeugenden und wichtigen Erfolg innerhalb der NFC-West einfahren konnten. Aber bekanntlich ist jedes Spiel in der NFL anders, selbst gegen den gleichen Gegner.

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Preview: Regular Season 2024 (Week 14) – Seahawks @ Cardinals

Week 14 vor der Nase und Babyfreuden im Gepäck. So lässt sich die Stimmung bei den Seattle Seahawks vor dem Auswärtsspiel bei den Arizona Cardinals wohl am spannendsten beschreiben. Denn während Rookie-Head Coach Mike Macdonald unter der Woche erstmals Vater wurde, surft sein Team nach dem wilden Erfolg bei den New York Jets und damit drei ungeschlagenen Spielen in Folge, mittlerweile auf einer echten Erfolgswelle.

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