Statistik der Woche: Ausdauernder Carson

Beim Heimspiel am vergangenen Sonntag haben die Seattle Seahawks den ersten Saisonsieg geholt und stehen damit bei 13 Siegen und keiner Niederlage in den September-Monaten seit 2010. Doch wieder einmal war die Partie alles andere als schön anzusehen – und erst recht war der Sieg kein Spaziergang. In dieser Ausgabe der Statistik der Woche beschäftigen wir uns mit Runningback Chris Carson und der Entwicklung seiner Leistung im Spiel gegen die San Francisco 49ers.

Als der 46er-Kader für das Spiel bekanntgegeben wurde, war eine Überraschung festzustellen: Eddie Lacy inactive, obwohl er vorher nicht auf dem Injury Report aufgetaucht war. Damit war klar, dass sich Carson und Thomas Rawls die Carries teilen sollten.

Jedoch bekam Carson hier die Rolle des Leading Backs und hatte am Ende 20 Carries für gute 93 Yards. Dabei ist jedoch der Verlauf des Spiels zu beachten, denn auch Carson kam nicht gut in die Partie. Mit seinen ersten zehn Carries kam er auf 31 Yards, auch ein “Run for Loss”, also ein Versuch mit Raumverlust, war dabei. Am Ende profitierte Carson zum einen vom laufenden Russell Wilson, der mit 39 Yards der zweitbester Rusher des Teams war, zum anderen von der immer müder werdenden Defense der 49ers.

Im sehr wichtigen letzten Drive, als klar war dass Seattle viel laufen würde, um Zeit von der Uhr zu nehmen, war auf Chris Carson Verlass. Er schaffte drei Läufe mit mindestens neun Yards Raumgewinn und kam mit sechs Carries auf 41 Yards. Am Ende waren das 44 Prozent seiner Rushing Yards an diesem Tag.

Carson hat wie schon in Woche 1 gezeigt, dass er mit seiner Geschwindigkeit, aber auch mit der Fähigkeit Tackles zu brechen derzeit die beste Option ist, um hinter der weiter schwachen Offensive Line Yards zu erzielen.

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In dieser Rubrik liefern wir Euch während der Saison einmal pro Woche eine Zahl, die das Spiel der Seattle Seahawks gut charakterisiert und analysieren, warum das der Fall ist. Sei es das Passer Rating von Russell Wilson, die Anzahl der zugelassenen Sacks der O-Line oder die Zahl der Tackles von Bobby Wagner – die Statistikverliebtheit im Ursprungsland des American Football bietet zahlreiche Möglichkeiten, sich tiefgründiger mit der Materie zu befassen.

Ihr habt Daten/Werte/Stats, die unser Lieblingsteam Eurer Meinung nach gut beschreiben? Teilt es uns in den Kommentaren mit!

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