Schlagwort: Russell Wilson

Statistik der Woche: Russell Wilson wirft schneller als sein Schatten

Beim Sieg der Seattle Seahawks gegen die Pittsburgh Steelers war es nicht zum ersten Mal Quarterback Russell Wilson, der sein Team zum Sieg führte. Das schaffte der Spielmacher mit 29 angebrachten Pässen bei 35 Passversuchen. Was man anhand dieser zwei Zahlen nicht sieht:  Hinter den Pässen versteckte sich in Week 2 ein ungewohnter Ansatz. Alles dazu jetzt in der Statistik der Woche.

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„No Time To Sleep 2.0“ – Russell Wilson wird bestbezahlter NFL-Profi

Nach einem zähen Entscheidungstag sorgte er am Ende selbst für die Erlösung. Per Videobotschaft aus dem heimischen Bett erzählte Russell Wilson den Fans der Seattle Seahawks das, worauf sie sehnlichst gewartet hatten: „Hey Seattle, we got a deal.“ Die Seattle Seahawks haben sich mit ihrem Quarterback auf einen neuen Vertrag geeinigt.

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Russell Hustle – Der Entscheidungstag

Seit Tagen ist bei uns in der Redaktion „No Time To Sleep“ angesagt, weil wir wie alle 12s da draußen bangen. Bangen, wie diese Vertragsverhandlungen zwischen Russell Wilson und den Seattle Seahawks denn nun ausgehen. Der Quarterback hat den Verantwortlichen seines Teams eine Deadline gesetzt: 15. April, Tagesende (Ortszeit). Danach wird nicht mehr verhandelt – und zwar nicht nicht mehr bis zum Ende der Saison, sondern nicht mehr für immer (Schock!). Das erzählt zumindest der allseits geschätzte Journalist Peter King in seiner neuesten Kolumne. Mit unserem Ticker zum Entscheidungstag drehen wir den Herd in der Gerüchteküche noch etwas heißer, gießen noch mehr Benzin ins bereits lodernde Feuer und spoilern nebenher, wie Game of Thrones ausgeht. Ok, Letzteres vielleicht nicht.

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Kopfsache: Russell Wilson

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Russell Wilson hat in seiner NFL-Karriere 125 Spiele (Regular Season und Playoffs) absolviert. Das ist an sich schon besonders, weil es 125 von 125 möglichen Spielen sind, also das Maximum. Verletzungen – ob der Öffentlichkeit bekannt oder verheimlicht – hielten den Quarterback der Seattle Seahawks nie davon ab, aufs Spielfeld zu gehen.

Als Wilson noch Quarterback für das College-Team der North Carolina State University war, hatte er nicht immer so viel Glück. Am 28. August 2008 kassierte der Spielmacher einen heftigen Hit gegen den Kopf, blieb minutenlang am Boden liegen und wurde schließlich auf einer Bahre liegend vom Feld und direkt ins Krankenhaus gefahren. Den heroischen und fast schon obligatorischen „Keine-Sorge-mir-geht-es-gut“-Daumen konnte Wilson nur wenig sichtbar nach oben strecken, weil er auf der Trage so fixiert war, dass er sich kaum bewegen konnte.

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Wir Fans klammern uns in solchen Momenten, in denen wir die Brutalität dieses Sports nicht verdrängen können, an Gesten fest. Das war so, als Ricardo Lockette im November 2015 derart niedergestreckt wurde, dass sein Leben an ein paar instabilen Halswirbeln hing. Das war so, als Tyler Lockett an Heiligabend 2016 in der Endzone lag und sein Bein nicht mehr so aussah wie ein Bein.

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Wilson war nach dem Knockout im College-Spiel zwei Wochen später wieder im Einsatz.

In der NFL fehlte Wilson nie, auch wenn es in seiner Profikarriere Momente gab, in denen er möglicherweise nicht sofort aufs Spielfeld hätte zurückkehren sollen. Das ist spekulativ, doch der Blick auf einzelne Ereignisse lohnt sich. Anfang 2015 und Anfang 2016, jeweils in den Playoffs, wo jedes Spiel das letzte sein kann, wurde Wilson so getackled, dass sein Kopf erschüttert wurde, dass er hart auf den Boden krachte. (GIF lädt langsam.) 2017 war Wilson der Quarterback, der in der NFL mit Abstand am häufigsten zu Boden geworfen wurde (139 Mal; Kizer 118, Brissett 116, Cousins 104, Ryan 100).

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Russell Wilson verpasste nach diesem Hit von Clay Matthews keinen Snap. Ob das sinnvoll war, darüber lässt sich wohl streiten. Der Blick in sein Gesicht direkt nach der Aktion lässt vermuten, dass es ihm nicht gut geht. Der Blick auf den Spielverlauf zeigt, dass Wilson anschließend noch zwei Interceptions wirft (an denen er nicht alleine Schuld trägt). Der Blick aufs Ergebnis bescheinigt, dass er sein Team am Ende auf wundersame Weise zum Sieg führte.

Matthews wurde später von der NFL bestraft, weil er Wilson von außerhalb dessen Sichtfeldes attackierte. Wilson erzählte später, ein Wunderwasser habe ihn nach dem Spiel vor der Gehirnerschütterung bewahrt.

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100.000 US-Dollar Strafe mussten die Seattle Seahawks an die NFL bezahlen, weil sie beim Spiel gegen die Arizona Cardinals am 9. November 2017 das Concussion Protocol nicht befolgten. Was war passiert?

Nach einem schweren Hit gegen Russell Wilson – ein Treffer am Kinn im dritten Quarter, hatte der zuständige Schiedsrichter Walt Anderson angeordnet, dass der Quarterback sich einem Gesundheitscheck unterziehen müsse. Wilson verließ zwar für ein Play das Spielfeld, kehrte jedoch dann zurück, ohne von den Teamärzten im schicken blauen Zelt gecheckt worden zu sein.

Zusätzlich zur Geldstrafe muss das medizinische Personal der Seahawks eine Nachschulung in Sachen Concussion Protocol besuchen.

Die Verantwortlichen in Seattle akzeptierten die Strafe, betonten jedoch, dass niemand die Absicht gehabt habe, das Protokoll zu umgehen.

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Und wer trägt daran jetzt die Schuld?

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Ein Blick auf die Zahlen, die öffentlich einsehbar sind und auf Daten der NFL basieren. Registriert sind hier natürlich nur die Gehirnerschütterungen, die auch gemeldet wurden. Es ist nicht auszuschließen, dass Spieler wegen Erfolgsdruck, Konkurrenzkampf und Überehrgeiz Kopfverletzungen verheimlichen.

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291 Gehirnerschütterungen wurden in der NFL in der Saison 2017 in Training und Spielen festgestellt. 91 davon, deutlich mehr als in den Jahren zuvor, wurden in der Preseason festgestellt, wo Spieler um Jobs kämpften. Insgesamt wurden 2017 rund 15 Prozent mehr Gehirnerschütterungen registriert als im Fünfjahresschnitt. Das könnte mit strikteren Vorgaben durch das Concussion Protocoll und die unabhängigen Gutachter der NFL zusammenhängen. Und damit, dass bei den Spielern das Bewusstsein für die Risiken ihrer Sportart wächst. 50 Gehirnerschütterungen, also rund ein Sechstel, wurden von den Footballern selbst an ihre medizinischen Betreuer gemeldet.

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In der NFL lagen die Seattle Seahawks zwischen 2013 und 2015 bei der Anzahl der gemeldeten Gehirnerschütterungen mit 8,3 unter dem Liga-Durchschnitt (9,5). Das dürfte auch dem im „Hawk Tackling“ gelehrten Ansatz zu verdanken sein, hängt aber wohl auch immer davon ab, wie im jeweiligen Team das Spannungsfeld aus verschiedenen Interessen geregelt wird.

Für den Mannschaftsarzt hat die Gesundheit des Spielers oberste Priorität. Für den Trainer spielt die Leistung eine wichtige Rolle für das übergeordnete Ziel Erfolg. Für den Spieler zählt natürlich der Gehaltsscheck. Und für die Fans?

Was können Fans in diesem Zusammenhang tun? Beim Fantasy Football die reelle Gesundheit des Spielers den eigenen virtuellen Interessen überordnen. Und, so blöd es vielleicht klingt: sich darüber freuen, wenn ein Spieler sich im Verletzungsfall bewusst fürs Pausieren und ein tendenziell beschwerdefreieres Leben nach der Karriere entscheidet.

[/vc_column_text][vc_column_text]Weiterlesen:

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Rückblick: Gruppenreise 2018

Es ist der Traum aller Fans der Seattle Seahawks, doch er ist in weiter Ferne, wenn man in Europa lebt: Einmal das CenturyLink Field und ein Spiel des Lieblingsteams in der Emerald City besuchen. Für über 30 Mitglieder German Sea Hawkers e.V. wurde dieser Traum nun wahr – bei der Gruppenreise 2018 in den Pacific Northwest. Ein Erlebnisbericht von Finanzvorstand Simon Kell.

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#12sEverywhere: DangeRuss in Seattle

GSH-Mitglied Peter Emig kam gerade aus der Stadtbibliothek von Seattle, als in der WhatsApp-Gruppe der Fanklub-Gruppenreise 2018 jemand schrieb, dass Russell Wilson gerade im Nike Store in Seattle sei. Der Quarterback der Seattle Seahawks hatte wenige Momente zuvor im Laden sein neues Schuhmodell vorgestellt und war dabei auf Instagram zu sehen. Praktisch für Peter, dass es von der Bücherei bis zum Store nur wenige Gehminuten waren. Die verrückte Geschichte einer spontanen Begegnung inklusive brenzliger Schatzsuche und Happy End.

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Statistik der Saison: One-Man-Show

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Russell Wilson bot in der abgelaufenen Saison wahrlich eine One-Man-Show dar. Der Quarterback der Seattle Seahawks machte meist viel aus den limitierten Möglichkeiten, die ihm mit einer ramponierten O-Line und ohne Laufspiel im Jahr 2017 blieben. Folgende Statistiken sollen zeigen, dass der Erfolg des Teams stark abhängig von Wilsons Leistungen kam und ging.

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Die Saison 2017 in der Analyse – Bestandsaufnahme

Von 2012 bis 2016 erreichten die Seattle Seahawks jedes Jahr die Playoffs, zweimal stand das Team im Super Bowl, einmal gewann es die Vince Lombardi Trophy. Nur die Green Bay Packers und die New England Patriots raftönnen im gleichen Zeitraum ähnliche oder noch bessere Serien vorweisen. So war es keine Überraschung, dass vor der Saison 2017 der Gewinn der NFC West und das damit verbundene Erreichen der Playoffs definiertes Ziel waren. Dieses Vorgaben hat das Team von Head Coach Pete Carroll nicht erfüllt. Mit einem Record von 9-7 verpassen die Seahawks sowohl den Sieg in der Division als auch einen Wild Card-Platz. Die längste Serie an Postseason-Teilnahmen in der Franchise-Geschichte ist vorbei.

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Preseason-Vorschau 2017: Quarterback

Wir befinden uns in der Vorbereitung auf die NFL-Saison 2017. Vor wenigen Tagen hat das Training Camp der Seattle Seahawks begonnen und bald haben die Sonntage wieder einen Sinn. Während das erste Spiel der Regular Season immer näher rückt, ist es an der Zeit einen Blick auf den Kader der Seahawks zu werfen. In den kommenden Wochen werden wir nach und nach jede Position unter die Lupe nehmen, um herauszufinden, wie gut der Kader für die neue Saison aufgestellt ist. Wie aber analysiert man eine Position, auf der mangels Konkurrenzkampf auch diesmal die wichtigste Rolle schon vergeben ist? Genau, man beschäftigt sich mit Schlagzeilen, die die Offseason dominiert haben – und mit den Backups. In Teil drei der Serie schreiben wir heute über die Königsposition der Offense – den Quarterback.

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German Sea Hawkers e.V. kooperieren mit Eat the Ball

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Was haben Fußballer David Alaba und Quarterback Russell Wilson gemeinsam? Beide sind Profisportler. Beide empfinden Zuneigung für die Seattle Seahawks. Und beide sind überzeugt von gesunden und nachhaltigen Nahrungsmitteln. Deshalb sind Alaba und Wilson Partner von Eat the Ball, einem österreichischen Innovationsunternehmen mit Sitz in Salzburg, das 2012 das weltweit erste Markenbrot vorstellte. Erfreulich ist: Seit Ende 2016 sind auch die German Sea Hawkers e.V. Kooperationspartner von Eat the Ball. (mehr …)

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Statistik der Woche: Russell Wilson und die Interceptions

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Seattle Seahawks-Quarterback Russell Wilson ist eigentlich nicht bekannt dafür, häufig und viele Interceptions zu werfen. Selbst nach seinem Fünf-Interception-Spiel bei den Green Bay Packers rangiert der Spielmacher mit einem Karrierewert von 2,0% Interceptions immer noch auf Rang fünf der All-Time-Bestenliste. Dennoch hat er es 2016 geschafft, den Negativrekord aus seiner Rookie-Saison (10 Interceptions) einzustellen – und das bei noch drei verbleibenden Spielen.

Natürlich hatte Wilson – wie beim Spiel in Green Bay in einigen Situationen – auch Pech, weil Mitspieler einfache Bälle nicht fingen. Trotzdem aber wirkt er derzeit anfälliger für Interceptions als noch in den letzten Monaten und Jahren. Die Gründe sind vielschichtig. Was dabei aber besonders auffällt: er warf acht seiner zehn Interceptions bei Auswärtsspielen.

Trotz allem ist das Spiel vom vergangenen Sonntag kein Grund, besorgt zu sein, denn fünf Interceptions haben auch schon Quarterbacks wie Drew Brees, Dan Marino, Kurt Warner oder Troy Aikman geworfen. Peyton Manning hat sogar schon einmal sechs Interceptions in den Armen der Gegnern untergebracht.

In der Nacht von Donnerstag auf Freitag besteht bereits die Möglichkeit zur Wiedergutmachung. Die Los Angeles Rams kommen nach Seattle – und die haben in dieser Saison erst sechs Interceptions gefangen. Russell Wilson kommt derweil auf vier Siege und nur drei Interceptions in fünf Thursday Night Football-Partien.

Seahawks-QB Russell Wilson setzt zum Wurf an. Gegen Green Bay landeten am vergangenen Sonntag fünf seiner Pässe in den Armen des Gegners. (Bild: imago)

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In dieser Rubrik liefern wir Euch während der Saison einmal pro Woche eine Zahl, die das Spiel der Seattle Seahawks gut charakterisiert und analysieren, warum das der Fall ist. Sei es das Passer Rating von Russell Wilson, die Anzahl der zugelassenen Sacks der O-Line oder die Zahl der Tackles von Bobby Wagner – die Statistikverliebtheit im Ursprungsland des American Football bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich tiefgründiger mit der Materie zu befassen.

Ihr habt Daten/Werte/Stats, die unser Lieblingsteam Eurer Meinung nach gut beschreiben? Teilt es uns in den Kommentaren mit!

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Statistik der Woche: Russell Wilson unter Druck

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Häufig sehen wir dieses Bild – Russell Wilson ist nach dem Snap schnell unter Druck (under pressure), entwischt wie ein Magier den Pass Rushern des Gegners und bringt dann den Ball doch noch an den Mitspieler. Auch gegen die Philadelphia Eagles war dies oft der Fall, zum Beispiel beim Touchdown-Pass auf Tight End Jimmy Graham. Überraschend ist das nicht mehr, denn schon in der vergangenen Saison war Wilson einer der besten QBs, wenn er unter Druck geriet. Das hat sich auch in diesem Jahr nicht geändert.

Doch werfen wir mal einen genaueren Blick auf seine Werte unter Druck:

In dieser Saison ist Wilson bei fast 40% aller Dropbacks unter Druck und schafft es trotzdem, dabei noch auf eine Completion-Rate von 56,4% (66 von 117 Pässen kommen an) zu kommen. Unter Druck warf Wilson auch schon sechs Touchdown-Pässe – das sind über 50% seiner gesamten Touchdowns. Damit kommt er auf eine Wertung von 98,5, was der beste Wert aller QBs unter Druck ist.

Gegen die Eagles war Wilson sogar noch häufiger als sonst unter Druck und zwar in fast 44% aller Dropbacks, doch hier griff Offensive Coordinator Darrell Bevell auf ein bewährtes Mittel zurück. Er verordnete der Offense häufig Play Action-Spielzüge. Am Ende kam Wilson auf 271 Yards und einen Touchdown.

Russell Wilson scrambled und hält so wieder einmal einen Spielzug am Leben. (Bild: imago)

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In dieser Rubrik liefern wir Euch während der Saison einmal pro Woche eine Zahl, die das Spiel der Seattle Seahawks gut charakterisiert und analysieren, warum das der Fall ist. Sei es das Passer Rating von Russell Wilson, die Anzahl der zugelassenen Sacks der O-Line oder die Zahl der Tackles von Bobby Wagner – die Statistikverliebtheit im Ursprungsland des American Football bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich tiefgründiger mit der Materie zu befassen.

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Preview: Regular Season 2016 (Week 7) – Seahawks @ Cardinals

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Battle of the Birds 2.0 – Nachdem am vergangenen Sonntag die Falcons im heimischen Nest bezwungen wurden, bittet an diesem Wochenende gleich der nächste „Vogel“ zum Duell. In Glendale, Arizona steigt das erste Spiel gegen die Arizona Cardinals, den wohl stärksten Konkurrenten um die Divisionskrone in der NFC West. (mehr …)

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„No Time To Sleep“ – Russell Wilson verlängert seinen Vertrag

Das Warten hat ein Ende – Russell Wilson hat seinen Vertrag verlängert. Wir hatten schon lange aufgehört, die vielen Beiträge verschiedener Sportportale über zähe Verhandlungen, Ultimaten und gescheiterte Angebote zu zählen, denn wir glaubten von Anfang an daran, dass der Deal zustande kommen werde. Es war letztendlich auch nur eine Frage der Zeit, denn dieser neue Vertrag ist richtungsweisend für die Erfolgsgeschichte der Seattle Seahawks in den kommenden Jahren.

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Schock: Russell Wilsons Abschied steht wohl fest

Jetzt wird einiges klar: Die Vertragsverlängerung von Russell Wilson bei den Seattle Seahawks hat sich nicht hingezogen, weil der Quarterback und die Team-Verantwortlichen keine Eile zur Einigung sahen, sondern, weil die Zeichen schon seit dem dramatischen Super Bowl-Ende auf Abschied stehen. Das NFL-Team stärkt Wilson nicht mehr den Rücken, er will sich jetzt seiner zweiten großen Leidenschaft widmen und wieder erfolgreicher sein.

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Beförderung für Russell Wilson

Einige werden sich vermutlich noch erinnern, dass Seahawks-Quarterback Russell Wilson nicht nur von Seattle gedraftet wurde, sondern im Dezember 2013 auch von den Texas Rangers, einem Major League Baseball-Team, im Rule 5 Draft. Natürlich wurde Wilson den Seahawks nicht untreu, sondern besuchte die Rangers lediglich in der Saisonvorbereitung, nahm am Training teil und sprach mit seinen „neuen Mitspielern“.

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