Häufig sehen wir dieses Bild – Russell Wilson ist nach dem Snap schnell unter Druck (under pressure), entwischt wie ein Magier den Pass Rushern des Gegners und bringt dann den Ball doch noch an den Mitspieler. Auch gegen die Philadelphia Eagles war dies oft der Fall, zum Beispiel beim Touchdown-Pass auf Tight End Jimmy Graham. Überraschend ist das nicht mehr, denn schon in der vergangenen Saison war Wilson einer der besten QBs, wenn er unter Druck geriet. Das hat sich auch in diesem Jahr nicht geändert.
Doch werfen wir mal einen genaueren Blick auf seine Werte unter Druck:
In dieser Saison ist Wilson bei fast 40% aller Dropbacks unter Druck und schafft es trotzdem, dabei noch auf eine Completion-Rate von 56,4% (66 von 117 Pässen kommen an) zu kommen. Unter Druck warf Wilson auch schon sechs Touchdown-Pässe – das sind über 50% seiner gesamten Touchdowns. Damit kommt er auf eine Wertung von 98,5, was der beste Wert aller QBs unter Druck ist.
Gegen die Eagles war Wilson sogar noch häufiger als sonst unter Druck und zwar in fast 44% aller Dropbacks, doch hier griff Offensive Coordinator Darrell Bevell auf ein bewährtes Mittel zurück. Er verordnete der Offense häufig Play Action-Spielzüge. Am Ende kam Wilson auf 271 Yards und einen Touchdown.




