Nachgehawkt: Zukunftsmusik ohne Grunge-Elemente

Der letzte Mailbag-Beitrag ist schon eine Weile her, aber heute gibt’s endlich die dritte Runde mit Euren Fragen aus den sozialen Medien. Bei den zahlreichen Zukunftsfragen, die wir über Twitter erhielten, lief die Glaskugel in der Redaktion trotz stetig sinkender Temperaturen heiß. Ob sie dennoch die Wahrheit ausgespuckt hat…?

In der Rubrik “Nachgehawkt” beantworten Autoren der German Sea Hawkers e.V. in unregelmäßigen Abständen Fragen rund um die Seahawks, die besten Aussichtspunkte in Seattle, wilde Gerüchte, gutes Essen aus dem Pacific Northwest und Pete Carrolls Lieblingskaugummi, die auf Twitter oder in anderen Social-Media-Kanälen gestellt wurden.

@BeTz1189 fragt: Sollten die Seahawks den Vertrag von Right Tackle Germain Ifedi verlängern? In dieser Saison scheint er ja nicht so viele Strafen zu verursachen (gefühlt) und seine Blocking-Noten sind auch nicht schlecht.

Zu dieser Frage muss man wissen, dass die Seahawks vor der Saison die Option auf ein fünftes Vertragsjahr bei Ifedi nicht zogen. Und man muss wissen, dass das noch lange nicht bedeutet, dass Seattle den O-Liner nicht behalten will, sondern nur einfach nicht zu den vorgegebenen Konditionen (Durchschnitt der Gehälter des drittbesten bis 25.-besten Tackles in der NFL). Im Übrigen ist es nicht ungewöhnlich, dass die Seahawks die Option nicht gezogen haben. Sie taten das bei ihren bisherigen Erstrundenpicks James Carpenter (2011) und Bruce Irvin (2012) auch nicht und hatten zwischen 2013 und 2015 keine weiteren First Rounder.

Vielleicht war die Entscheidung der Seahawks gegen ein fünftes Vertragsjahr ein Weckruf für den Spieler, der in dieser Saison vermeintlich besser spielt als in den Jahren zuvor. Zumindest Head Coach Pete Carroll würde da zustimmen. Er sagte in dieser Saison schon, dass Ifedi so gut spiele wie nie zuvor. Wenn die Vergleichswerte aus der eigenen Mannschaft kommen, dann sieht Ifedi als drittbester Pass-Blocker und zweitbester Lauf-Blocker aktuell gewiss nicht mehr ganz so schlecht aus wie im ligaweiten Vergleich. Im saisonübergreifenden Vergleich der individuellen Leistung Ifedis (basierend auf PFF-Noten) jedoch wackelt Carrolls Aussage gewaltig. 2017 und 2018 war Ifedi ein besserer Pass-Blocker als 2019, 2016 war er ein besserer Lauf-Blocker als jetzt.

Blickt man auf die NFL-übergreifenden Zahlen, ist das Lob von Carroll auch nicht wirklich nachvollziehbar. Mein Kollege Jannis Wiese hat unter der Woche in seinem Statistik-Rückblick auf die erste Saisonhälfte auch ein paar Ifedi-Werte ausgegraben, die ihn zum Sorgenkind der O-Line machen. Er lässt mehr als doppelt so viel Druck (39 Pressures) auf den Quarterback zu als jeder andere O-Liner (18) und hat mit acht Flaggen auch die meisten aller Spieler gesammelt. Was ihn statistisch vielleicht ein wenig rettet ist, dass aus dem von ihm verschuldeten Druck auf den Quarterback nicht so viele Sacks resultieren wie beispielsweise bei D.J. Fluker. Das wiederum könnte auch daran liegen, dass Russell Wilson aus Gewohnheit bereits früher ein Auge auf seine rechte Seite wirft, weil er von dort schneller Druck erwartet. Aber: Sacks sind auch wieder limitiert aussagekräftig, weil sie eine Quarterback-Statistik sind und stark davon abhängen, wie lange der Spielmacher den Ball in den Händen hält. Beim Blocken klappt’s über rechts übrigens deutlich besser:

Ich fand die – oft auch unsachliche – Kritik an Ifedi immer überzogen. Ja, Ifedi ist kein guter NFL-O-Liner, besonders nicht gemessen an den Erwartungen der Öffentlichkeit an einen First Rounder und im Vergleich mit den großartigen Offensive Tackles da draußen (von denen einer Walter Jones heißt und in Seattle immer der Maßstab sein wird – ob das gut ist oder nicht). Laut Field Gulls hat Ifedi aber den Wert eines 31. Picks durchaus überstiegen und ist ein überdurchschnittlicher Right Tackle. Das heißt, dass im Vergleich mit der Gesamtheit der 31. Picks und Right Tackles Ifedi so schlecht nicht wegkommt. Das macht ihn noch nicht gut, aber eben besser als erwartet. Vielleicht rührt von daher die Aussage Pete Carrolls, dass Seattles Verantwortliche mit Ifedi zufrieden sind.

Das alles in eine Prognose einbezogen, glaube ich dennoch nicht, dass die Seahawks mit Ifedi verlängern werden, weil sie seinen Nachfolger –  ob George Fant oder Jamarco Jones – bereits im Kader haben. Wer die Wahl hat, einem nicht herausragenden Right Tackle mehr Geld zu bezahlen oder einen mehr oder weniger durchschnittlichen Ersatz auf dem freien Markt zu finden, wählt wohl stets die letztere Option. Zumindest würde man das von Seahawks-General-Manager John Schneider und seinem Zahlenmeister Matt Thomas so erwarten.

Sollte Ifedi als Free Agent keinen neuen Arbeitgeber finden, der ihm mehr bezahlt als die Seahawks, wäre eine Rückkehr nach Seattle zu teamfreundlichen Konditionen natürlich denkbar. Davon ist in einer Liga, in der manch ein General Manager Statistiken und Analysemethoden scheinbar bislang nicht zu seinen Werkzeugen zählt, nicht auszugehen. Kurz gesagt: Irgendein Team wird sich gewiss finden, das Ifedi überbezahlt.

@JulianZ_95 möchte wissen: Wer muss für Tight End Ed Dickson Platz im 53-Mann-Kader machen?

Die Frage wurde am Mittwochabend noch vor Erscheinen dieses Textes beantwortet. Dennoch folgen hier ein paar Worte dazu. Dass es Cornerback Jamar Taylor getroffen hat, habe ich auf Twitter vor ein paar Tagen bereits als mögliches Szenario bezeichnet. Warum? Taylor hatte schon nach der Preseason die Roster Cuts nicht überstanden und war erst knapp zwei Wochen später wieder zum Team gestoßen, weil der deutlich jüngere Neuzugang Parry Nickerson nicht die erhoffte Verstärkung war. Taylor war demnach von Beginn an ein Wackelkandidat. Dass er dennoch verhältnismäßig viel spielte (wenn selten mal die Nickel-Formation auf dem Feld stand), lag daran, dass die Verantwortlichen in Seattle oft etwas Zeit brauchen, bis sie einem Rookie in der Defensive – in dem Fall Ugochukwu Amadi – die Chance geben. Unter der Woche deutete sich nun an, dass die Trainer Amadi mehr Einsatzzeit geben wollen, weil auch sie mit Taylors Leistungen zuletzt nicht zufrieden waren und Amadi bislang in den Special Teams fehlerfrei und zuverlässig agierte. Und da Taylors Vertrag (Veteran-Verpflichtung nach Saisonbeginn) nicht mehr garantiert ist, konnte er ohne finanzielle Verluste entlassen werden.

@Ballverteiler fragt: Welche der restlichen sechs Spiele gewinnen die Seahawks noch?

Mein neuer Kollege Jonas Meister hat sich mit dem Thema in der Bye Week schon auseinandergesetzt und einen Ausblick aufs Restprogramm geschrieben. Aber ich möchte mich jetzt gerne hier noch um Kopf und Kragen tippen – und freue mich, dass Fragesteller Marc Bredendiek (bekannt aus der Footballerei) ebenfalls seine Tipps für die verbleibenden sechs Partien abgibt.

  • @ Eagles:
    Marc: Philadelphia wie immer stark gegen den Lauf, das wird die Hawks früh ins Passspiel zwingen. Sehr gut. Offensiv steht und fällt alles mit der Tagesform von Carson Wentz. Der wird seine Yards machen, wie quasi jeder Quarterback gegen Seattle. Trotzdem: Sieg für die Seahawks.
    Max: Da stimme ich Marc zu. Dass die Philadelphia Eagles sich so (erfolgreich) in den Lauf verbeißen und gerade Play Action schwach verteidigen, bringt Chancen für die Wide Receiver Tyler Lockett und DK Metcalf. Die Eagles sind in der bisherigen Saison eine Wundertüte, die an guten Tagen die Green Bay Packers schlägt, an schlechten gegen die Detroit Lions verliert. Weil aber Runningback C.J. Prosise in einem Shootout zwischen den Quarterbacks Russell Wilson und Carson Wentz am Ende mit einem verrückten Run Philadelphias Widerstand bricht (bevor er wieder für drei Jahre abtaucht), gewinnen die Seahawks auch ihr sechstes Auswärtsspiel.
  • vs. Vikings:
    Das Spiel der Gemeinsamkeiten. Beide Teams verliebt in ihr Laufspiel, mit einem starken Spielführer dahinter und defensiv vor allem schwach gegen den Pass. Der bessere Quarterback gewinnt. Sieg für die Seahawks.
    Ich habe richtig Bammel vor diesem Duell. Wide Receiver Adam Thielen soll für die Minnesota Vikings gegen Seattle zurückkehren. Und wenn Cheftrainer Mike Zimmer seinen Quarterback Kirk Cousins von der Leine lässt, kann die Secondary der Seahawks zwei starke Receiver, Thielen und Stefon Diggs, aktuell noch nicht in Schach halten. Eine weitere Heimpleite für Seattle.
  • @ Rams
    Das Spiel in Woche 5 hat bei mir fast einen Herzkasper verursacht. Die Rams sind hochmotiviert, auf Wiedergutmachung aus und wollen die minimale Chance auf die Playoffs wahren. Deswegen: Niederlage für die Seahawks.
    Da werden Erinnerungen wach an einen famosen Abend im Stadion mit der Gruppenreise-Truppe des Fanklubs. Die Seahawks schafften es Anfang Oktober, den überbewerteten Spielmacher der Los Angeles Rams gut aussehen zu lassen. Da sich aber Jared Goffs Gehirn, Head Coach Sean McVay, aktuell in einer kleinen Play-Design/Calling-Sinnkrise befindet und sich die Seahawks in der Passverteidigung immer mehr stabilisieren, geht auch das zweite Duell an Seattle.
  • @ Panthers
    Gehen wir davon aus, dass die Saison der Panthers hier schon gelaufen ist, könnte es das einfachste der restlichen Spiele werden. Was bedeutet: Spannend bis zum Schluss mit einer MVP-Leistung von Russell Wilson. Sieg für die Seahawks.
    Zum letzten Mal auswärts, zum letzten Mal zur frühen Uhrzeit. Ich glaube wie Marc, dass die Seahawks sich einem schwachen Gegner anpassen werden und am Ende die Quarterback-Position den Ausschlag geben wird. Kyle Allen wurde bei den Carolina Panthers nach einem Spiel direkt als der Nachfolger Cam Newtons gehandelt, hielt den Erwartungen anschließend aber nicht stand. Die Seahawks gewinnen auch ihre letzte Auswärtspartie.
  • vs. Cardinals:
    Vor diesem Duell hab ich persönlich am meisten Angst. Die Cardinals scheinen von Spiel zu Spiel besser zu werden. Jadeveon Clowney & Co. müssen den kleinen Mann Murray mächtig unter Druck setzen. Da das aber schon häufiger nicht geklappt hat: Niederlage für die Seahawks.
    So wie es im Hinspiel lief, kann ich hier nicht auf eine Niederlage der Seahawks tippen. Ja, die Arizona Cardinals haben inzwischen Cornerback Patrick Peterson zurückbekommen. Ja, die jungen Spieler der Offensive um Quarterback Kyler Murray kommen immer besser in Fahrt. Aber das reicht 2019 noch nicht, um die Probleme in der Defensive gegen eine eingespielte Seahawks-Offensive zu kaschieren und auszugleichen. Deshalb: Seattle-Sieg Nummer zwölf.
  • vs. 49ers:
    Spielen hier überhaupt noch die Starter, weil es für beide Teams um nichts mehr geht? Ist unwahrscheinlich, ich weiß. Es wird wahrscheinlich das Spiel um die Bye Week. Da die Seahawks nach Woche 16 vorne liegen und nicht verlieren dürfen: Unentschieden.
    Ich wünsche mir hier ein weiteres Spiel mit Playoff-Relevanz, so wie in Week 10 in Santa Clara. Und ich glaube, dass die San Francisco 49ers in den kommenden Wochen in einem Mammut-Programm (unter anderem vs. Packers, @ Ravens, @Saints, vs. Falcons) mindestens zwei Spiele verlieren werden und damit am Ende bei identischem Record knapp hinter die Seahawks (Tiebreaker) rutschen. Somit entscheidet ein Kracher in Week 17 über das First-Round Bye – und die Seahawks lassen sich dieses zu Hause zur Primetime (Flex, weil Spitzenspiel) in giftig-grünen Trikots nicht nehmen. Der Sieg macht Seattles makellose NFC-West-Bilanz perfekt.

Wer selbst mal Ergebnisse tippen und Playoff-Konstellationen vorhersagen möchte, kann das hier auf der Website der New York Times tun.

@rmsjbs will wissen, auf welchen Positionen Seattle im NFL Draft 2020 am dringendsten nachrüsten muss.

Ich bin ehrlich gesagt kein Fan von solch frühen Ausblicken, weil bis zum NFL Draft 2020 noch unendlich viel passieren kann und bei den Seahawks auch wird. Da sind Fragen zu klären wie die, was mit Germain Ifedi passiert (siehe weiter oben) oder, ob der Vertrag von Jadeveon Clowney verlängert wird. Außerdem kann Seattle mit ein paar mehr oder weniger schmerzhaften Entlassungen sehr viel Geld sparen, wie der folgende Tweet zeigt.

Unabhängig davon steht aber heute schon fest, dass sowohl Angriffs- als auch Verteidigungslinie 2020 zu den größten Needs gehören werden (danach muss Tiefe auf der Cornerback-Position geschaffen werden). Alleine in der O-Line laufen die Verträge von drei (mehr oder weniger) Startern aus: Guard Mike Iupati, Tackle Germain Ifedi und Tackle/Tight End George Fant. Dazu kommt die aus der finanziellen Perspektive recht wahrscheinliche Entlassung von Center Justin Britt (aktuell bis Saisonende verletzt).

Mit den frei werdenden Mitteln könnten die Seahawks Spieler wie Clowney und Jarran Reed trotz (berechtigt) hoher Gehaltsforderungen langfristig ans Team binden. Ein guter Edge Rusher und ein guter Defensive Tackle alleine reichen aber nicht, um Seattles Need auf Defensive End und in der inneren Verteidigungslinie zu stillen.

Blickt man zurück auf die zuletzt fragwürdigen Entscheidungen der Seahawks in den frühen Draft-Runden (McDowell, Green, Collier), wenn es um die D-Line-Positionsgruppe geht, sollte gerade auch die Free Agency als ernste Option wahrgenommen werden. Vor der Saison 2013 landete Seattle hier in Person von Cliff Avril und Michael Bennett zwei Schnäppchen. Ob diese bei einem stets überhitzten Free-Agent-Markt heute nochmals so möglich wären, ist fraglich. Und auch in diesem Bereich sind Teams nicht vor Fehlentscheidungen geschützt. Die Verpflichtung von Free Agent Ziggy Ansah dürfte bislang eher als solche gewertet werden.

In der O-Line scheinen einige Nachfolger der heutigen Starter bereits im Team zu sein. Jamarco Jones wird wohl Stammspieler werden, wenn ein Platz auf Guard oder Tackle frei wird. Ethan Pocic könnte von Justin Britt und Joey Hunt auf Center übernehmen. Deshalb ist die Angriffslinie vielleicht nur der zweitgrößte Need Seattles aktuell. Dass in der Offensive Line aber ein kleiner Umbruch kommen wird, ist wahrscheinlich. Dass die Seahawks diesen mit hohen O-Line-Picks bestreiten werden, ist wiederum historisch gesehen recht unwahrscheinlich.

@derandi18 fragt, ob die Seahawks einen Ramsey-Trade davon entfernt waren, das beste Team der NFC zu sein.

Eine interessante Sichtweise. Ich denke, man sollte hier zwei Fragen beantworten: 1) Brauchen die Seahawks Cornerback Jalen Ramsey, um besser zu verteidigen? 2) Wäre es sinnvoll, Ramsey zu verpflichten, um ihm nicht zweimal pro Jahr in der Division gegenüberzustehen? Letztere Frage ist einfacher beantwortet. Zwei Erstrunden- und einen Viertrundenpick auszugeben, um in FC-Bayern-Manier der Konkurrenz die guten Spieler wegzuschnappen, halte ich für übertrieben, weil am Ende nicht Ramsey der ausschlaggebende Faktor für den Erfolg der Rams ist, weil es in Los Angeles gerade meiner Meinung nach an anderen Stellen in der Secondary krankt, die auch den zu den Baltimore Ravens geschickten Marcus Peters vor Probleme stellten.

Zur ersten Frage: Shaquill Griffin ist aktuell einer der besten fünf Außenverteidiger der NFL. Sein Partner Tre Flowers dagegen schafft es nur knapp unter die besten 100 Cornerbacks der Liga. Aus der Sicht wäre Jalen Ramsey wohl ein Upgrade gewesen. Wenngleich dann immer noch das Fragezeichen auf Nickel-Cornerback geblieben wäre, weil weder Griffin noch Flowers noch Ramsey im Slot gut aufgehoben sind. Außerdem: Mit der Bend-don’t-break-Philosophie der Seahawks, zwar Yards zuzulassen, am Ende aber vor der Endzone dicht zu machen und generell keinen Gegenspieler tief zu verlieren, ist Ramseys aggressive Spielweise vielleicht nicht zu einhundert Prozent vereinbar.

Am Ende hakt es sowieso primär an anderer Stelle: Pass Rush. Deshalb würde ich eher sagen, dass Seattle aktuell einen dominanten Edge Rusher (und ganz grundsätzlich zeitgemäßeres Play Calling) davon entfernt ist, das beste Team der NFC zu sein. Vielleicht füllt Defensive End Ezekiel Ansah die Rolle des starken Quarterback-Jägers irgendwann demnächst doch noch aus. Viele Anzeichen in diese Richtung gibt es aktuell jedoch nicht.

@hummelmax hat abschließend noch einen kleinen Hinweis in eigener Sache:

Analytics im American Football waren schon immer ein spannendes Thema – und auch ein polarisierendes. Ich habe vor vor zwei Wochen mit dem deutschen Mathematiker Timo Riske eine Ballhawks-Podcast-Episode zum Umgang mit Zahlen in der NFL aufgenommen, in der wir über Fehler der Seahawks sprechen und gängige Diskussionen rund um Analytics aufgreifen. Hier kommt Ihr zur Folge. Ein Thema ist dabei natürlich auch, welche Entscheidungen Trainer und Play Caller bei Fourth-Down Conversions treffen und treffen sollten. Zudem hat Ben Baldwin von The Athletic gerade erst einen Text veröffentlicht, der sich mit den Entscheidungen aller 32 NFL-Teams beim vierten Versuch beschäftigt.

Menü