Recap: Regular Season 2018 (Week 8) – Seahawks @ Lions

Mit einem überzeugenden Sieg gegen die Detroit Lions haben die Seahawks Seahawks sich eindrucksvoll aus der Bye Week zurückgemeldet. Mit dem 28:14-Erfolg in Michigan liegt das Team aus dem Pacific Northwest jetzt mit einem Record von 4-3 auf dem zweiten Platz in der Division und kann sich derzeit Hoffnungen auf einen Wild Card-Platz machen. Ein Rückblick aufs Spiel vom Sonntag und ein Vorausblick auf das, was die Seahawks in der kommenden Woche erwartet.

Positiv:

QB Russell Wilson: Mit einem perfekten Spiel konnte Wilson einmal mehr zeigen, dass es sich lohnt ihn passen zu lassen. Von 17 Passversuchen konnte Wilson 14 Pässe anbringen und dabei kam er auf hervorragende 14,3 Yards pro Passversuch. Dazu belohnte er sich noch mit 3 Touchdowns für diese gute Leistung. Davon ging auch wieder mal ein Touchdown auf sein neues Lieblingsziel Tyler Lockett, der jetzt in sechs Saisonspielen jeweils einen Touchdown fangen konnte.

Rückkehrer: Sowohl Ed Dickson als auch K.J. Wright feierten ihr Saison-Debüt und dabei war beiden Spielern nichts davon anzumerken. Wright bildete mit Wagner wieder das Linebacker-Duo und stand in 50 von 59 defensiven Snaps auf dem Feld und kam dabei auf fünf Tackles und einen verteidigten Pass. Ed Dickson hatte nicht nur sein erstes Spiel in dieser Saison, sondern auch noch sein allererstes NFL-Spiel als Seahawk. Dabei zeigt er auch was man sich von ihm erhofft hat: Zum einen wurde er oft als Blocker eingesetzt und zum anderen hinterließ er jedoch auch als Receiver einen guten Eindruck. Bei seinem Touchdown Catch hatte er ein Missmatch gegen einen Passverteidiger und nutzte seinen Größenvorteil aus, um einen starken Catch zu machen. Sein zweiter Passfang entstand nach einem Playaction-Spielzug bei einem dritten Versuch, bei dem die Verteidigung mit einem Lauf rechnete, weshalb er weit offen mühelos 42 Yards erzielen konnte.

Laufverteidigung: Bisher hatte Rookie-Runningback Kerryon Johnson gute bis sehr gute Leistungen im Laufspiel der Lions gezeigt und war auf 6,4 Yards pro Lauf gekommen. Gegen Seattle war davon nichts zu sehen. Mit nur acht Läufen erzielte er insgesamt 22 Yards und zeigte hier nichts von seinen bisher guten Laufleistungen. Jedoch wurde er hier auch zu wenig von seiner O-line unterstützt was man der Defensive Line der Seahawks um Jarran Reed zu Gute halten darf.

RB Chris Carson: Carson entwickelt sicher immer mehr zum klaren ersten Running Back, wenngleich Mike Davis auch wieder zehn mal den Ball laufen durfte. Carson hat mit 25 Läufen aber die klare Hauptlast tragen dürfen und hat dies auch wieder mehr als ordentlich mit 4,2 Yards pro Lauf und einem Touchdown gemacht. Durch die vielen Läufe und den Vorsprung schaffte Seattle es durch über 40 Läufe, den Ball über 34 Minuten in den eigenen Reihen zu halten.

Turnover-Maschine: Wieder einmal gewannen die Seahawks das Turnover-Duell und erzielten zwei Fumbles und eine Interception. Gerade die Interception von Justin Coleman war sehr wichtig, da die Lions kurz davor waren zu punkten und es so nochmal hätten spannend machen können. Diese Interception führte dann auch zum Fake-Punt von Michael Dickson, der eigentlich als Safety geplant war. Dickson entschloss sich jedoch kurzerhand zum Erstaunen seines Head Coaches und aller Zuschauer das First Down selbst zu erlaufen, was ihm glücklicherweise gelang und den Seahawks endgültig den Sieg bescherte.

Negativ:

Passverteidigung gegen Runningbacks: So gut wie die Laufverteidigung funktionierte, so schlecht war die Defensive bei Pässen auf Kerryon Johnson. Dieser konnte sechs Pässe fangen und erzielte damit 69 Yards, zusätzlich kam LeGarrette Blount bei einem Screen Pass auf 24 Yards. Diese Schwäche bei Pässen auf Running Backs zeigte sich in den letzten Jahren gegen die Defensive der Seahawks häufig und sollte gerade mit Blick auf die kommenden beiden Gegner aus Los Angeles mit Melvin Gordon und Todd Gurley schleunigst abgestellt werden.

Fazit:

Mit diesem Sieg brachten die Seattle Seahawks sich in eine hervorragende Situation für den Kampf um die Wild Cards. Doch für eine Playoff-Teilnahme muss das Team diese Leistung auch in den kommenden Spielen abrufen. Mit den Chargers, Rams, Packers, Panthers und Vikings warten in den kommenden sechs Wochen durchgängig Teams, die um die Playoffs mitspielen. In Week 9 empfängt Seattle die Los Angeles Chargers zum dritten Heimspiel der Saison. Diesmal dann auch wieder gewohnt im späteren Slot am Sonntag und zu gewohnt später Uhrzeit um 22.05 Uhr, da am Wochenende auch in den USA die Uhren auf Winterzeit umgestellt werden.

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