Preview: Regular Season 2020 (Week 10) – Seahawks @ Rams

Preview Week 10, 2020 Los Angeles Rams

Willkommen im neuen Heim der Los Angeles Rams! Ob die Seattle Seahawks bei ihrem ersten Besuch im Luxus-Tempel namens SoFi Stadium am Sonntag wirklich so freundlich begrüßt werden, sei dahin gestellt. Sicher ist hingegen, dass in einem der teuersten Stadien der USA nicht viel Zeit zum Bestaunen der beeindruckenden Architektur bleibt. Denn was zählt, ist mal wieder nur auf dem Platz. Im Kampf um die Spitzenposition in der NFC West ist das Gastspiel in der Stadt der Engel für das Team von Cheftrainer Pete Carroll extrem wichtig.

Gerade im Angesicht der Tatsache, dass Russell Wilson und Co. sich gegen den Erzrivalen aus LA traditionell schwertun. Entsprechend konzentriert muss Seattle ans Werk gehen. Nach einer schweren Niederlage bei den Buffalo Bills und mit vielen angeschlagenen Spielern im Kader sind das nicht die besten Voraussetzungen für ein hartes Duell mit den Rams.

Denn die haben entgegen aller gedämpften Erwartungen eine solide erste Saisonhälfte gespielt. Trotz personeller Abgänge und einem durchschnittlichen Draft ist die Truppe von Cheftrainer Sean McVay mit einer Bilanz von fünf Siegen bei drei Niederlagen im Rennen um die Playoffs voll dabei. Ein weiteres Plus für die Südkalifornier: Nach zwei schwachen Spielen ging es direkt in die Bye Week. Und dementsprechend dürfte in Week 10 der NFL-Saison 2020 ein ausgeruhter und bestens vorbereitete Gegner auf die Seahawks warten.

Das Spiel:

  • Kickoff: Sonntag, 22.25 Uhr
  • Austragungsort: SoFi Stadium (Dome, Kunstrasen)
  • Wettervorhersage: 27 Grad Celsius, Sonne
  • Schiedsrichter: Clete Blakeman
  • Empfang: NFL GamePass, ProSieben MAXX, ran
  • Wettprognose: Seahawks +1,5
  • Schnellcheck: Los Angeles Rams
  • Hashtag: #SEAvsLAR

Der Injury Report:

Wäre die NFL ein Wunschkonzert, dann würde Pete Carroll akteull in der Cafeteria im VMAC-Trainingszentrum liebend gerne zur Essensausgabe gehen und sich eine neue, backfrische Kaderhälfte bestellen. Denn beim Blick auf den Injury Report dürfte nicht nur dem Seahawks-Cheftrainer am Donnerstag kurzzeitig schlecht geworden sein. Schließlich war dort gefühlt das halbe Roster als angeschlagen notiert. Einen Tag später sah es aber auch nicht besser aus.

So fallen Center Ethan Pocic (Gehirnerschütterung), Cornerback Shaquill Griffin (Oberschenkel) und Defensive Tackle Bryan Mone (Sprunggelenk) definitiv aus. Cornerback Quinton Dunbar (Knie) ist zwar als fraglich gelistet, wird aber laut Carroll die Flugreise nach Kalifornien garnicht erst antreten. Tatsächlich fraglich bis kurz vor Kickoff ist dagegen der Einsatz von sieben Spielern, darunter die Runningbacks Chris Carson (Fuß) und Carlos Hyde (Oberschenkel) sowie Linebacker K.J. Wright (Knöchel) und Defensive End Alton Robinson (unbestimmte Krankheit).

Ganz anders die Lage unterdessen bei den Rams. McVay hatte im Abschlusstraining nahezu vollzähliges Personal zur Verfügung. Unter der Woche hatten vereinzelt Spieler pausiert. Offensive Tackle und Veteran Andrew Whitworth (Rücken) bekam eine Pause, Outside Linebacker Leonard Floyd musste wegen Knieproblemen aussetzen.

Die Matchups:

Seahawks-Secondary vs. Rams-Passspiel: Es tut uns leid, liebe 12s, aber es muss sein. Um zu verstehen, warum die Los Angeles Rams den Seahawks im SoFi Stadium arge Probleme machen können, müssen wir noch einmal kurz auf das Spiel bei den Buffalo Bills eingehen. Hier warf Quarterback Josh Allen gegen Seattles Secondary 48 Mal, während er und seine Runningbacks nur 16 Läufe versuchten. Das Ergebnis: 38 Anspiele und damit 81,6 Prozent aller Pässe brachte Allen für 415 Yards und drei Touchdowns an den Mann. Das bedeutete 10,9 Yards pro Wurf und ein Passer Rating von 138,5 (Maximum: 158,3) – und das, obwohl der Quarterback siebenmal gesackt wurde.

So viel dazu… Wer sich das ganze Chaos aber noch einmal genau anschauen will, dem sei die neueste Auflage unserer Kategorie Fischadleraugen zu empfehlen. In dem Artikel hat unser GSH-Kollege Tobi die Probleme der Seahawks-Defense aus dem Bills-Spiel anhand von Videos nochmal detailliert aufgearbeitet.

Wer sich in Week 10 den Passempfängern der Rams auf Seattles Seite im direkten Duell in den Weg stellt, dürfte jetzt schon ziemlich klar sein. Denn ein Einsatz von Cornerback Shaquill Griffin (Oberschenkel) steht definitiv außer Frage und auch sein Gegenüber Quinton Dunbar (Knie) ist angeschlagen. Damit wären die beiden Starter auf den Außenseiten der Secondary raus. Ersetzt werden würden sie in diesem Fall von Tre Flowers und D.J. Reed. Auch Safety-Hybrid Ryan Neal ist laut Pete Carroll eine Option. Außerdem soll Neiko Thorpe von der Injured-Reserve-Liste zurückkehren. Eine eingespielte Unit sieht trotz der Rückkehr von Nickel-Cornerback Ugo Amadi aber dennoch anders aus.

Und genau das könnten die Rams ausnutzen. Obwohl das Play Calling mit 271 Passspielzügen zu 251 Laufspielzügen diese Saison in Los Angeles sehr ausgeglichen ist, wird Sean McVay die Schwäche des Gegners aus dem Pacific Northwest nicht entgangen sein. Durchschnittlich 362 zugelassenen Passing-Yards pro Spiel sprechen hier einfach eine zu deutliche Sprache, als das der Rams-Cheftrainer nicht verstärkt auf seine guten Wide Receiver setzen wird.

Die heißen auch in dieser Saison wieder Cooper Kupp (527 Receiving Yards, 2 Touchdowns) und Robert Woods (436 Receiving Yards, 4 Touchdowns). Und dazu gesellen sich gerade auf den kurzen Passrouten noch die Tight Ends Gerald Everett und Tyler Higbee, die beide in der Lage sind auch einmal mehr als 100 Yards in einem Spiel zu fangen. Was wiederum dran liegt, dass der innovative Head Coach der Rams seine Spieler sich nur in wenigen Formationen an der Line of Scrimmage aufstellen lässt. Daraus werden dann am Ende nach dem Snap aber viele verschiedenen Routen-Konzepte gelaufen. Und genau das verwirrt gegnerische Defenses und verlangt von den Verteidigern so ein großes Maß an Konzentration.

Seahawks-Pass-Rush vs. Rams-O-Line: Sieben Sacks gegen die starken Buffalo Bills. Das liest sich für Seahawks-Fans zunächst gut, täuscht aber nicht darüber hinweg, dass die zum größten Teil über Blitze zusammen kamen. Dabei wurde der Druck eben von mehr Spielern als den traditionellen vier Männern der Defensive Line angebracht. Ein weiteres Problem in der vergangenen Woche war, dass die Verteidiger zumindest in der ersten Halbzeit schnell zum Quarterback durchkamen, ihn aber nicht zu fassen kriegten. Und so hatte Josh Allen Zeit seine Pässe im letzten Moment doch noch anzubringen.

Dass der Pass Rush der Seahawks Potenzial hat, steht dabei außer Frage. Mit Defensive End Carlos Dunlap und Safety Jamal Adams wird hier allerdings auf zwei Spieler gesetzt, die entweder ganz neu im Team sind oder sich nach einer Verletzung zurückkämpfen. Dementsprechend müssen sie sich mitten in der Saison noch immer einarbeiten und so passen die wichtigen Absprachen teilweise nicht.

Ein kurioses Beispiel: Unter der Woche “verpetzte” Cheftrainer Pete Carroll seinen Neuzugang Dunlap in der Pressekonferenz ein wenig. So berichtete er, das Linebacker K.J. Wright gegen die Bills kurz vor einem Snap einen neuen Spielzug erkannte und Defensive Tackle Jarran Reed eine Änderung der Formation zurief. Genau diesen Call kannte Carlos Dunlap aber aus seiner Zeit bei den Cincinnati Bengals. Deshalb fühlte er sich auch angesprochen und machte das gleiche wie Reed. Das Resultat: Auf einmal waren zwei Seahawks-Spieler im Backfield. Dunlap sogar mit Sack. In diesen Spielzug fiel die Fehlkommunikation zum Glück nicht ins Gewicht. Sie zeigt aber, was in Seattle noch besser werden muss.

Gerade gegen die Rams, denn dort hat sich in dieser Saison folgendes gezeigt. Wenn der Pass Rush Druck auf Quarterback Jared Goff ausübt, dann kommt der ziemlich ins Schwimmen und macht Fehler. Die Noten von Pro Football Focus (PFF) zeigen hier, dass Goff unter Druck bei einem katastrophalen Wert von 27,7 (aus 100 Punkten) hat. Zum Vergleich: Russell Wilson liegt in dieser Kategorie bei 71,5. Wie sich das auf dem Feld auswirkt, zeigte sich im Spiel von der Bye Week der Rams in Miami. Hier gab die Defense der Dolphins so viel Gas, dass Jared Goff zwei Fumbles und zwei Interceptions unterliefen.

Und das, obwohl er eine Offensive Line vor sich hat, die zu den besten der NFL zählt. Die Stärken der massiven Jungs liegen dabei vor allem im Run Blocking. Aber auch im Pass Blocking liefern sie konstant, wenn auch nicht überragend ab. Zunutze machten sich das in den vergangenen zwei Spiele nicht nur die Dolphins, sondern auch die starke Defense der Chicago Bears. Zusammen lieferten sie 23 Pressures (Sacks und Quarterback-Hits) ab und zeigten so, dass die Rams hier anfällig sind.

Seahawks-Quarterback Russell Wilson vs. Rams-Defensive-Tackle Aaron Donald: Wenn es danach geht, wer die besten Einzelspieler auf beiden Seiten des Balles in der NFL aufbieten kann, dann wäre die Partie Seahawks gegen Rams ein absolutes Spitzenspiel mit MVP-Bedeutung. Und so wird Seattle beim Besuch in Los Angeles natürlich wieder zurecht auf Quarterback Russell Wilson bauen. Mit Blick auf zwei der letzten drei Spiele ist das auch bitter nötig. Denn gegen zwei gute Defensiven aus Arizona und Buffalo sah sich der Spielmacher massivem Druck ausgesetzt. Alleine gegen die Bills kassierte er 16 Pressures, so viel wie noch kein Quarterback in dieser Saison in einem einzigen Spiel.

Auch deshalb produzierte Wilson in diesen beiden Duellen insgesamt fünf Interceptions. Damit zeigte er, dass selbst Ausnahmespieler wie er nicht vor Unsicherheit und den damit verbundenen Fehlern gefeit sind. Trotzdem sollte keiner der 12s weltweit vergessen, was Chefkoch Russ zu leisten im Stande ist, wenn er einmal von Offensive Coordinator Brian Schottenheimer freie Hand bekommt. So ist er immer noch auf Kurs, über 5.000 Passing-Yards und 56 Touchdowns zu werfen. Letzteres ist bisher in der Regular Season unerreicht. Der NFL-Rekord von Peyton Manning liegt bei 55 Touchdowns.

Blöd nur, dass den Seahawks mit den Rams am Sonntag ihr Kryptonit gegenüber steht. In den vergangenen Jahren personifizierte das niemand besser als Runningback Todd Gurley. Der lief gegen Seattle alles in Grund und Boden, ging vor der Saison 2020 jedoch zu den Atlanta Falcons. Was aber nicht heißen soll, dass LA nicht noch ein Ass im Ärmel hat. Und auf Seiten der Defense heißt das Aaron Donald. Für viele Experten ist der Defensive Tackle einer der besten, wenn nicht sogar der beste Spieler der NFL.

Ein Prädikat, dass er die Seahawks und gerade Russell Wilson seit seinem Einstieg in die Liga nach dem Draft 2014 zweimal pro Saison spüren lässt. Seine Bilanz gegen Seattles Quarterback in diesen sechs Jahren: zwölf Sacks und 33 Quarterback-Hits. Der einzige, der in der NFC West gegen Wilson ansatzweise an diese Werte herankommt, ist Cardinals-Linebacker Chandler Jones. Der steht seit seinem Wechsel nach Arizona 2016 bei 12,5 Sacks und 16 Hits gegen Russ. Insgesamt trafen Donald und Wilson bisher zwölfmal aufeinander. Die Bilanz: acht Siege und vier Niederlagen – für die Rams und ihre Nummer 99.

Dass Aaron Donald seine spielerische Klasse aber nicht nur gegen die Seahawks auspackt, zeigen seine in dieser Saison bereits 24 Pressures. Und das ist im Jahr 2020 mit absoluter Spitzenwert in der NFL. In Sachen Sacks steht er aktuell bei neun, so viel wie bei den Seahawks Jamal Adams, Jarran Reed, K.J. Wright und Carlos Dunlap zusammen aufweisen. Die Konsequenzen, die die Gegner der Los Angeles Rams aus dieser Urgewalt ziehen, ist die zu versuchen, Aaron Donald mit zwei Verteidigern auf einmal zu stoppen. Durch diese Doppelungen entsteht dann aber Platz für Defensive End Michael Brockers (2 Sacks) und Outside Linebacker Leonard Floyd (4 Sacks), um zum Quarterback zu gelangen.

Der X-Faktor: Die “DK-und-Tyler-Show”

Wenn Du zweifelst, dann besinne Dich auf Deine Stärken. Dieses Mantra sollten sich auch die Seattle Seahawks am Sonntag wieder zu Herzen nehmen. Doch was bedeutet das? Ganz einfach. Die Herren Metcalf und Lockett anspielen, damit die beiden wieder ihre – bei den 12s allseits beliebte – “DK-und-Tyler-Show” abziehen können. Im Jahr 2020 erzielt dieses Format nämlich allerbeste Einschaltquoten.

Für ein wenig Kontext: Die beiden besten Wide Receiver des kommenden Gegners aus LA sind Cooper Kupp und Robert Woods. Zusammen haben sie in dieser Saison 963 Yards und sechs Touchdowns gefangen. DK Metcalf und Tyler Lockett stehen in Kombination für die Seahawks zu Saisonhalbzeit bei 1.403 Yards und 15 Touchdowns. Für Receiver-Duos ist das in der NFL aktuell absolute Spitze. Und genau die könnten sie beide auch individuell am Ende der Saison erklimmen, wenn Russell Wilson weiter kochen darf und zu seiner alten Sicherheit zurückfindet.

Denn wenn die Passing-Kurve weiter so anhält, dann käme DK Metcalf nach Week 17 auf 86 Catches für 1.476 Yards und 15 Touchdowns. Für Tyler Lockett würde es für 106 Catches und 1.230 Yards sowie 14 Touchdowns reichen. Alles Karrierebestwerte.

  • Spieler des Spiels: Tight End Greg Olsen. Nach seiner Verpflichtung in der Offseason kam bisher leistungstechnisch nicht viel von dem Veteranen. Im Angesicht eines Gehalts von sieben Millionen Dollar wurde deshalb schon Kritik an Olsen laut. Die widerlegt er gegen die Rams. Weil die Russell Wilson mit guter Deckungsarbeit seine geliebten tiefen Pässe wegnehmen werden, wählt der Seahawks-Quarterback diesmal die kurzen Anspiele. So sammelt Seattles Nummer 88 gegen LA über 100 Yards und zwei Touchdowns.
  • Statistik des Spiels: Wer noch einen Beweis braucht, wie verwöhnt wir Fans von der Legion of Boom waren, der sollte sich die Ergebnisse der Seahawks gegen die Rams aus den vergangenen Jahren ansehen. Seattle kassierte 2019 29 und 28 Punkte, 2018 33 und 36 Punkte und 2017 42 – und zehn Punkte. Richtig geraten: Der 16:10-Sieg der Seahawks bei den Rams in Week 5 war eines der letzten Spiele, in dem die legendäre Secondary in ihrer damaligen Form zusammenspielte.
  • Anekdote des Spiels: Alter Rivale, neues Stadion. Bevor die Los Angeles Rams vor der Saison 2020 ins nagelneue SoFi Stadium gezogen sind, wurde die Heimspiele im Los Angeles Memorial Coliseum ausgetragen. Die Bilanz der Seahawks in den vier Jahren seit der Rückkehr der Rams aus St. Louis ist dort allerdings ziemlich düster: drei Niederlagen und nur ein Auswärtssieg. Übrigens: Seattles Cheftrainer Pete Carroll kennt das ehemalige Olympiastadion und die Stadt wie seine Westentasche. Als College-Head Coach der University of Southern California (USC Trojans) war die altehrwürdige Arena neun Jahre lang auch seine Heimstätte.

Der Hype-Faktor: Very british, Mr. DC!

Als legendärer Linebacker war Ken Norton Jr. in seiner Karriere nicht wirklich höflich zu seinen Gegenspielern. Stattdessen tackelte er sie reihenweise aus den Schuhen. Immer wieder verteilte er ihnen den klassischen Tritt in den Hintern. Hoffentlich gibt der Defensive Coordinator diese Botschaft (aufgenommen 2018 in London) höflich aber bestimmt am Sonntag auch an die Verteidiger der Seahawks weiter. Zuletzt waren es nämlich eher Norton und seine Schützlinge, die von ihren Gegnern den Tritt in den Allerwertesten kassierten.

Das Fazit:

Schlechte Angewohnheiten lassen sich leider nur sehr schwer abstellen. Und genau deshalb trifft es die Seattle Seahawks zu diesem Zeitpunkt der Saison so schwer, dass ausgerechnet jetzt das Duell mit den Los Angeles Rams ansteht. Nicht nur, dass das Team von Pete Carroll sich traditionell schwertut gegen den Divisonsrivalen aus Kalifornien. Auch die Tatsache, dass die sonst über die Jahre hochgelobte Defense aus dem Pacific Northwest lahmt wie noch nie zuvor, macht die Aufgabe im SoFi Stadium noch schwerer.

Hier trifft man auf einen Gegner, der ausgeruht und weitgehend verletzungsfrei aus der Bye Week kommt. Dazu werden die Rams mit Sean McVay von einem innovativen Cheftrainer angeführt, der sich das Desaster der Seahawks bei den Buffalo Bills genau angesehen haben wird. Und wie das Team von Sean McDermott vor einer Woche, wird auch LA die Secondary aus Seattle ohne Gnade attackieren. Es ist die Schwachstelle, die auch die Seahawks-Offense trotz einer erneuten Spitzenleistung einfach nicht kaschieren kann.

Die Partie ist richtungsweisend für den restlichen Saisonverlauf in der NFC West, denn sie könnte alle Teams noch enger zusammenrücken lassen. Mit einem Sieg würden die Rams Seattle runter auf Platz drei in der Division schicken.

Prognose: Die Seahawks verlieren 28:34.

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