See a Hawk 2023: Cameron Young
Groß war die Überraschung unter den meisten Fans, dass die Seahawks aus den ersten drei Runden des NFL Draft 2023 ohne Hilfe für die Interior Lines auf beiden Seiten des Balles gingen und dort damit nicht wirklich „Young“ wurden. So hatten bereits in der ersten Nacht viele ihr Geld auf Jalen Carter, den hochtalentierten Defensive Tackle von den Georgia Bulldogs gesetzt, doch das Front Office im VMAC hatte anscheinend zu große charakterliche Bedenken. Und als auch in der nächsten Nacht, in den Runden zwei und drei, lediglich in die Positionen des Edge Rushers und des Running Backs investiert wurde, kamen nicht wenige 12s ins Grübeln. Umso größer war dann allerdings die Erleichterung, dass in der vierten Runde, genauer mit Pick #123 endlich ein Defensive Tackle aufgerufen wurde. Sein Name: Cameron Young von Mississippi State.
Young stößt zu einer ausgedünnten Positionsgruppe hinzu, die in der Free Agency einige Abgänge zu beklagen hatte. Poona Ford erhielt keinen neuen Vertrag (und spielt jetzt bei den Buffalo Bills), Shelby Harris und Al Woods (der nun ein New York Jet ist) wurden aus Cap-Gründen entlassen. Hinzu kamen dagegen „nur“ ein alter Bekannter in Jarren Reed, sowie Free Agency-Kracher Dre’Mont Jones, den die Seahawks mit einem Dreijahresvertrag ausstatteten. Daher hat Cameron Young hier früh die Chance, Spielzeit zu ergattern und das auf einer Position, die im Vergleich zur letzten Saison ein ordentliches Upgrade sowohl im Pass Rush als auch gegen den Lauf gebrauchen kann.
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