Recap: Regular Season 2017 (Week 17) – Cardinals @ Seahawks

Das neue Jahr beginnt mit Ernüchterung – zumindest im sportlichen Sinne. Nach fünf Jahren Playoffs in Serie findet die NFL-Endrunde erstmals wieder ohne die Seattle Seahawks statt. Das Team von Head Coach Pete Carroll unterlag im letzten Spiel der Regular Season an Silvester den Arizona Cardinals mit 24:26 und verpasst mit einem Record von 9-7 die Postseason. Nur ein kleiner Trost ist an dieser Stelle, dass auch ein Sieg gegen den Rivalen aus der NFC West nicht fürs Weiterkommen gereicht hätte, da zeitgleich die Carolina Panthers den Atlanta Falcons unterlagen.

Die Analyse fällt an dieser Stelle kurz aus, zu sehr ähnelte die Niederlage im CenturyLink Field dem Auftreten der Mannschaft während der gesamten Saison. Die Offensive wirkte ideenlos, der Kicker verunsichert, die Defense konnte Ausfälle nicht kompensieren. Zu sehr musste sich ein talentiertes, aber gebeuteltes Team auf seinen Quarterback verlassen. Doch – auch das zeigte sich in der Silvesternacht – Russell Wilson ist noch etwas davon entfernt, konstant Woche für Woche das Team auf seinen Schultern zu tragen und Spiel für Spiel im Alleingang zu gewinnen. Ob das erstrebenswert wäre, ist eine andere Frage.

In den kommenden Wochen wird viel passieren. Trainer überall in der NFL werden ihre Posten räumen müssen, vielleicht auch in Seattle. Spieler wollen neue Verträge verhandeln, weil sie logischerweise das Beste für sich rausholen wollen. Verantwortliche müssen Entscheidungen hinterfragen. All das wird auf dieser Website aufbereitet werden, wenn sich der Frust über das Verpassen der Playoffs gelegt hat und dem Stolz auf fünf starke Jahre Platz gemacht hat. Immer mit dabei: ein kritischer Blick auf das Geschehene.

Das Fazit:

Saisonende statt Playoffs – das hat sich an Silvester ergeben. Die Seattle Seahawks haben sich vor heimischer Kulisse den Pflichtsieg gegen die Arizona Cardinals nehmen lassen und wirkten dabei zeitweise verdammt ratlos. Das ist schade und tut hoffentlich auch den Spielern ein bisschen weh. Denn wer verliert schon gerne zu Hause gegen ein Team, dessen Trainer das CenturyLink Field kurzerhand zur eigenen Heimstätte erklärt. Alleine das sollte Motivation genug sein, so ein Auftreten nicht zu wiederholen und 2018 wieder die Playoffs zum Ziel zu setzen.

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